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Jahresrückblick 2010
2010 war ein arbeitsintensives Jahr. Grund genug, unsere Tätigkeiten hier Revue passieren zu lassen.
Eine ausführliche Dokumentation zum großen Umbau gibt es in unserem Blog.
Neben den Arbeiten an der Anlage gab es heuer leider fast keine anderen Aktiviäten. Leider auch keinen Clubausflug. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, da stehen zwar auch noch viele Punkte am Programm, aber insgesamt wird es wohl ein weniger hektisch zugehen.

An dieser Stelle möchten wir all unseren Besuchern frohe Feiertage und einen Guten Rutsch ins Jahr 2011 wünschen!
Angefangen hat alles mit dem Abriss des Bahnhofs und der Stadt Altburg. Bekanntermassen ist sowas schnell erledigt. Dabei haben wir uns bemüht, soviel es geht, zu retten, und wieder zu verwenden. Das große Heizhaus mit der Drehscheibe hat z.B. einen neuen Platz bei unseren Kärntner Freunden gefunden.
Zuerst hatte man überlegt, auch Teile der Fahrleitungsanlage wieder zu verwenden. Den Plan haben wir aber schnell wieder aufgegeben.
Der Bereich unterhalb der Festung Hohenwerfen wurde auch überarbeitet. Das Loch war zwar um einiges größer als geplant, aber das Ergebnis fügt sich jetzt weit harmonischer in die Landschaft ein.
Altburg wurde fast komplett neu gebaut. Auch die Gebäude fanden teils neue Plätze, die Stadt ist jetzt um einiges größer geworden. Das Carsystem darf natürlich auch nicht fehlen. Entsprechend umfangreich waren die Baumassnahmen.
Der Berg rund um das Kalkwerk erhielt auch ein neues Aussehen. Die Begrünung ist dann ein Projekt für das kommende Jahr.
Reichlich Kopfzerbrechen bereitete die neue digitale Steuerung. Von unserem alten analogen System waren wir wohl zu verwöhnt... Nebenbei wurden auf der gesamten Anlage die Einspeisungen erneuert und neu verkabelt.
Bahnhof Hohenwerfen neu: Auch hier wird im kommenden Jahr noch einiges zu begrünen sein.
Altburg erhielt eine Straßenbahnstrecke. Ein konkretes Vorbild hat die Tram nicht, es ist mehr eine Mischung aus allem, was gefällt: Ein wenig typische Straßenbahn in der Stadt, ein wenig Überlandstrecke, eine kleine Remise und einen kleinen Bahnhof, dessen Empfangsgebäude jenen der ehemaligen Dolomitenbahn (Toblach - Cortina d'Ampezzo - Pieve die Cadore) nachempfunden ist, und, wie so vieles, komplett im Eigenbau entstand.
Altburg erhielt bei der Gelegenheit auch neue Wartungsöffnungen. Da der Platz auch nicht so reichlich vorhanden ist, sind sie teils ziemlich eng.
Auch das war notwendig: Sämtliche Loks und Triebwagen wurden digitalisiert und bei der Gelegenheit gleich gereinigt und geschmiert.
Da, wo einst das Heizhaus stand, drhet jetzt die Straßenbahn ihre Runden. Die Inbetriebnahme der Tram wird 2011 erfolgen.
Ein nicht zu unterschätzender Aufwand war das CarSystem. Beinahe die gesamte Stadt kann jetzt "erfahren" werden, am Anlagenrand ist ausserdem eine Obusstrecke geplant.
Falkenstein wurde auch gleich noch überarbeitet. Neue Bahnsteige und neue Signale (ÖBB Flügelsignale) wurden eingebaut, die Vegetation rundherum ein wenig aufgefrischt.
Loksalat? Das Einmessen der Fahrzeuge war sehr langwierig. Pro Lok dauert es bis zu 25 Minuten, währenddessen man nichts anderes machen kann, als warten. Das ist schon ein großer Nachteil der Software. Das Fahren an sich ist aber um einiges schöner geworden, aber da werden wir 2011 auch noch viel zu tun haben.
Übrigens: Die Taschentuch Fetzen markieren Schäden an der Fahrleitung. Davon gabs wahrlich genug.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 24.12.2010Zuletzt bearbeitet: 24.12.2010