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Erfahrungsbericht: Traincontroller


Aufgrund von Problemen mit der Software Railware, welche eigentlich unsere erste Wahl war, probierten wir den Traincontroller auf unserer Anlage aus. Obwohl die Philosophie, die hinter der Software steckt eigentlich nicht unserer entsprach, konnten sofort die ersten vielversprechenden Testfahrten mit dem Traincontroller absolviert werden. Leider stellte sich nach geraumer Zeit heraus, dass es für unseren Club ein enormer Konfigurationsaufwand werden wird, die Software so einzustellen, wie wir sie haben wollen. Kurz vor der Weihnachtsausstellung konnte dann gerade noch rechtzeitig der Betrieb aufgenommen werden. Bezugnehmend auf die Software verlief die Ausstellung mehr oder weniger erfolgreich, da sich nach den ersten paar Tagen die (damals sehr primitive) Automatik, aus welchem Grund auch immer, verabschiedet hat. So wurde nach der Ausstellung beschlossen, die komplette Konfiguration der Anlage erneut einzugeben. Mittlerweile sind wir wieder beim Stand von Weihnachten.

Die komplette Überwachung unserer Anlage wurde auf drei 24" Monitore mit einer Auflösung von je 1920 x 1080 Pixel aufgeteilt.


Der erste Monitor dient zur Anzeige von allgemeinen Informationen, wie der Lokliste und dem Meldungsfenster. Weiters werden hier die diversen Fahrpulte und ein Traffic-Control-Fenster angezeigt. In Zukunft wird in der Mitte des Traincontrollers sich ein weiteres Stellewerk für die Straßenbahn befinden.


Am zweiten, mittleren Monitor ist der Schattenbahnhof Zell und der Altburger Bahnhof zu sehen. Der dreigleisige Bahnhof in der Mitte ist eine kleine Ausweiche für die Nebenbahn. Oberhalb des Schattenbahnhofs ist der Nebenbahnbahnhof Falkenstein zu sehen. Er ist der Betriebsmittelpunkt unserer Nebenbahn. Mittels Konnektorsymbolen wurden die zwei "Stellwerke", in die unsrere unsere Anlage aufgeteilt ist, verbunden.

Der dritte Monitor zeigt hauptsächlich den Bahnhof Zell und den Schattenbahnhof Altburg. Wenn man jetzt vor den Monitoren sitzt, entspricht diese Aufteilung der einzelnen Abschnitte weitestgehend der Vogelperspektive unserer Anlage.


Im Großen und Ganzen sind wir mit der Steuerung zufrieden. Der Vorteil (und gleichzeitig unser größter Nachteil) des Traincontrollers ist seine vielfältige Anpassungsfährigkeit. Man kann in ihm beinahe alles selber (um)konfigurieren und entsprechend den eigenen Vorstellungen einstellen. Bei über 200 Weichen und knappen 600 Kontaktmeldern entsteht dadurch für uns sehr viel Arbeit.
Autor: Niki CzeplErstellt am: 13.02.2011Zuletzt bearbeitet: 19.02.2011