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Besuch bei Wiener Clubs
und Entrümpelung des Hauses
Ein Besuch beim MEC Wien Süd stand schon länger am Programm. Seit einigen Jahren haben wir einen ganz guten Kontakt, der anlässlich einer Jahreshauptversammlungen des VOEMEC entstanden ist. Am 26.2.05 ging's in aller Frühe mit dem Zug Richtung Bundeshauptstadt, wo wir auch Kollegen vom MEC Graz treffen wollten. Nach dem Besuch der Modellbahnausstellung in den Katakomben des Südbahnhofes hatten wir noch die Möglichkeit, die Anlage des MBV Mexicoplatz zu besichtigen bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Im Clubheim stand schon länger eine größere Entrümpelungsaktion ganz oben auf der Liste. Der Sperrmüll, der dabei angefallen ist, übertraf sogar unsere Erwartungen, aber noch ist es nicht vorbei. Keller und Dachboden waren zuerst an der Reihe, das restliche Haus wird in nächster Zeit folgen.

Auf der Anlage wird zur Zeit nicht gearbeitet, wir sind dabei, die jährliche Inventur unseres rollenden Materials durchzuführen. Außerdem werden wir uns, wie gesagt, heuer in erster Linie auf Details konzentrieren, bevor kommendes Jahr ein wirklich großer Brocken Arbeit auf uns wartet.
Zeitig in der Früh, für manche noch mitten in der Nacht, ging's mit dem ICE Richtung Wien.
So richtig munter kann ein normaler Mensch zu dieser Tages- /Nachtzeit wirklich nicht sein. (Der Herr in blau ist übrigens der Obmann...)
Die Katakomben des Wiener Südbahnhofes beherbergen den MEC Wien Süd. Mit Sicherheit eine der größten Anlagen ßsterreichs. Beeindruckend sind die vielen Eigenbau-Fahrzeuge nach österreichischem Vorbild und die selbstgebauten Gleise.... "Normale" HOe Weichen haben da die Länge einer W10 von Roco...
Ein Teil der Anlage ist der Straßenbahn und Stadtbahn nach Wiener Vorbild vorbehalten. Ein Thema, das man auf Modellbahnanlagen leider nicht allzu häufig sieht.
Besonders beeindruckend waren die selbstgebauten Straßenbahnmodelle nach Wiener Vorbild. Komplett aus Messing gefertigt, mit Faulhaber-Motoren angetrieben, stellen sie die Fahreigenschaften von so manchem Großserienmodell in den Schatten..
Unseren "Wilderer" haben wir ganz exklusiv für die Kollegen aus Wien mitgenommen. (Normalerweise ist unser Schriftführer aber ganz harmlos)
Zu Mittag durfte natürlich ein anständiges Wiener Schnitzel nicht fehlen.. Wie man sieht, waren die Portionen reichlich...
Am Nachmittag zu Besuch beim MBV Mexicoplatz. Beeindruckend hier die filigrane Fahrleitung und die zahlreichen selbstgebauten Brückenmodelle.
Eine Gesamtansicht der Anlage.
In einem Eck der Anlage entsteht eine ausgedehnte Industrieanlage.
Geselliges Beisammensein darf natürlich auch nicht fehlen....(ganz formell: links der Technische Beirat für den Landschaftsbau, rechts unser "Schüler", wenigstens einer, der sich für Elektronik begeistern kann)
Das gehört auch zu einem Wien-Besuch: die Fahrt mit der Straßenbahn, hier ein langer ULF der Type B in der Haltestelle Westbahnhof.
Zur Not trinkt man auch mal ein "16er-Blech" oder "Donauwasser", wie man das Ottakringer auch nennt. Aber ein Blick sagt mehr als tausend Worte....
Und dann stand eine große Entrümpelungsaktion am Programm. Man glaubt nicht, was sich so alles im Laufe der Jahre ansammelt.
...und alles landet im Keller, "aus den Augen, aus dem Sinn".
Vor vielen Jahren hätte hier einmal ein Fernseh- bzw. Videoraum entstehen sollen, im heutigen Kino war eine Anlage nach Schweizer Schmalspurmotiven geplant, die aber nie gebaut wurde.
Nur ein kleiner Teil von dem, was entsorgt werden musste. Insgesamt war es über eine Tonne Schutt und Sperrmüll, die zur Verwertung gebracht wurde.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 28.02.2005Zuletzt bearbeitet: 05.10.2007