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Altburg
Der Bahnhof Altburg ist der Hauptbahnhof unserer Anlage. Nach der Ausstellung 2009/2010 wurde dieser Anlagenteil abgerissen und komplett neu aufgebaut. (Details dazu können in unserem Blog "Bahnhofsoffensive" jederzeit nachgelesen werden.) Der Bahnhof wurde völlig neu gebaut während die Stadt in ihren Grundzügen erhalten blieb. Lediglich einige Gebäude wurden neu positioniert, das eine oder andere neu gebaut um die Baulücken zu schliessen.

Das Besondere an Altburg sind die nach Salzburger Vorbildern nachgebauten Gebäude. Unser Kollege Architekt Helmut Till hat in mühevoller Handarbeit - damals war noch keine Rede von Lasercut und 3D Drucken - einige bekannte Salzburger Gebäude in Altburg verewigt:

- die Ursulinenkirche
- ein Teil der Gstättngasse
- das Klausentor
- das Gstättntor
- die Mönchsbergwand mit dem "Electrischen Aufzug"
- das ehemalige "Café Electrischer Aufzug" inkl. Wasserturm
- das Krautwachterhäusl, bekannt auch als "Henkerhäusl"
- die Festung Hohensalzburg
- die Müllner Hauptstraße
- die Müllner Kirche
- das ehem. Linzertor
- der ehem. Hexenturm
- der Brunnen von St. Peter
- die Maxglaner Feuerwehr
- das Hotel Schloß Mönchsstein
- Mozart's Wohnhaus
- die Alte Münze
- und etwas exotischer: ein Bahnhofsgebäude der ehem. Dolomitenbahn
Die unvermeidliche Beschäftigung mit dem Vorbild war genauso interessant wie lehrreich. Unzählige Fotos wurden studiert, es gab Recherchen vor Ort und im Internet. Dabei wurde natürlich auch das eigene Wissen aus längst vergangenen Schulzeiten aufgefrischt.

Für die Stadterweiterung beim Umbau haben wir allerdings auch wieder die üblichen Bausätze verwendet. Hinzugekommen ist auch eine Straßenbahnstrecke, die neben dem CarSystem für Leben in der Stadt sorgen soll. Noch nicht vom Tisch ist die Idee, am Anlagenrand eine Obusstrecke zu bauen. Bisher war allerdings noch keine Zeit, sich mit diesem Thema ausführlicher zu befassen.
Der Bahnhof Altburg hat kein konkretes Vorbild. Der Gleisplan entstand aus der Notwendigkeit, Hauptstrecke und Nebenbahn so gut es geht zu verknüpfen, und einen abwechslungsreichen Betrieb zu ermöglichen. Auf ein Heizhaus, oder wie man heute sagt, auf einen "Produktionsstandort" wurde zugunsten der Stadt verzichtet.
Die Oberleitung im Bahnhof entstand, wie auf der restlichen Anlage auch, im Eigenbau. Thematisch haben wir uns auch hier an der Epoche 4 orientiert.
Erstellt am: 22.11.2013Zuletzt bearbeitet: 31.03.2020