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Fahrt ins Blaue
Lange Zeit war es Tradition, mit den Kollegen, die zu guten Gelingen der vergangenen Weihnachtsausstellung beigetragen haben, einen Ausflug, oder zumindest ein gutes Abendessen zu veranstalten.
In den letzten Jahren ist dieser Brauch leider ein wenig eingschlafen, die großen Umbauarbeiten an der Anlage taten das Ihrige dazu.
Heuer sollte es aber wieder einmal soweit sein: Eine Fahrt ins Blaue! Das Wetter zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Temperaturen um die 30 Grad (eine Woche zuvor hat es noch fast bis runter in die Stadt geschneit...)
Die erste Überraschung der Fahrt war wohl der Bus. Ein Saurer 5 GF U. Klimaanlage gab es keine, dafür ein großes "Fetz'ndachl". Die Parkplatzsituation beim Club ist zur Zeit leider ein wenig problematisch, rundherum wird gebaut, was das Zeug hält.
Über die Wolfgangsee Bundesstraße gings nach St. Gilgen, und von dort aus über den Scharfling und entlang des Mondsees nach Mondsee. Insgesamt waren wir 34 Personen.
Der Saurer 5 GF U wurde 1957 in Wien bei den Österreichischen Saurer Werken gebaut. Nach seinem Dienst war der Bus jahrelang abgestellt und wurde 2010 in Niederösterreich mustergültig aufgearbeitet. Der Motor leistet 130 PS, das Getriebe ist - wie damals üblich - unsynchronisiert, und eine Servolenkung gab es damals natürlich auch noch nicht.
Ab heuer ist der Bus in Salzburg beheimatet, und wird von der Firma Hannes Marazeck zusammen mit zwei anderen Oldtimern betreut.
Das Ischlerbahnmuseum in Mondsee war natürlich Pflicht für uns. Wir wurden von August Zopf, dem Museumsdirektor höchstpersönlich, empfangen und durch das Gelände geführt. Eigentlich eine Schande, dass das der ganze Rest der legendären Ischlerbahn in der Region ist.
Im Heizhaus stehen drei originale Dampfloks, zwei davon sind betriebsfähig, aber konserviert abgestellt. Im Falle eines Falles wird mit Pressluft (statt Dampf) verschoben.
Nach dem Museumsrundgang konnten wir den Mondsee von seiner schönsten Seite erleben. An Bord der "Mondseeland" konnten wir die Gegend bei herrlichstem Wetter geniessen. Die etwa zweistündige Rundfahrt war sehr entspannend.
Für vollen Magen sorgte dann noch abschließend ein leckeres Buffet an Bord des Schiffes. Helmut Till ließ es sich dabei nicht nehmen, uns mit einem launigen Gedicht zum Lachen zu bringen.
Zum Ausklang dieses wunderbaren Tages nochmals ein Dankeschön an alle Beteiligten!
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 29.04.2012Zuletzt bearbeitet: 29.04.2012