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Bahnhofsoffensive 2019
Bergbau - 24.02.2020
In den vergangenen Wochen wurde die Zeit genutzt, die noch offenen Teile der Landschaft nachund nach zu schließen. Zuerst wurde der Bereich hinter dem Heizhaus angegangen. Die Straße erhielt ihre Stützmauern, entlang der Schmalspurstrecke wurden ebenfalls Mauern ergänzt, und zwischen Heizhaus und Stellwerk Platz geschaffen, um hier Lagermöglichkeiten für allerlei notwendiges Krimskrams zu erhalten. Nebenbei wird an den Straßen gewerkelt, Arbeiten, die hoffentlich bald abgeschlossen sein werden, um mit der Gestaltung der Landschaft beginnen zu können.
Am anderen Ende des Bahnhofes werden zur Zeit auch die letzten Lücken geschlossen. Die Tunnelportale für Haupt- und Nebenbahn sind vorbereitet und werden demnächst eingebaut. In diesem Bereich wurden zwei herausnehmbare Anlagenteile vorgesehen, um hier später einmal den Kreisverkehr und die Schmalspurstrecke besser erreichen zu können. Die Unterkonstruktion wurde auch hier wieder aus Tischlerplatten bzw Sperrholz hergestellt, und erhielt dann einen Überzug in gewohnter Weise aus Drahtgitter und PU Schaum.
Die freie Fläche wird für einen Gleisanschluss verwendet. Was hier genau verladen wird, welche Art Gewerbe oder Industrie sich hier ansiedeln wird, wird sich zeigen. Angedacht ist jedenfalls, einen Teil der Gebäude aus dem Auhagen Baukastensystem zu bauen. Dazu wird aber noch eine intensive Beschäftigung mit dem Thema notwendig sein.
nach der Ausstellung... - 09.01.2020
Während der zwölf Tage Ausstellung konnten wir einige Erfahrungen sammeln und werden das in diesem Jahr umsetzen. Funktioniert hat alles zur (fast) vollsten Zufriedenheit:
Die neu programmierte Steuerung hat sich bewährt, der Betrieb lief im Großen und Ganzen flüssig ab. Leider waren einige Software Abstürze nicht zu vermeiden. Lästig, weil der Betrieb dann für längere Zeit still steht, bis die Züge wieder zugewiesen werden konnten. Woran es genau liegt, werden wir versuchen zu ermitteln, die Steuerung ist sehr komplex programmiert, der PC trotzdem nicht ansatzweise ausgelastet. Das Problem wäre auch nicht der Absturz des Traincontrollers an sich, sondern die Tatsache, dass dabei der letzte Betriebszustand nicht abgespeichert wird. Dann heisst es also Züge suchen und zuordnen.
Die neue Streckenführung und der Bahnhofsgleisplan haben sich gut bewährt. Die Ausfädelung der Nebenbahn Richtung Neumarkt ist ein kleines Nadelöhr, hier wird es noch etwas zu tüfteln geben. Die Schmalspurstrecke funktionierte fast reibungslos. An den Gleisen selbst sind die Überhöhungen noch nachzuarbeiten und die eine oder andere Korrektur der Gleislage wird es auch noch geben.
Das neue Carsystem, das auf dem DC Carsystem beruht, hat seine Feuertaufe bestanden. Dafür, dass es eigentlich keinen Testbetrieb vor der Ausstellung gegeben hat, hat alles zur vollsten Zufriedenheit funktionert. Vereinzelt muss an Bahnübergängen und in Kurven noch nachgearbeitet werden.

Für das Jahr 2020 stehen also folgende Punkte am Programm:

- Gleisführung anpassen
- Straßen nacharbeiten, Ergänzung des Fuhrparks
- Steuerung umbauen: Straßenbahn zur Schmalspurzentrale verlegen, damit Blöcke für die Strecke frei werden
- Landschaftsbau: Schottern, Altern, Bau der Bahnsteige, Bahnhöfe, Begrünung; Signale einbauen, Oberleitungsbau vorbereiten.
Vorbereitungen - 22.12.2019
In wenigen Tagen öffnet unsere jährliche Ausstellung. Auch wenn wir das Ziel nicht ganz erreicht haben, können wir doch zufrieden auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken:

Ein Drittel der Anlage wurde neu gebaut. Die Landschaft ist in ihren Grundzügen fertig und koloriert. Man kann erahnen, wohin diese Gestaltung führen soll. Schwerpunkt wird in der landschaftlichen Ausgestltung liegen, die Schmalspur hat viel mehr Raum erhalten als bisher.

