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Die Schmalspurstrecke
Wird überarbeitet...
Eigentlich ist die gesamte Schmalspurstrecke eine Verlegenheitslösung. Die Strecke war nie vorgesehen, trotzdem wurde sie in mühevoller Arbeit und in einem Zeitraum von mehreren Jahren nachträglich in die bestehende Anlage eingebaut. Entsprechend eng geht es an manchen Stellen unter Tage zu, nicht gerade als Vorteil für die Betriebssicherheit.
Entgegen ursprünglicher Ideen, die eine Schmalspurbahn nach schweizer Vorbild vorsahen, die sogar mit einem großen Wendel bis hinab in den jetzigen Kinoraum führen sollte (mit eigener Schweiz-Anlage), entstand im Laufe der Zeit eine Strecke nach österreichischem Vorbild (Spurweite 760 mm, Baugröße H0e).
Der Kreis zwischen Zell und Buchheide (das damals noch Isselshausen hiess) wurde bald in Richtung Holzapfel und dem jetzigen Bahnhof Hohenwerfen erweitert.
Jahrelang fristete die schmale Spur ein Schattendasein. Mehr Flickwerk als betriebsfähig, und der Fuhrpark total veraltet.
Mittlerweile ist der Fuhrpark auf neuestem Stand, die Strecke so gut es ging begradigt und mit einem Schattenbahnhof für 15 Garnituren ausgestattet.
Der Bereich um Buchheide und Zell wurde nach Vorbild der Mariazeller Bahn elektrifiziert, und 2016 auf das neue Digitalsystem umgestellt.
Zell ist Mittelpunkt der Strecke. Hier befindet sich die Zugförderung und die Steuerung der Strecke. Der Bahnhof hat 2008 eine Fahrleitung erhalten.
Die Spengler sind zwar schon einige Jahre am Dach bei der Arbeit, aber da sieht man erst einmal, wie gewissenhaft die Arbeiten ausgeführt werden...
Die 399.03 ist mit dem Panoramic Express unterwegs Richtung Buchheide. Man sieht die beengten Verhältnisse an dieser Stelle: zwischen Schmalspur und Hauptstrecke ist die Straße, die eine wichtige Verbindung für das CarSystem darstellt.
Als Hilfe bei den Elektrifizierungsarbeiten hat sich eine ausgeschlachtete 1099 bestens bewährt. Die Masten sind übrigens zum Teil "Abfallprodukt" des Umbaus 2008 im Bereich Schönblick - Maria Plain.
Die Reihe 2095 stellt auch auf unserer Strecke das Rückgrat des Diesellokparks dar. Sämtliche Loks wurden mit Faulhabermotoren ausgestattet und sind für den Einbau eines Decoders vorgesehen.
Etwas eingepfercht liegt der Holzlagerplatz zwischen den Gleisen. Auf der Strecke ist die 2095 mit einem Gleisbauzug unterwegs.
Buchheide wurde nach dem Vorbild der alten Mariazeller Fahrleitung elektrifiziert. Die Originalfahrleitung von 1911 mit dem Hilfstragseil schien dann doch etwas zu kompliziert, deshalb wurde es dann die modernisierte Variante mit normaler Kettenfahrleitung und Schirmisolatoren.
So sah es hier früher aus: Das BMW Autohaus links hinten musste dem Holzlagerplatz weichen, die grüne 2093 wurde gegen eine rote Lok getauscht, und die 2091 ging den Weg alten Eisens...
Die Ybbstalbahn im Bahnhof Hohenwerfen? Zugegeben, ein wenig Phantasie gehört dazu, aber erlaubt ist, was gefällt! Beim Neubau des Burgberges wurde im Inneren ein neues Gleiswendel für die Schmalspur gebaut.
Die 2091 wird sich bald in Richtung Holzapfel in Bewegung setzen.
Der Schattenbahnhof bietet Platz für 15 Züge. Er ist über ein Gleisdreieck von der Bergstrecke aus erreichbar. Entstanden ist er an Stelle des alten, kleinen Schattenbahnhofs der Haupstrecke unterhalb von Schönblick. Der Bahnhof ist videoüberwacht und könnte theoretisch automatisch gesteuert werden.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 02.01.2009Zuletzt bearbeitet: 18.09.2010