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Stiegenhausumbau
Neben den Umbauten und Neubauten an der Anlage stand heuer auch eine große Renovierungsaktion am Plan: Nach all den Jahren war unser Stiegenhaus entsprechen abgenutzt und "abgewohnt". Ausserdem gefielen uns die alten Holzvitrinen nicht mehr. Es lag daher nahe, das Stiegenhaus zu renovieren und neue Vitrinen einzubauen. Getreu nach dem Motto "warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?" werden wir die Vitrinen nicht nur einfach an die Wand schrauben, sondern in die Wand versenken. Was wir damals noch nicht wussten (obwohl uns das wahrscheinlich auch nicht abgehalten hätte), ist, dass fast die Hälfte der Vitrinen in extrem widerstandsfähigen Beton eingestemmt werden mussten. Wahrscheinlich dasselbe Zeug, mit dem damals (um 1941) auch Bunker gebaut wurden.... Man hält es nicht für möglich, wo sich kleinster Staub am Abend dann angesammelt hat. Schneiden mit der Flex und Stemmen u. a. mit einem Drucklufthammer taten das ihrige dazu. Aber nach zwei Stunden unter der Dusche haben wir dann doch wieder alles sauber bekommen.
Unter der Annahme, dass der ärgste Dreck vorbei sei, begannen wir dann, die Vitrinen einzubauen und die Wände zu verputzen und zu spachteln. Es stellte sich aber schnell heraus, dass noch kein Maurer vom Himmel gefallen ist, und bis wir den richtigen Schwung mit der Kelle drauf hatten, damit das Zeugs auch dort bleibt, wo wir es haben wollten, landetet etwa ein Sack Putz überall, nur nicht auf den Ziegeln.....
Das wirklich erfreuliche an diesem Arbeitseinsatz war jedoch, dass wir keinen Arbeitskräftemangel hatten. Und für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch bestens gesorgt. (Auch bei Dauerregen lässt es sich unter einem Schirm bequem grillen ;-) )
Das Ergebnis kann man dann zur kommenden Weihnachstausstellung betrachten.
Hier sieht das Ganze ja noch sehr harmlos aus. Ein Stockwerk höher konnte man vor lauter Staub die Hand nicht mehr vor Augen sehen. Und das saubere Ausstemmen des Lochs hätte man sich auch sparen können....
Abraumtransport
Unser Schriftführer fuhr dann stärkere Geschütze auf....
Den meisten Dreck verursachte der im Vordergrund sichtbare Kompressor..... Man glaubt nicht, wieviel Staub ein bisschen Druckluft aufwirbeln kann...
Das leibliche Wohl durfte auch nicht zu kurz kommen. Praktischerweise hat es genau in dem Moment zu schütten begonnen.
...lauter "staubige Brüder"....
Damit hier kein Irrtum entsteht: Der riesige Fleck wurde nicht nur für ein Kabel ausgestemmt ;-)
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 26.07.2004Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007