Javascript ist nicht aktiviert! Um den vollen Funktionsumfang zu nützen, bitte Java Script aktivieren!
share on google+  share on facebook  share on Twitter
Ein kurzer Überblick
Im Obergeschoss unseres Stellwerks - früher befanden sich hier die Hebelbänke und Blockapparate für die Ausfahrt des Bahnhofs Gnigl - steht unsere große Modelleisenbahn.
Und auch wenn viele Besucher immer wieder danach fragen, nein, die Anlage wird übers Jahr nicht abgebaut. Ginge auch gar nicht, und wohin sollten wir damit?
Spaß beiseite: 1978, als das Stellwerk noch einer Ruine glich, wurde schon eifrig damit begonnen, eine große Anlage zu planen. Von der alten Anlage konnte ein größeres Stück "gerettet" werden, das in seiner Grundkonzeption noch heute existiert.
Historische Fotos gibt es HIER.
Eine zweigleisige Hauptstrecke sollte es sein, mit einem Schattenbahnhof an jedem Ende der Strecke, zwei große Bahnhöfe und eine Nebenstrecke. Ein richtiges Vorbild hat die Anlage nicht, vielmehr wurden Szenen der Stadt Salzburg nach unserem Geschmack kombiniert. Wer Salzburg und die Umgebung kennt, wird so manches auf unserer Anlage wiederfinden. Der Name des großen Bahnhofes, Altburg, ähnelt nicht zufällig dem der Stadt Salzburg.
Ein schematischer Anlagenplan ist HIER zu finden.
Blick über den Bahnhof Falkenstein in Richtung der Wallfahrtskirche Maria Plain. (Foto: Dieter Wachs/Pixelcompany) (Stand 2007: Im Jahr 2008 wurde der Bereich Falkenstein durch eine schmale Strasse mit der Kreuzung Maria Plain verbunden. siehe Aktuelles 2008)
Nach einiger Zeit wurde eine Schmalspurbahn in die bestehende Anlage eingebaut, und in den letzten Jahren hat sich auch das Car-System immer weiter ausgebreitet. Bei einem größeren Umbau Anfang der 1990er Jahre entschlossen wir uns, einen Teil der Stadt Salzburg nachzubauen. Die Wahl fiel auf die Mönchsbergwand mit der Gstättengasse. Nach und nach kamen weitere Gebäude dazu, unter anderem die Ursulinenkirche, die Müllner Kirche, Teile der Müllner Hauptstrasse, die alte Maxglaner Feuerwache und noch weitere, bekannte Gebäude aus Salzburg. Highlights sind die Festungen Hohenwerfen und Hohensalzburg.
Selbstbau ist angesagt!
Die Fahrleitungsanlage ist - bis auf einzelne Komponenten - im Eigenbau entstanden. Sie ist nicht betriebsfähig und im Grunde nur eine Atrappe.
Weiters entstanden sämtliche Brücken im Eigenbau, allein für die große Kastenbrücke (deren Vorbild bei der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof Salzburg Richtung Wien zu finden ist) benötigte Kollege Bachinger über 600 Arbeitsstunden und etliche Meter unterschiedlicher Messingprofile!
Falkenstein ist der wichtigste Bahnhof an der Nebenbahn. Hier beginnt auch die Strecke Richtung Buchheide.
Wie geht es weiter?
Die baulichen Gegebenheiten setzen dem Drang, die Anlage zu vergößern recht schnell Grenzen. Daher sind wir bemüht, der Anlage durch unsere Bautätigkeiten ein Leben einzuhauchen. Es gibt immer wieder Teile, die renoviert oder aufgrund ihres Zustandes neu gebaut werden müssen. Die Ideen hierzu gehen nicht aus, und manchmal kann man gar nicht schnell genug nein sagen, bevor nicht irgendwo eine neue Baustelle eröffnet wird.
Große Brocken, wie der Umbau des Bahnhofs Altburg und der Neubau der Stadt inklusive Straßenbahn sind vorerst nicht mehr geplant, aber es gibt noch viele Details, die auf ihre Fertigstellung warten. Der vorerst letzte große Umbau war die Digitalisierung der Schmalspurstrecke und der Bau einer unterirdischen Umfahrung des Bahnhofs Zell. Nachdem aber auch auf unserer Anlage alles altert, wird es auch in Zukunft immer wieder Renovierungen, Neubauten und Erweiterungen geben.
Aber wie jeder weiß eine Modellbahn wird ja bekanntlich nie fertig!
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 02.01.2017Zuletzt bearbeitet: 02.01.2017