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Die Straßenbahn
Der Umbau Altburgs bot die Möglichkeit, eine eigene Straßenbahnstrecke zu bauen. Ideen dazu gab es schon früher, auch an anderer Stelle auf der Anlage. So gab es Pläne, von Schönblick aus mittels Straßenbahn den Berg zu erschließen, die jedoch an nicht vorhandenem Platz scheiterten.

Die normalspurige Strecke verbindet die Endhaltestelle "Karolinenbrücke" mit der Stadt Altburg und endet im unterirdischen Endbahnhof "Am Abgrund".
Die Strecke ist eingleisig, der größte Teil verläuft auf eigenem Bahnkörper. Neben den Ausweichen an den Endhaltestellen gibt es jeweils eine Ausweiche beim Hauptbahnhof Altburg und unterhalb der Festung Hohensalzburg in der Haltestelle "Kurt Ludwig Platz".
Der Betrieb läuft digital, die Züge verkehren automatisch.
Zum Einsatz kommen vorerst die bekannten Wiener Großraumzüge vom Typ C1/c1 der Firma Halling. Versuche mit Garnuturen von Roco scheiterten. Nicht etwa an zu engen Radien, sondern an zu starken Steigungen der nachträglich eingebauten Strecke. Das Laufverhalten der Züge ist hervorragend, weitere Garnituren - nicht nur nach Wiener Vorbild - sind geplant.
Das Bahnhofsgebäude der Haltestelle "Kurt-Ludwig-Platz" entstand nach Fotos und Skizzen der Bahnhofsgebäude der ehemaligen Dolomitenbahn in Südtirol.
In der dreigleisigen Remise finden auch die Großraumzüge Platz. Die Erfahrungen bis jetzt zeigen, dass der Einsatz der Wiener Modelle von Hallig durchaus zufriedenstellend ist. Die filigran anmutenden Fahrzeuge haben erstaunlich lange durchgehalten, hier und da musste der Antrieb überarbeitet bzw getauscht werden, angesichts der Kilometerleistung durchaus zu verschmerzen.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 01.04.2020Zuletzt bearbeitet: 01.04.2020