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"Wer sich gut bettet, fährt gut..."
Besuch bei der Firma ROBEL
und Neuheiten von der Anlage

Krankheitsbedingt ging an der Anlage in den letzten zwei Wochen nicht viel weiter. Zumindest die Schmalspurtrasse unter dem neuen Burgberg ist fast fertiggestellt, und das "Loch" in der Hauptstrecke hat sich mittlerweile bis in die Winterlandschaft durchgefressen...

Am 20.2. stand dann der Besuch bei der Firma Robel in Freilassing am Programm. Robel ist eine Niederlassung der Firma Plasser und Theurer, die Weltmarktführer am Gebiet der Bahnbaumaschinen sind.
Ein wenig wurde schon gearbeitet am neuen Burgberg, vor allem an dessen Innenleben. Die Schmalspur erhält eine neue Trasse aus 10 mm Sperrholz, montiert auf Gewindestangen. Die Holzleiste, auf der die Burgbahn montiert ist, ist ein Provisorium, und wird, nachdem der Berg im Rohbau fertig ist, wieder entfernt.
Wie ein "Geschwür" breitet sich die Baustelle an der Hauptstrecke aus. Die Gleise der Hauptstrecke haben in diesem Bereich nun auch schon etliche Jahre auf dem Buckel, deren Austausch haben wir ohnehin lange vor uns hergeschoben.
Besuch bei der Firma Robel in Freilassing. Nachdem wir vorzüglich verköstigt wurden, führte uns Herr Felber durch das gesamte Werk. Die österreichische Firma Plasser und Theurer ist weltweit führend im Bereich Gleisbau, das Angebot reicht von 120 Meter langen Gleisbettreingungsmaschinen bis zum handlichen "Bohrer" für Reparaturarbeiten vor Ort.
Neugierig und teilweise staunend lauschten wir den Beschreibungen der einzelnen Maschinen.
Die längste Gleisbettreinigungsmaschine der Welt. Mit 120 Metern Länge wirklich ein Ungetüm. Noch handelt es sich um einen Prototypen. In einem Arbeitsgang wird der Schotter gereinigt, gesiebt, Schwellen getauscht, und alles wieder eingebaut.
Bis auf einige Komponenten wird fast alles selbst hergestellt. Hier ein Blick in die Dreherei. Die meisten Arbeitsgänge laufen vollautomatisch ab, Handarbeit spielt eine eher untergeordnete, aber dafür genauso wichtige Rolle.
Das bekannteste "Kind" von Robel: Der Gleiskraftwagen, als Modell von Kibri erhältlich, hier im Original. An diesem Fahrzeug werden die letzten Einstellarbeiten und Lackierarbeiten vorgenommen.
In der Schlosserei werden die einzelnen Teile zu Rahmen zusammengeschweißt. Neben Schweißrobotern erledigen in erster Linie jüngere Mitarbeiter diese Arbeiten.
Unlackierte Messingmodelle haben im Modell schon einen besonderen Reiz, im Original ist das noch beeindruckender.
Als Erinnerung haben wir von Herrn Felber ein originales Fabrikschild bekommen. Es wird einen entsprechenden Platz in unserer Bar erhalten.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich für den netten Empfang und die Verpflegung bedanken!
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 20.02.2006Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007