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Nachdem der Fahrbetrieb mitllerweile sehr gut funktioniert widmeten wir uns der vorbildgerechten Ansteuerung der österreichischen Signale, die bei uns auf der Anlage eingesetzt werden. Die Tatsache, dass wir alle Begriffe die in Österreich auf Signalen dargestellt werden können auch im Modell wiedergeben wollen, bereitete uns große Schwierigkeiten zumal der Traincontroller für die deutsche Signalgebung ausgelegt ist.


So sieht also das gesamte Fenster des Traincontrollers nun aus. Zusätzlich zum Stellwerk für die Straßenbahn ist jetzt noch eines für die Logik der Signale hinzugekommen. Eigentlich sind die ganzen Bahnwärter überflüssig, da die Signale Selber annähernd die gleichen Möglichkeiten besitzen. Jedoch wurde auf ein einbetten der Logik direkt in die Signale zwecks Übersichtlichkeit verzichtet. Vielleicht wird es zu einem späteren Zeitpunkt geschehen.

So sieht die erste Registerkarte eines Bahnwärters - in diesem Fall der für die Freie Fahrt am Gleis 1 in Richtung Zell. Wichtig bei einer Anlage mit einem solchen Umfang ist die sorgfältige Dokumentation und eine sprechende Namensgebung der Objekte. Da in dem Bild nur die "Testversion" zu sehen ist wurde die Bezeichnung nur schlampig vergeben.
Eigentlich müsste als Präfix ein "BW" für Bahnwärter vorangestellt sein und der Restliche Objektname durch Unterstriche getrennt werden. Ungefähr so: BW_SBH_Altburg_Gleis_1_Ausfahrt_Zell_Frei


Hier ist die Logik für den jeweiligen Zustand des Signals eingetragen. Dieser hängt von den geschalteten Weichenstraßen sowie der Fahrtrichtung des Zuges und dem Belegtzustand des nachfolgenden Weichenblockes ab. Mit diesen Einstellungen schaltet das Signal wieder auf Rot zurück, sobald die Lokomotive den nächsten Weichenblock befährt


In dieser Registerkarte werden die Operationen eingestellt, die durchgeführt werden, sobald die Logik dies zulässt.


In diesem Bild sieht man die Ausfahrt des Altburger Bahnhofes in Richtung Schattenbahnhof. Das Signalbild zeigt hier Frei 60, jedoch ist das Signalbild abhängig von der nachfolgenden Weichenstraße. So gibt es nach österreichischem Vorbild auch noch Frei 40, Frei und Halt. Weiters sind auf (fast) jedem Signal in Altburg ein Ersatzsignal und ein Rangiersignal montiert, die jedoch noch nicht angesteuert werden.

Der Zug fährt vom Hausbahnsteig auf die Hauptstrecke und darf aufgrund der engen Weichen nur 60 km/h fahren.
Ein etwas verwirrendes Signalbild ist hier zu sehen. Jedoch kann der Zug der am rechten Gleis kommen wird Parallel zum linekn Zug ausfahren, deshalb ist dies möglich. Der rechte Zug hat aufgrund einer engen Doppelkreuzungsweiche eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h.

Sobald stromführende Achsen den Weichenblock befahren, schaltet das Signal in die Grundstellung (Halt) zurück.

Im Zusammenspiel mit der Automatik, die mittlerweile hervorragend funktioniert, sieht der Betriebsablauf am Bahnhof Altburg schon sehr realistisch aus. Wir sind also alle gespannt, was die zukunft so bringen wird...
Autor: Niki CzeplErstellt am: 05.07.2011Zuletzt bearbeitet: 04.08.2011