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Ausstellung 2010/11
Zugegeben, wir hatten wirklich große Bedenken, ob die Ausstellung halbwegs klaglos über die Bühne gehen würde. Die ersten wirklich ernstzunehmenden Fahrversuche mit den aufgestellten Zügen fanden erst ein paar Tage vor Weihnachten statt, die Software bereitete immer noch das eine oder andere große Problem, und mit dem provisorischen Automatikbetrieb wars auch schnell vorbei. Das hat aber dann alles wider Erwarten gut geklappt, ganz im Gegensatz zu den Autos, die haben uns wirklich Probleme bereitet. Kein Wunder - die Strecken wurden auch erst in letzter Sekunde nach dem Umbau aktiviert, und heuer bereitete uns der Staub noch größere Probleme als in den Jahren zuvor.
Im Grunde aber ist all das ein Ansporn, heuer Gas zu geben, und sich intensiv mit der Materie zu befassen.
Der einzige verbliebene Automatikbetrieb war der zwischen Buchheide und Falkenstein bzw. Hohenwerfen. Der Rest musste mit Maus und Tastatur gefahren werden. Aber auch das ging dann eigentlich recht passabel, auch wenn manchmal die Zugfolge sehr gering war.
(Foto T. Oberkalmsteiner)
Probleme haben uns die Weichen in Altburg bereitet. Nach dem Einschottern und Altern der Gleise sind viele Weichenzungen stromlos, die Kreuzungsweichen schliessen nicht richtig, was aber nicht nur an den Antrieben liegt, sondern an den Weichen selbst. Hier wird heuer noch viel zu tun sein.
Zum ersten Mal in Betrieb war heuer die neue Verbindungstrecke zwischen der Nebenbahn (Bahnhof Falkenstein) und Altburg. Das hat sich gut bewährt, die Fahrmöglichkeiten sind abwechslungsreicher geworden.
Der Schilift hat nach zwei Tagen seinen Geist aufgegeben, nachdem die Störung nicht gefunden werden konnte, musste ein alter Fleischmann Trafo zur Stromversorgung herhalten.
Die Schmalspurstrecke wird nach wie vor analog gesteuert. Mit den jetzt überzähligen Blocksteuerungen der Normalspurstrecke werden wir die restlichen Blöcke hier aktivieren. Die Zukunft ist aber auch hier digital.
Wie anfangs erwähnt, verlief der Betrieb des CarSystems nicht ganz so reibungslos. Das hier war allerdings ein vergleichsweise harmloser Unfall.
Ein kleiner Blick in die Zukunft ist der gehobene Stromabnehmer des 4090. Natürlich ist geplant, einmal auf der ganzen Anlage mit gehobenem Stromabnehmer zu fahren, bis das soweit ist, ist gerade im unterirdischen Bereich noch viel zu tun.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 16.01.2011Zuletzt bearbeitet: 16.01.2011