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Rundschau
Anfang November - spätestens jetzt beginnt für viele wieder die alljährliche Modellbahnsaison. Die Tage sind kürzer, das Wetter nasskalt und unfreundlich. Perfekte Voraussetzungen also, sich wieder mit der schönsten Nebensache der Welt zu beschäftigen.
Aber auch Zeit, Gas zu geben. Projekte endlich zu beenden. Auch unser Jahr neigt sich seinem Ende zu. Nun gilt es, die noch ausstehenden Projekte zu vollenden: Die Zugförderung in Zell, der Schmalspurbahnhof Hohenwerfen und die Winterlandschaft. Genug Arbeit für einige lange Abende...
Auf der Testanlage ist etwas Ruhe eingekehrt. Masten für die Strassenbahn und den Obus wurden gesetzt, einige alte Bäume "recycled" und ein wenig Grün hier und da ergänzt. Keine Angst, das Projekt ist nicht gestorben, es verzögert sich lediglich. Sicher ist aber, dass beim kommenden Altburg Umbau (und der findet wirklich nächstes Jahr statt!) der Platz für den Obus frei gehalten wird.
Unter der Anlage befindet sich noch alles im Dornröschenschlaf. Die beiden großen Schattenbahnhöfe sind abgedeckt. Trotzdem wird der Aufwand groß sein, alles wieder in Betrieb zu nehmen. Sämtliche Loks gehören geputzt, die Wagen gereinigt, und Schäden repariert. Eines hat uns die Erfahrung gelehrt: Je gewissenhafter jetzt geputzt wird, desto reibungsloser verläuft der Ausstellungbetrieb.
Ein Relikt aus alten Zeiten ist auch verschwunden. Obwohl die Strecke längst nicht mehr befahren wurde, gab es die Abzweigung und den Tunnel der Schmalspurstrecke immer noch. Die Weiche war wiederholt ein Betriebsproblem, die Neugestaltung dieser Ecke hat sie überflüssig gemacht. Ebenso das alte Tunnelportal. Ideen, die Strasse auch noch zu verlegen, gab es jedenfalls auch schon.
Hohenwerfen wurde ja spontan auch noch neu gebaut. Zumindest der gleichnamige Bahnhof am Fusse der Festung. Die Gleise liegen, die elektrischen Anschlüsse sind angelötet, vor dem Einbau der Weichenantriebe wird geschottert und gealtert.
Die neue Winterlandschaft wurde farblich nachbehandelt. Es war einfach alles zu weiß, das sah auch nicht wirklich realistisch aus. Mit ein wenig Farbe wurden die Felsen coloriert, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Tiefenwirkung ist gut gelungen, sobald de Beleuchtung wieder angepasst ist, wird die ganze Szene in einem völlig neuen Licht erscheinen.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 01.11.2009Zuletzt bearbeitet: 01.11.2009