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Schwedenreise
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deshalb möchten wir hier auch auf seitenweise Reisebeschreibungen verzichten. Nur soviel vorweg: Nachdem wir von der ersten Fahrt nach Schweden zur Erzbahn mit dem Roco-Club unheimlich begeistert waren, haben wir auch diesmal nicht lange gezögert, und uns angemeldet. Zugegeben, die Fahrt war nicht billig, aber die Erlebnisse und vor allem die Erinnerungen entschädigen dafür.
Erster Tag: Tronheim. Stadtspaziergang bei herrlichstem Wetter, im Hintergrund der Bahnhof, von wo wir am kommenden Tag aufbrechen werden. Felix Haslauer, Hans Ritter, Josef Stini, Stephan Kunze und Hermann Pirhofer, unser Präsident.
Die NOHAB! Den Sound dieser Lok muß man schon gehört haben. Von Trondheim bis Fauske, an die 700 Kilometer durch endlose Wälder, Seen und Berge. Aber der Tag war noch nicht zu Ende, bis Narvik fehlten noch ca. 200 Kilometer...
Mitternachtssonne in Narvik! Einfach kitschig! Obwohl der Tag durchaus anstrengend war, ließen wir es uns nicht nehmen, mit der Seilbahn raufzufahren, und in einem Schwarm von Milliarden von Mücken die Mitternachtssonne zu erleben.
Nach der obligaten Besichtigung der Stadt und des Hafens von Narvik gings mit der nächsten NOHAB weiter. Fotohalte auf freier Strecke sind bei solchen Fahrten immer ein interessantes Erlebnis. Aus Erfahrung klettern nämlich ausgerechnet diejenigen, die am schlechtesten gehen können, auf die höchsten Felsen. Und bis dann wieder alle eingesammelt sind....
Die Erzbahn! Die eindrucksvollen Dm3 muß man einfach erlebt haben! Man schaut schon ganz ehrfürchtig, wenn ein beladener Erzzug mit 5000 Tonnen Gewicht an einem vorbeifährt, und einfach nicht aufhören will.
Wer sagt, dass es in Schweden kein Bier gibt? Für manche von uns war das so eine Art Grundnahrungsmittel... von links: Stephan Kunze, Hans Ritter, Hermann Pirhofer und Wolfgang Hoffmann von der Firma Roco.
Nach Besichtigung des größten Erzbergwerks der Welt in Kiruna, gings auf der Inlandsbahn mit dem Schienenbus weiter. 700 Kilometer durch endlose Weiten, auf Gleisen, die so aussahen, als würden sie seit dem Bahnbau da liegen. Faszinierend war aber auch die Hektik, die aufkam, als einer der Triebwagen einen Kardanschaden erlitt, und wir eine Ewigkeit mit nur 30 km/h dahinzuckelten.... Aber so was wird dann kurzerhand während der Mittagspause repariert, ausgebaut, zusammengebastelt, wie auch immer. Dieser Tag war mit Abstand der längste. Aber auch der wohl faszinierendste.
Standesgemäß, wie es sich für einen Präsidenten gehört: Erster Klasse!
Der Sonderzug des Schwedischen Eisenbahnmuseums Richtung Gävle.
Der X2000. Dagegen war unser Dampfzug wirklich ein bissl langsam...
Unsere Reisebegleiter. Ich glaube, die sind auch heute noch, nach einem Jahr, von uns allen traumatisiert ;-)
Autor: Andreas KönigErstellt am: 07.07.2003Zuletzt bearbeitet: 07.07.2003