Im Bereich der Schattenbahnhöfe gab es umfangreiche - anfangs so nicht geplante - Änderungen: Die Zufahrten wurden umgebaut und so miteinander verknüpft, dass sich vielfältige Fahrmöglichkeiten ergeben. Beide Schattenbahnhöfe verfügen jetzt über gut 9 Meter lange Gleise, auf denen 3 Züge hintereinander aufgestellt werden können. Die Verbindungen mit der Nebenstrecke wurde anders gelöst.

Die Nebenbahn hat einen neuen Bahnhof "Neumarkt" erhalten, Verknüpfungspunkt mit der Schmalspurstrecke. Bei all diesen Baumaßnahmen konnten wir ausführliche Erfahrungen mit den verschiedenen Gleissystemen von Tillig, Roco und Weinert machen. Nicht alle Erfahrungen waren gut, es gab auch einige negative Punkte, die sich aber auch lösen liessen.
Beide Schattenbahnhöfe sind für die Ausstellung gefüllt. Der Betrieb läuft reibungslos ab, unsere Fahrdienstleitung hat sich hier wirklich reingehängt. Im kommenden Jahr wird dann genug Zeit sein, die Landschaft fertigzustellen, Signale einzubauen, die Oberleitung zu installieren. Nebenbei wollen wir den Betriebsablauf perfektionieren, und die Möglichkeiten, die die digitale Steuereung bietet, weiter ausschöpfen.
Bergbau - 15.11.2019
Sehr zeitaufwändig war bzw. ist die Gipserei und Stemmerei der Felsen. Auf den zurechtgeschnittenen PU Schaum wurde Gips (Spachtelmasse) in ausreichender Stärke aufgetragen. Der frische Gips wurde grob in Form gebracht, und sobald die Masse hart wird, aber noch durch und durch feucht ist (nach ca 1 Stunde)werden die Felspartien herausgearbeitet. Hier haben sich kleine Spachteln als hilfreich erwiesen. Mit gezielten Hieben werden Stücke aus dem feuchten Gips herausgehackt. Das geht mit ein wenig Übung gut von der Hand. Wenn der Gips zu trocken ist, bricht er nicht mehr gut ab, und lässt sich nur mehr mit Gewalt bearbeiten. Auch Mauern lassen sich zu diesem Zeitpunkt am besten ritzen. Das Ganze ist zeitaufändig und eine Spielerei, wenn man es aber mal heraussen hat, geht es relativ gut und das Ergebnis schaut auch gleichmäßig aus.
Farblich werden die Felsen folgendermaßen bearbeitet:
zuerst werden die Felsen mit Tiefengrund grundiert, dann mit stark verdünntem Dreckwasser (vom Pinsel auswaschen) lasiert. Wenn das trocken ist, folgt ein Durchganz mit fast trockenem Pinsel mit Betonfarbe. Dann wieder lasieren und zuletzt die Spitzen mit gebrochenem weiss leicht aufhellen.
Landschaftsbau - 14.11.2019
Auf den Grundrahmen wurden die Kontur der neuen Landschaft mit Spanten aufgebaut. Auf dieses Gerippe wurden zwei Lagen Hasengitter getackert. Zwei Lagen deshalb, weil beim Einschäumen mit PU Schaum der Schaum besser in den Maschen hält. So hält sich die Sauerei auch ein wenig in Grenzen. Das Gelände wurde da gleich in groben Zügen vorgeformt, um einen ersten Eindruck der neuen Landschaft zu erhalten. Dann wurden die Straßen verlegt, Tunnelportale eingebaut und zu guter Letzt alles eingeschäumt.
Der trockene Schaum wurde in Form geschnitten und anschließend weiter bearbeitet.
Fortschritte - 13.11.2019
Nicht dass es nicht viel zu berichten gegeben hätte, ein aktueller Bericht an dieser Stelle wurde immer wieder verschoben. Jetzt ist es an der Zeit, über die Erfahrungen der letzten Monate zu berichten:
Im Bahnhof wurden die Gleise fertig verlegt (mit wenigen Ausnahmen, weil hier noch auf die entsprechende Bebauung Rücksicht genommen werden sollte), der Schattenbahnhof ist umgebaut, die Zufahrten haben zusätzliche Wendemöglichkeiten erhalten, die Schmalspurstrecke ist eingebaut worden und im Bereich der Nebenbahn entstand der neue Bahnhof "Neumarkt".
Bei der Verlegung der Gleise mussten wir auch erst Erfahrungen sammeln. Mit Peco und Tillig waren wir bei weitem nicht so vertraut, wie mit Roco Gleisen. Leider haben sich auch hier einige Probleme herausgestellt, ähnlich wie bei den verwendeten Weinert Gleisen.
