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Es geht nichts über eine saubere Verkabelung! Leider wurde dieser Grundsatz bei uns nicht immer befolgt. Mit dem Neubau des Bahnhof Altburg haben wir uns daher entschlossen, die Verkabelung so sauber und übersichtlich wie möglich durchzuführen. Zuerst haben wir an unserem Metallrahmen ca. 200m Kabelkanal befestigt - keine Leichte Aufgabe, da viele Steher und Abstützplatten sowie Kabel den Weg "versperrten".

Die Verkabelung des Bahnhofs Altburg war die leichteste Aufgabe. Nachdem die Gleise verlegt und die Einspeisungskabel (0,75mm2 Litze) an den Schienen angelötet waren...
...stellten wir die beiden Platten auf und konnten So bequem stehend die Blockeinspeisungen sowie die Weichenantriebe mit den Herzstückeinspeisungen anschließen.
Auf dem Bild sind die Roco-Unterflurantriebe gut zu erkennen. Jeder Unteflurantrieb ist mit einer 6-poligen Lüsterklemme verbunden. Drei Pole zum Schalten des Antriebs und drei Pole für die Herzstückpolarisierung. Die Lüsterklemmen dienen eigentlich nur dazu, um später einmal defekte Antriebe leichter austauschen zu können.
Die Blockeinspeisungen werden dann mit Hilfe des grünen EIB Kabels direkt mit dem Einschub verbunden.
Die Kabel für die Weichenantriebe werden über drei polige Roco Kabel mit unserem Weichenmodul verbunden. Pro Weichenmodul können bis zu acht Doppelspulen- oder Motorantriebe angeschlossen werden. Die Module selbst werden wiederum über ein CAT5-Netzwerkkabel miteinander verbunden. Zur leichten Fehlersuche hat jedes Modul einen Aufkleber, auf dem die Moduladresse sowie die einzelnen Ausgänge sauber beschriftet sind.
Schwieriger gestaltete sich die Verkabelung der restlichen Anlage. An den unmöglichsten Stellen mussten Kabel angelötet und Klemmen gesetzt werden. Aber auch diese Aufgabe haben wir irgendwie geschafft!
Die Blockeinspeisungen werden dann direkt zu den 8 Einschüben geführt. Die Einschübe sind dezentral angeordnet. Jeder Einschub wird über einen 320VA Trafo mit Energie versorgt. Die Einschübe selbst sind wiederum über ein CAT5-Netzwerkkabel verbunden. ßber dieses Kabel wird zum einen das DCC-Gleissignal übertragen (als RS485 Bus) und zum anderen das Bus-Protokoll, über das unter anderem auch die Rückmeldungen übertragen werden.
Autor: Andreas KönigErstellt am: 31.05.2010Zuletzt bearbeitet: 31.05.2010