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Was Technisches...
Auch wenn es scheinbar Ewigkeiten sind, seit an dieser Stelle ein aktueller Bericht zu lesen war, waren wir nicht untätig.
Die Erneuerung des Carsystems steht heuer ja bekanntlich ganz oben am Programm. Zu diesem Zweck gab es viel zu testen, nachdem wir uns entschieden hatten, das eigene System zu erneuern und auszubauen.
Die Software wurde überarbeitet und für die Verkabelung wurden neue Module entwickelt, die analog zu denen der Eisenbahn verkabelt werden. Das minimiert den Kabelsalat und sorgt für Übersichtlichkeit.
Zuvor haben wir unseren Schattenbahnhof 1 umgebaut, wodurch wir jetzt die Möglichkeit haben, auch längere Garnituren abzustellen. Als angenehmer Nebeneffekt fallen zwei Weichenstraßen weg, die in der Vergangenheit auch immer wieder für Probleme gesorgt haben.
Die Einfahrt des Schattenbahnhofs mit der neuen Abstellgruppe für die Putzzüge. Die Hoffnung lebt, dass wir jetzt die Gleise im Bahnhof Zell frei bekommen, und betrieblich nutzen können.
Die zwei Gleisgruppen im Schattenbahnhof wurden zu einer zusammengefügt. Bishar war die Länge der Züge mit 3 Meter begrenzt, durch diesen Umbau - und die Erweiterung der Gleisanlagen um 4 weitere lange Gleise - ist es jetzt auch möglich, die Bahnsteiglängen in den Bahnhöfen voll auszunutzen. Sogar ein 4010-Doppel sollte jetzt "drin" sein.
Bei der Entkabelung des Carsystem stellte sich heraus, dass im laufe der Jahre an die 1.000 Stoppstellen, Weichen und Reedkontakte eingebaut wurden. Dazu eine Handvoll Parkplätze im Abstellbereich. Hier die Ansicht des Parkplatzes "von unten".
Hier ein kleiner Blick unter die Winterlandschaft. Parkplatz und Ladestation werden hier wieder ihren Platz finden.
Zu Testzwecken wurden die Prototypen der neuen Module auf unserer Testanlage provisorisch montiert. Die Verkabelung soll unter der Anlage natürlich nicht so aussehen! Nach erfolgtem Testbetrieb konnten wir die jeweils 60 Ein- und Ausgabemodule bestellen und die restlichen Bauteile selbst bestücken.
Das Eingabemodul: Insgesamt 16 Reedkontakte können hier angschlossen werden.
Die Ausgabemodule: Je nach Art des Magnetartikels werden die vier Klemmen mit Weichen, Stoppstellen oder Parkplätzen belegt. Einen zusätzlichen Anschluss verlangt der erhöhte Strombedarf. Dazu werden je nach Erfordernis Netzteile für entsprechend Leistung sorgen.
Wie geht es weiter?
Neben den oben beschriebenen Arbeiten werden wir jetzt auch anfangen, unsere WC Anlagen zu sanieren, ein großer Brocken, der schon seit Jahren wartet.
Auf der Anlage werden wir den einen oder anderen Bereich ein wenig überarbeiten, vor allem die Vegetation zeigt schon deutlich Alterserscheinungen. Im Bahnhof Zell wird die Fahrleitungsanlage erweitert und umgebaut, und das Thema Signale wird uns sicher auch noch bis Jahresende verfolgen.

p.s.: Der nächste Bericht kommt diesmal ein bisschen schneller...
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 28.07.2014Zuletzt bearbeitet: 28.07.2014