Leider hat sich gezeigt, dass die Doppelkreuzungsweichen von Tillig - nett ausgedrückt - unverwendbar sind. Die Optik ist gut, auch die Wahl der DKW mit aussenliegenden Zungen passt optisch zu dem schlanken Weinert Weichen. Allerdings gab es nach längerem Hin und Her einige k.o. Kriterien:
- die Lagerung der Weichenzungen in der Stellschwelle ist prädestiniert für Probleme (die Zungen werden soweit zusammengeschliffen, bis ein kleines Stück vom Schienenfuss übrig bleibt, das dann umgebogen in die Stellschwelle gesteckt wird. Das ist weder stabil noch betriebssicher und musste mehrmals bearbeitet werden)
- Die Verkabelung der Weichen hat nicht bei allen einwandfrei funktioniert. Das erforderte einiges an "Herumdoktor'n".
- Die Weichenzungen, die jeweils zu viert zusammen in der Stellschwelle stecken, liegen an den nicht ausgefrästen Schienenprofilen nicht ordentlich an. Das führt zu permanenten Entgleisungen, auch das Justieren der Antriebe hat nichts gebracht.
Fazit: Es werden 15 Grad Roco DKW eingebaut. Optisch nicht gerade das Highlight, aber betriebssicher, und kein Quell ständigen Ärgernisses.
Bei den H0e Peco Weichen mussten ebenfalls elektrische Verbindungen ergänzt werden, die Gleiskreuzung war eine kleine Herausforderung, weil hier sichergestellt werden musste, dass Normalspur und Schmalspur keine elektrische Verbindung haben, auch nicht bei falsch fahrenden Fahrzeugen. Das würde zu gröberen Problemen mit den beiden Fahrzentralen führen. Gelöst wurde das Problem mit einer Relaisschaltung, die die Kreuzung der jeweiligen Zentrale zuschaltet und die Gleisabschnitte der kreuzenden Strecke vor der Kreuzung stromlos schaltet.
Gleisbau - 31.03.2019
Nachdem der Anlagenteil komplett abgebaut wurde, und der neue Grundrahmen montiert wurde, haben wir mit dem Bau der Bahnhöfe begonnen. Als Grundplatte wurde in gewohnter Weise eine 19mm Dreischichtplatte verwendet, darauf 5mm Kork. Die massive Platte soll es auch ermöglichen, dass man sich mal auf den Gleisen Aufstützen kann, ohne im Untergrund mit Rahmen und Verstärkungen alles zu verbauen. Die Platte wurde an den Aussenseiten auf 2cm Holzleisten gelegt, damit draunter genug Platz für die Kabelführung vorhanden ist.
Ähnlich wurden die Trassen gebaut (bis jetzt erstmal die neue Hauptstrecke), allerdings haben wir hier nur jeweils 4 cm Korkstreifen unter die Gleise geklebt, um ein entsprechendes Schotterbett gestalten zu können.
Die ursprüngliche Idee, die Bahnhofsplatte wie damals beim Umbau in Altburg nach dem Verlegen der Gleise aufzuklappen, um die Verkabelung durchzuführen, haben wir aufgegeben, weil sich die 7,5 Meter zu stark verwunden hätten... Also wurde alles fix montiert, und die ersten Weichen ausgelegt...
Wie erwähnt haben wir uns diesmal entschieden, die Gleise in den Bahnhöfen nicht mit Roco Line zu bauen. Im Fall des neuen Bahnhofs Zell (der überdies einen neuen Namen bekommen wird) haben wir uns für die sehr schönen Weichen von Weinert entschieden.
Die Wahl fiel auf die flexiblen verkürzten Weichen, damit auch die Einfahrten ein wenig geschwungener gebaut werden konnten.
Leider hat sich beim Aufbau gezeigt, dass das alles nicht so einfach sein sollte, wie gedacht. Die Weichen sind so flexibel, dass erst die Schienenprofile mit dem Schwellenband verklebt werden müssen,die Herzstücke und auch der Rest der Weiche ist nicht vorverkabelt, soll heißen, hier sind alle Überbrückungen noch nachträglich einzulöten. Dazu kommen die von der Idee her guten Schienenverbinder von Weinert, die das Kleineisen der Schwellen immitieren, aber sehr fummelig zu montieren sind. Letztelich haben wir die Flexgleise untereinander mit H0e Schienenverbindern verbunden, einzig bei den Weichen wurden die Isolierungen mit Weinert Teilen hergestellt. Naja... Das ist wohl eher was für Dioramenbauer.
