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Fortschritt beim Anlagenbau
Mittlerweile ist im Bereich Buchheide das Car-System fertig verkabelt. Einige Reed-Kontakte und Stoppstellen mussten noch eingebaut werden, der eigentliche Arbeitsfortschritt fand aber "unter Tage" statt. Im Zuge der Arbeiten an der Autostrecke entschlossen wir uns, das Gleis, welches letztes Jahr auf der Nebenbahn ausgewechselt wurde, ebenfalls zu erneuern, nachdem sich die Trasse leicht gewölbt hatte.
Im Bahnhof Zell wurde die Fahrleitung auf der Nebenbahn bis zum Einfahrsignal verlängert, um einem zukünftigen Rangierbetrieb ein etwas längeres Ausziehgleis zu bieten.
Manche Teile der Anlage sind leider nicht durch Arbeitsöffnungen erreichbar. Man kann sich vorstellen, wie angenehm es ist, auf dem Gerüst zu liegen, und an der Anlage zu arbeiten.
Neben den Arbeiten an den Straßen wurde das Gleis der Nebenbahn auf ca. 1 Meter neu verlegt. Grund waren Temperaturdehnungen, die die Trasse verformt hatten. Die Unterführung wird auch erneuert werden, in welcher Form, entscheidet sich erst noch.
Die neuen Weichen im Schmalspurbahnhof sind mittlerweile eingebaut, erste Testfahrten verliefen positiv. Es stellte sich heraus, dass es von Vorteil ist, die Herzstücke zu verlöten. Auch wurden diesmal die Gleisanschlüsse vor dem Einbau angelötet.
Der Prototyp des umgebauten Tillig-Antriebs: Der Antrieb wird nicht mehr direkt unter die Weiche montiert, und der Stelldraht kann auf diese Weise exakt eingebaut werden. Die Stellstange erlaubt es auch, den Antrieb ein paar Zentimeter weiter weg zu montieren. Nachdem sich dieser Prototyp bewährt hat, werden wir nach und nach alle anderen Antriebe umbauen.
Der Schattenbahnhof des Car-Systems! Hier entsteht ein Abstellplatz für 50 Fahrzeuge, eine Etage höher wird die Ladestation eingebaut werden (in Höhe der beiden Schienen rechts und links). Der Schattenbahnhof ist gleichzeitig das tiefste Niveau der Autostrecke, von hier aus gelangen die Autos zum zentralen Kreisverkehr und von dort aus u. a. auf den gut zwei Meter höheren Berg...
Ein nicht unbeträchtlicher Verkabelungsaufwand ist allein für den Teil Buchheide erforderlich: Stoppstellen, Reed-Kontakte, Weichen, insgesamt 72 Artikel sind an diesen beiden Klemmen zusammengefasst, und werden über das 80-polige Postkabel mit der Elektronik verbunden. Ein erster Testbetrieb in diesem Bereich wird in ca. zwei Wochen stattfinden.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 11.04.2005Zuletzt bearbeitet: 09.11.2007