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Bauarbeiten
Dieser Wochenbericht kommt leider ein paar Tage verspätet, dafür aber diesmal mit einer ausführlichen ßbersicht über unsere Bauaktivitäten. Für den Umbau der Strasse im Bereich Buchheide begannen die ersten Vorarbeiten. Gleichzeitig wird der Anlagenrand in diesem Bereich überarbeitet, und die Fahrleitung für die Schmalspurstrecke wächst auch langsam aber sicher...
Der Bahnübergang an der Nebenbahn war lange ein Nadelöhr für das Car-System. Während auf der Zeller Seite schon länger Gegenverkehr möglich war, war die Strasse im Bereich Buchheide immer schon zu schmal. Das lag daran, daß beim Einbau des Car-Sytems die bestehenden Trassen verwendet wurden, die mit ihren zu geringen Breite nicht für den Verkehr mit LKW Zügen und Sattelschleppern geeignet waren.
Der Bahnübergang wird breiter werden, die alte Schrankenanlage von Weinert (die auf Grund ihrer Filigranität nie wirklich funktioniert hat) ist abgebaut, und wird durch einen modernen Halbschranken ersetzt. Die Strasse wird breit genug werden, daß sich auch längere Fahrzeuge problemlos im Gegenverkehr begegnen können.
Um den Platz der neuen Strasse optimal zu nützen, wurde zuerst eine Schablone angefertigt, auf der alle möglichen Fahrzeugbegegnungen simuliert wurden. Erst dann wurde die neue Trasse aus 3 mm Sperrholz ausgeschnitten. Daß soetwas trotz Schablone nicht ohne endlose Diskussionen und Versuche geht, kann man sich vorstellen....
Pläne, eine autobahnähnliche Unterführung einzubauen, konnten vom Landschaftsbau gerade noch abgewendet werden...

;-)
Der Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke im Bahnhof Buchheide wird um eineinhalb Wagenlängen verlängert. Aufgrund des Gleisplanes ist das Einfahrsignal des Bahnhofes Zell so aufgestellt, daß bei den meisten Zügen die letzten eineinhalb Waggons im Grünen stehen bleiben. Das Signal ließ sich nicht versetzen, der Bahnsteig war da weniger widerspenstig....
Endlich nimmt auch die Weichenstrasse im Schmalspurbahnhof Zell Gestalt an. Es bleibt zu hoffen, daß die jetzt verwendeten Roco Weichen besser funktionieren, als die vorher eingebauten Tillig-Weichen.
Eine spezielle Lösung der Fahrleitungsaufhängung erfordert der Bahnübergang in Buchheide. Leider geht sich aufgrund des engen Radius ein entsprechender Mastabstand nicht aus.
Bau eines Querjochs: Besonders gut ist das hier zwar nicht zu erkennen... Die Masten entstanden aus 3 mm Messing-I-Trägern, die auf Messingschrauben aufgelötet wurden. Das eigentliche Querjoch entstand aus 2 x 2 mm U-Profil.
Auf das verlötete Quertragwerk kommen die Halterungen für die Isolatoren des Tragseils und des Fahrdrahtes. Ebenso werden noch die Träger für die Speiseleitungen montiert, und zu letzt alles auf das richtige Maß zugeschnitten.
Für Milimeterfetischisten ist das freilich nichts, das Ergebnis zählt, und der Bau sollte auch einigermaßen schnell von der Hand gehen.
Stellprobe. Bevor die Masten lackiert werden, werden sie an Ort und Stelle eingebaut, um zur Not noch letzte Korrekturen vornehmen zu können.

ßber den Bau der Mariazeller Fahrleitung wird es im laufe des Jahres noch einen eigenen Bericht unter "Tipps und Tricks" geben.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 02.04.2007Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007