Das Ergebnis kanns ich aber sehen lassen. Schlanke Weichenstraßen, vorbildgerechte Gleisabstände... Probefahrten mit Waggons verliefen sehr zufriedenstellend.
Währenddessen haben sich die Kollegen im Nebenbahn Bahnhof mit den Tillig Gleisen herumgeplagt, und ein anderer Trupp hat den neuen Schmalspurbahnhof mit Peco gelegt. Dazu nächstes Mal mehr.
Entkernt - 07.02.2019
Mittlerweile ist der Abriss vollendet. Wir haben wirklich alles bis auf den Eisenrahmen abgebaut. Der Bahnhof Zell konnte in gute Hände abgegeben werden, wir lassen uns überraschen, was daraus werden wird. Der Rest, der wieder verwertet werden kann, wird gelagert. Zwischendurch wird immer wieder sauber gemacht, um den Dreck im haus zumindest etwas in Grenzen halten zu können.
Richtung Falkenstein ist das Loch - wie eigentlich nicht anders zu erwarten war - auch noch gewachsen. Die alte Platte, auf der der Bahnhof montiert war, wird letztendlich doch ersetzt. Eine richtige Entscheidung, früher hat man gerne Spanplatten verwendet (hier war es eine alte Roco Werbetafel), die aber furchtbar zu bearbeiten sind, und bei der fast jedes Schraubenloch vorgebohrt werden muss. Nebenbei bietet sich so die Gelegenheit, die darunter liegende Schmalspurtrasse, die wie so vieles nachträglich in die bestehende Anlage eingebaut wurde, herzurichten und für den weiteren Betrieb betriebssicherer zu machen.
Noch steht der Burgberg, ziemlich wackelig zwar...
Der Schattenbahnhof ist auch besser zugänglich, deshalb nutzen wir gleich die Möglichkeit, die obere Ebene umzubauen, und wie in der unteren Ebene Gleise zu schaffen, in denen drei Züge hintereinander abgestellt werden können. Dazu werden zwei Weichenstraßen ausgebaut und die Gleise verbunden. Die neue Ausfahrt mündet in eine zweigleisige Strecke (die ehemalige Umfahrung), um hier eine raschere Zugfolge sicherstellen zu können. Im Bereich des Schattenbahnofs ist nach wie vor das alte 2,5 mm Gleis verlegt, das auch wieder entsprechend ergänzt wird.
Die Festung Hohenwerfen geht inzwischen auf Wanderschaft. Natürlich wird das Modell wieder an seinem angestammten Platz eingebaut. Um das zu erleichtern, haben wir uns entschieden, den Berg auf Höhe des ehemaligen Schmalspurbahnhofs abzuschneiden. Der Berg wird so umgebaut, damit er auf seinem neuen Platz abhebbar ist, um eventuell notwendige Arbeiten leichter durchführen zu können, aber auch um die Trasse der Schmalspurbahn besser erreichen zu können, und auch um die Fahrleitung in dem Bereich besser bauen zu können.
Abriss - 22.01.2019
Am 6. Jänner, kurz nach 17 Uhr werden die Züge von der Anlage geräumt, die Autos, Figuren und Bäume entfernt und möglichst schonend gelagert. Wir wollen natürlich was möglich ist wieder verwenden, gerade die teuren Shilouette Bäume sollen zum Teil an anderer Stelle gepflanzt werden, der Rest wird auf dem neuen Teil wieder wachsen. Die Oberfläche ist schnell leer geräumt, mehr Zeit braucht es, um unter Tage die unzähligen Meter Kabel auszubauen, sämtliche Weichenandtriebe abzumotieren und alle verwendbaren Teile vorzusortieren.
Kabel und Hardware für die Steuerung des Bahnbetriebes werden wieder vewendet. Ebenso die Roco Kabel Klips, die in der Vergangenheit recht gute Dienste geleistet haben. Die Signale sind ebenfalls ausgebaut und warten auf ihren neuen Einsatz.
Erst beim Abbau der Landschaft ist vom geplanten Umbau wirklich was zu sehen. Jetzt ist auch das letzte Stück über 40 Jahre alter Trasse Geschichte. Dieser Anlagenteil wurde 1978 von der Riedenburgkaserne (unser damaliges Domizil) hierher nach Parsch übersiedelt. Im Laufe der Jahre wurde sehr viel umgebaut, die Spuren davon kann man beim Abriss sehr gut sehen. Mehrere Schichten Landschaft, für die jeweilige Zeit entsprechendes Baumaterial, Holz in allen Varianten und viel Gips kommen jetzt zum Vorschein. Verwendbar ist von alledem eigentlich nichts mehr, und abbauen läßt sich kaum ein Teil ohne Beschädigungen.
