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Clubreise 2011 Hamburg - Harz
Die heurige Clubreise führte uns wieder einmal ins Miniaturwunderland nach Hamburg. Die Eröffnung des Flughafens war Anlass genug, wieder einmal dort vorbei zu schauen.
Hamburg allein wäre zwar eine Reise wert, aber nachdem wir Hafenrundfahrten und Stadtbesichtigungen schon bei den letzten zwei Fahrten dorthin erledigt hatten, kam die Überlegung auf, noch etwas anderes "mitzunehmen".
Anfängliche Ideen, noch die eine oder andere Ausstellungsanlage zu besuchen, wurden bald verworfen, die Herumfahrerei mit der Bahn war teilweise sehr zeitaufwändig.
Warum also nicht auf den Brocken rauf? Einige von uns haben die Harzer Schmalspurbahnen schon besucht, und zwei Kollegen (eigentlich ein Kollege und eine Kollegin) haben schon lange von Wernigerode geschwärmt.
Kurz und gut: Zuerst Hamburg, dann in den Harz. 15 Modellbahner haben sich am 8. September abends mit dem Nachtzug auf den Weg nach Hamburg gemacht. Zum Thema Nachtzugfahren könnte man jetzt sehr viel schreiben, nur so viel: Wirklich ausgeschlafen war niemand...
Blick von der U-Bahn Station Baumwall auf die Speicherstadt. Wie gesagt, Hamburg allein wäre eine Reise wert, diesmal wollten wir uns aber nur mit dem Miniaturwunderland begnügen.
Der Abschnitt Schweiz war bei unserem letzten Besuch noch im Rohbau. Die Größe ist wie immer beeindruckend, die vielen kleinen Details am Rande lassen einen fast nicht mehr los.
Der Flughafen: Wir haben im Internet schon länger die Baufortschritte verfolgt, aber das alles live zu sehen, war mehr als beeindruckend. Und vor allem: Auch hier wurde nicht an Details gespart.
Der älteste Abschnitt Knuffingen zeigt nach 10 Jahren Jahren leider schon einige Abnützungserscheinungen.
Hamburg mit der Speicherstadt.
Natürlich durfte ein Rundgang hinter den Kulissen nicht fehlen. Das größte Interesse galt dem Flughafen, und hier spielt es sich wirklich ab: realistischer Flugbetrieb, realistische Detailierung und realistische Landschaftsgestaltung!
Das Miniaturwunderland wird seinem Namen wirklich gerecht. Der Flughafen beeindruckt durch seine Größe und seine perfekte Gestaltung und Technik, hier ist die Eisenbahn nicht einmal Nebensache... Ausserdem sieht man sehr schön die Entwicklung der Anlage von der "Spielzeugbahn" in Knuffingen zum perfekten Modellbau beim Flughafen.
Bei all dem Lob darf aber ein bisschen Kritik nicht fehlen: Die ältesten Anlagenteile sehen zunehmend ramponiert aus, aus eigener Erfahrung kennt man das nur zu gut. Man darf gespannt sein, ob diese Teile überarbeitet werden, oder am Ende neu gebaut werden.
Tag 2: Fahrt auf den Brocken. 9 angeheizte Dampfloks der Harzer Schmalspurbahnen warten in Wernigerode auf ihren Einsatz.
An 300 Tagen im Jahr liegt der Gipfel des Brocken im Nebel. Anfangs haben wir gedacht, wir haben einen dieser Tage erwischt...
... mittags lichtete sich das Grau, und wir konnten beeindruckende Ausblicke geniessen.
In Drei Annen Hohne treffen sich die Strecken von Wernigerode, dem Brocken und aus Nordhausen. Der Ansturm an Reisenden war bei dem schönen Wetter entsprechend groß.
Nach der Fahrt auf den Brocken besichtigten einige von uns das örtliche Luftfahrtmuseum, der Rest machte einen Spaziergang durch Wernigerode.
Tag 3: Besuch bei der "BSW Kulturgruppe Harzquer- und Brockenbahn Wernigerode"
In einem Nebengebäude des Bahnhofs befindet sich die Modulanlage nach Vorbild der Harzer Schmalspurbahn. Die Anlage entspricht der Zeit der 1970er Jahre, entsprechend wird auch das Fahrzeugmaterial eingesetzt. Die stimmige Gestaltung der ganzen Anlage hat uns besonders gut gefallen. Ein Besuch lohnt sich!
Zum Abschied noch ein Blick auf den Zug in Richtung Brocken. Bei dem Wetter wird es da oben sicher wieder zugehen wie auf einem Ameisenhaufen.
Am Ende einer rundum gelungenen Fahrt ging es dann mit dem ICE in Richtung Heimat. Die Harzer Schmalpurbahnen waren sicher nicht das letzte Mal Ziel einer Clubreise. Und Wernigerode mit Sicherheit auch nicht. Neben der schönen Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern haben es uns auch die Gaumenfreuden angetan: Leckeres Essen, gutes Bier und Eisbecher in Salatschüsselgröße.
Da konnte dann nicht einmal eine ausgefallene Klimaanlage im ICE die Stimmung trüben...
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 12.09.2011Zuletzt bearbeitet: 13.09.2011