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Das Schmalspurpult entsteht
Nachdem der Gleisbautrupp die neue Trasse der Schmalspurbahn fertiggestellt hatte, waren die Elektroniker wieder gefragt: Die Schmalspur benötigt ein neues Pult, von dem auch der neue Schattenbahnhof und der geänderte Bahnhof Zell gesteuert werden kann.
Die Basis des Pultes: Eine 2mm starke Alu-Platte, die gebohrt, grundiert und lackiert wird. Die schematische Darstellung des Gleisplanes erfolgt mit Klebefolien - diese Wurden am CAD gezeichnet und von einem Schneid-Plotter zurecht geschnitten. Hierbei unseren herzlichen Dank an die Firma Pacher!
Nach dem Aufkleben der Folien (hier war wieder ein gutes Auge gefragt) wird das Pult mit einem Klarlack versiegelt.
Anschließend werden die Taster montiert und die Leuchtdioden für die Besetztanzeigen und Weichenstrassen eingeklebt.
Das ganze Ausmaß: 116x42 cm groß - und dennoch unser kleinstes Pult!
Neben den Tastern und Leuchtdioden wird auch noch ein Grafikdisplay für die Steuerung (z.B. Schattenbahnhofautomatik) sowie ein LCD-Monitor für die Videoüberwachung eingebaut.
Zu guter letzt wird der Rahmen hergestellt und ...
... noch mattschwarz lackiert.
Nachdem die Rückplatte montiert (ebenfalls 2mm starkes Aluminium) und mit einer Polystyrolplatte isoliert wurde kann es mit der Verkabelung losgehen.
Ohne unsere (fälschlich bezeichnete) männliche Putzfrau (die eigentlich alle wichtigen Aufgaben gleichzeitig erfüllt) wäre das Pult wahrscheinlich im kommenden Jahr noch immer nicht fertig!
Insgesamt waren so an die 300 Leuchtdioden und ca. 60 Taster anzuschließen...
Ein Bild mit seltenheitswert: Der "fotoscheue" Elektroniker bei der Arbeit! Kurz vor Fertigstellung des Pultes werden noch die letzen Kabel angelötet. Und als nächstes steht der Test des Pultes am Programm. Aber das ist eine andere Geschichte...
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 06.12.2004Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007