Jetzt kommt auch die Unterkonstruktion zum Vorschein. Auf einem massiven Eisenrahmen liegt der über 40 Jahre alte Holzrahmen, auf dem die Landschaft aufgebaut ist. Der Holzrahmen wurde im Laufe der Jahre so oft zuersägt und zusammengestückelt, dass wir uns entschieden haben, ihn auch zu entfernen, und den neuen Teil von Grund auf neu zu bauen. Einzig der Burgberg im Hintergund wird stehen bleiben.
Darunter sind die beiden Schattenbahnhöfe sichtbar, die bis auf einige kleine Gleiskorrekturen bei diesem Umbau unangetastet bleiben.
Bahnhofsoffensive 2019 - 08.01.2019
Ein wirklich großes Bauvorhaben.
Um gleich die erste Frage vorweg zu nehmen, weshalb wir diesen Umbau durchziehen werden: Umbauten an unserer Anlage haben schon eine gewisse Tradition. Viele Besucher sind neugierig, was wieder Neues zu finden sein wird, und wir wollten eben auch immer etwas Neues bieten. Das hat der Anlage ein gewisses leben eingehaucht. Stillstand ist nicht immer die beste Wahl, so wie wir bemüht sind, unseren Fuhrpark zu erneuern, versuchen wir auch, die Landschaft besser, schöner und stimmiger zu gestalten. Seit dem letzten Umbau in diesem Bereich sind 20 Jahre vergangen, in dieser zeit hat sich gerade am Sektor des Landschaftsbaus einiges getan. Ebenso gibt es mittlerweile beim Gleisbau und Gebäudebau andere Möglichkeiten.
Was lag also näher, als einen Teil der Anlage neu zu gestalten? In der Vergangenheit wurden viele Bereiche nur oberflächlich neu gestaltet, darunter blieb es oft beim alten. Zuerst wollten wir den Mittelteil der Anlage erneuern, der es auch wirklich nötig hätte. Nachdem die ersten Ideen herumgeschwirrt sind, kam der Gedanke, in Zell und Buchheide anzufangen, und sich dann in die Mitte weiterzuarbeiten. Nach und nach nahmen die Ideen konkrete Formen an: Die Streckenführung wurde diskutiert, die Gestaltung der Landschaft, Gleispläne wurden gezeichnet, und im Internet wurde recherchiert.
Bei diesen Recherchen stießen wir auf den Bahnhof Sigmundsherberg in Niederösterreich, dessen Gleisplan ein idealer Ausgangspunkt für weitere Planungen darstellte. Die Wahl des Gleissystems fiel auf Weinert's "Mein Gleis", und so entstand ein erster greifbarer Gleisplan.
Um das Ganze abzurunden, sollte der Schmalspurbahn mehr Raum geboten werden. Sie sollte mehr oder weniger eigenständig sein, und nicht, so wie jetzt, neben der Hauptstrecke verlaufen. Ein neuer Bahnhof sollte entstehen, der auch die Möglichkeit bietet, Fahrzeuge zu präsentieren. Erste Skizzen schauten vielversprechend aus, und so wurde der Umbauplan langsam vollständig:
Der neue Bahnhof (der noch keinen Namen hat) wird an gleicher Stelle wie bisher entstehen, die Gleisführung wird sich aber ändern, und die Hauptstrecke wird in anderer Richtung durch den Bahnhof geführt. Im Bahnhof entsteht ein Heizhaus mit Drehscheibe. Der Anlagenteil wird mittig durch einen Bergrücken getrennt, bahnhofseitig wird die Nebenbahn geführt, aud der anderen, der Landschaftsseite, bekommt die Schmalspurstrecke ausreichend Platz. Auf diesem Landschaftsteil wird ein kleiner Fluß dominieren, der sicherlich den einen oder anderen spannenden Blickwinkel erlauben wird.
Unterhalb von Hohenwerfen entsteht der neue Bahnhof der Schmalspurbahn, der Bahnhof Falkenstein bekommt eine neue Einfahrt und wird ebenfalls neu verlegt. Dazu das DC Carsystem, das das bisherige System nach und nach ablösen soll.

Viel zu tun also, aber wir sind motiviert, und wir werden an dieser Stelle und auf Facebook über unsere Umbaufortschritte ausgiebig berichten. Viel Spaß!
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 08.01.2019Zuletzt bearbeitet: 08.01.2019