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"Mögen die Spiele beginnen...!"
Offensichtlich hat die andauernde Kälte draußen den Arbeitsgeist geweckt. An allen Ecken und Enden wird gewerkelt und der Anlagenraum hat sich in eine riesige Baustelle verwandelt. Erfreulicherweise hat sich die Arbeitsmannschaft auch vergrößert.

Der Burgberg (Falkenstein) ist Geschichte, ebenso die alte Trasse unter Schönblick, und beim Car-System blieb auch nichts, wie es war. Eigentlich sollte heute die erste Stellprobe mit der Festung Hohenwerfen stattfinden, leider ist Kollege Till aber krank, weshalb die ersten Fotos erst im kommenden Bericht zu sehen sein werden.

Nebenbei waren wir auch wieder auf der Nürnberger Spielwarenmesse, ausführliche Berichte darüber findet man ohnehin in den einschlägigen Zeitschriften und im Internet. Nur soviel: Für ßsterreich-Fans ist einiges dabei, und das Angebot an italienischen Modellen wird auch immer größer (sehr zur Freude des Verfassers dieser Zeilen).
Faller hat neuerdings sehr schöne Tannen und Fichten im Angebot, und ganz nebenbei kommt in Zusammenarbeit mit Willkinson ein Obus Modell, dessen Vorbild auch in Salzburg im Einsatz war.
Auch wenn es so ausschaut, hier ist kein Vulkan ausgebrochen. Das einzige, was an den alten Burgberg erinnert, ist die Standseilbahn. Der Abriss dauerte genau einen Abend.
Das Loch ermöglicht uns nun, einige Fehler aus der Vergangenheit auszubessern: Die Car-System-Strecke bekommt einen neuen Tunnel, die damals nachträglich eingebaute Schmalspurbahn wird neu verlegt, und der gesamte Berg wird von unten her besser zugänglich werden. Zuerst aber mussten wir uns durch Tonnen von Gips und PU-Schaum kämpfen.
Rund um die ehemalige Schottergrube werden neue Ausweichen für das Car-System eingebaut, das gesamte Areal wird dabei ebenfalls etwas erneuert werden.
Richtig beschaulich geht's hingegen in Buchheide zu. Von den Straßenbauarbeiten ist fast nichts mehr zu sehen. Der Bereich, in dem das BMW-Autohaus stand wird ebenfalls erneuert.
Der Trassenneubau unterhalb Schönblick. Die neuen Arbeitsöffnungen erlauben nun den Einbau einer entsprechenden Tunnelfahrleitung, und die Gleise hatten es auch bitter notwendig, ausgetauscht zu werden. Dieser Anlagenteil hat mittlerweile über 20 Jahre auf dem Buckel.
Interessanter Einblick unter Tage: Im Vordergrund der HOe-Schattenbahnhof, im helleren Teil des Bildes erkennt man links die Kehrschleife und Auffahrt aus dem Schattenbahnhof beim Bahnhof Zell, rechts in Hintergrund, auf Gewindestangen aufgehängt, die Hauptstrecke zum zweiten Schattenbahnhof (von Altburg aus), sowie darüber die zukünftige Trasse der Nebenbahn, als Vorgriff auf den Umbau des Bahnhofes Altburg im kommenden Jahr.
Erstaunlich, was bei den Grabungsarbeiten alles zu Tage kommt. Anscheinend hat man in früherer Zeit alles eingebaut, was Gott verboten hat: Tücher, Karton, PU-Schaum, Styropor, Gips, Faserplatten und sogar alte Bauhaus-Sackerl kamen zum Vorschein.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 06.02.2006Zuletzt bearbeitet: 09.11.2007