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Bus und Obus in Salzburg vor 15 Jahren
Jugenderinnerungen. Mit diesem Wort kann man die folgenden Fotos aus den 1990er Jahren bezeichnen. Der Obus, aber auch der Dieselbus war immer schon eines meiner Interessensgebiete, beim Stöbern in alten Aufnahmen kam dann die Idee, hier einen kleinen Bildbericht zusammen zu stellen. Von den abgebildeten Fahrzeugen existieren heute fast keine mehr, den einen oder anderen Bus hat es nach Osteuropa verschlagen, die meisten sind jedoch den Weg allen alten Eisens gegangen.
Obus 106 vor dem Salzburger Hauptbahnhof. So hat sich die Haltestelle lange Jahre präsentiert, erst mit der Tieferlegung der Lokalbahn hat sich das Aussehen des Bahnhofsvorplatzes massiv gewandelt.
Auch das war lange Jahre eine gewohntes Bild. In Maxglan, am Hans Schmid Platz begegnen sich ein Obus der Linie 1 (Ringlinie) und ein Autobus der Linie 81. Heute ist das Umfeld komplett neu gestaltet. Auch die Linienführungen haben sich völlig geändert.
Obus 109. Dieser Bus existiert noch heute als Museumsbus des Vereins "Pro Obus", und wird regelmäßig eingesetzt.
Der Dieselbus der Linie 60 steuert seinem Ziel Fürstenbrunn entgegen. Die Fahrzeuge auf dieser Linie waren jahrelang ein Farbtupfer im Stadtbild, handelte es sich doch meist um gebraucht gekaufte Fahrzeuge aus anderen Städten.
Obus 178 und Obus 9662 in der Haltestelle Alpensiedlung Süd. Der 178er ist ebenfalls noch erhalten. Die Linien 49 und 51 heissen heute (wieder) 7 und 3.
Ein Bus der Firma Marazeck in der Moosstrasse als Linie 60.
In der Buskehre vor dem Kommunalfriedhof herrschte reges Treiben. Der Dieselbus pendelte damals zwischen Kommunalfriedhof und Birkensiedlung als Ersatz für den Obus (wegen einer Kanalbaustelle).
Auch das gab es. Zubringerdienst zur Jedermann-Aufführung am Salzburger Domplatz.
Die Baustelle am Salzburger Hauptbahnhof. Die Lokalbahn wurde damals tiefergelegt, zusätzlich wurde eine Tiefgarage gebaut. Letztlich stellte sich der ganze Umbau als Millionenloch heraus, die Sinnhaftigkeit der heutigen Verkehrsführung in diesem Bereich wird auch immer wieder angezweifelt. Eine typische Salzburger Großbaustelle eben...
Obus 172 an der provisorischen Haltestelle Hauptbahnhof. Dieser Obus gehörte zu der Serie, die einst für die Linie 7 gebaut wurde. Die Fahrzeuge waren mit einer automatischen Hebe- und Senkeinrichtung für die Stromabnehmer, sowie einem Batteriebetrieb ausgestattet, um in Aigen den Bahnübergang mit der Westbahn überfahren zu können. Nach knapp 2 Jahren war Schluss mit dem Experiment. Die linie wurde geteilt (7 und 7A) und 1994 die neue Unterführung eingeweiht.
Obus 175 in der Theatergasse.
Obus 146 ebenfalls in der Theatergasse.
KOM 7 (KOM=Kraftomnibus) wartet in der Fanny von Lehnhart Strasse auf einen neuen Einsatz. Diese formschönen Busse fuhren lange Zeit auf den Linien E und S. Leider ist keiner erhalten geblieben.
KOM 50 war der erste Vertreter der "neuen", eckigen Busse. Man beachte auch die seinerzeit üblichen gelben Bodenmarkierungen!
KOM 1 in der Fanny von Lehnhart Strasse. Der Bus existierte vor ein paar jahren noch als Schibus. Schön zu sehen sind die für die damalige Zeit typischen Pop-Farben im Innenraum.
Alle Fotos:
Harald Herdin
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 12.03.2010Zuletzt bearbeitet: 14.03.2010