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Obus und Strassenbahn
Der Umbau des Bahnhofs Altburg und die Erweiterung der Stadt Altburg sind die lang erwarteten Möglichkeiten, auf dem Anlagenteil das CarSystem wieder auferstehen zu lassen, und eine schon vor Jahren geplante Strassenbahn einzubauen.
Salzburg hatte bis 1940 eine Strassenbahnlinie, die sog. "Gelbe Elektrische", die damals dem modernen Obusbetrieb weichen musste. Mittlerweile gibt es für beide Betriebe entsprechende Modelle, die es nahelegen, auf der Anlage eingesetzt zu werden.
Die Strassenbahn an sich ist das kleinste Problem. Vernünftige Weichen sind leider nach wie vor nicht erhältlich, hier wird wohl Selbstbau angesagt sein. Vorgesehen ist der Einsatz der Düwag-Züge von Roco, deren Betriebssicherheit bekannt ist.
Schwieriger wird es mit dem Obus: Vor Jahrzehnten gab es von Brawa einen Obus, der allerdings wenig vorbildgetreu ist/war. Vor allem die Nachbildung der Stromabnehmerstangen und der Oberleitung liess zu wünschen übrig. Die Herausforderung also wird heissen: Möglichst filigran und vorbildgetreu aber doch betriebssicher. Erste Urmodelle der Stangen existieren schon, zur Zeit wird an einer exakteren Variante gearbeitet.

In diesem Bericht wollen wir den Bau der Testanlage und der Technik (Fahrzeuge, Oberleitung) beschreiben. Noch ist es ungewiss, ob es so funktionieren wird, wie wir uns vorgestellt haben, wenn aber, dann wird Altburg um eine Attraktion reicher sein...
Zuerst ein paar Vorbildstudien:
Diese Aufnahme ist so heute nicht mehr möglich: Obus 108 kreuz die Strecke der Salzburger Lokalbahn in Itzling. Die Kreuzung ist heute komplett umgebaut, die Linienführung des 6er im Hintergrund ist auch anders.
Schön zu sehen ist aber die Oberleitungskreuzung Lokalbahn/Obus. Im Modell ist das durchaus machbar.
Der selbe Obus bei der selben Sonderfahrt, hier in der Endstation Alpensiedlung: Weichen und Kreuzungen für den Obus sind schon um einiges schwieriger zu realisieren.
Für die Oberleitung werden wir uns das moderen System "Kummler und Matter", das weltweit verbreitet ist, als Vorbild nehmen. An der Ausführung fürs Modell als ßtzteile wird momentan gearbeitet.
Die "Rasende Eierspeis'", wie unsere ehemalige Strassenbahn auch genant wurde. Ein Triebwagen ist beim Vorbild mittlerweile wieder mustergültig restauriert worden (und wird heuer im September in Salzburg für Publikumsfahrten zur Verfügung stehen), das Modell gibt es schon länger.
Die Umsetzung ins Modell wird viel Geschick erfordern. Dazu werden wir eine kleine Testanlage bauen, die es ermöglichen wird, das ausgetüftelte System auf Herz und Nieren zu prüfen. Es ist nicht vorgesehen, die Oberleitung zur Stromversorgung heranzuziehen, sie wird lediglich als funktionsfähige Attrappe dienen. DAmit das alles nicht zu klobig wird, wird der Fahrdraht aus 0,3 mm Draht bestehen, die Aufhängungen werden aus ßtzteilen hergestellt, und verspannt wird alles vorbildgerecht polygonal, also quasi im Zick-Zack, und nicht wie bei der alten Brawa Oberleitung gebogen.
Die Fahrzeuge basieren auf dem bekannten CarSystem, und werden beim zukünftigen Einsatz in Altburg auch von diesem gesteuert werden.
Erste Stellprobe: Um die Testanlage auch herzeigen zu können, wird die Anlage auch landschaftlich ausgestaltet. Rund um einen kleinen Häsuerblock dreht die Strassenbahn ihre Runden, der Obus kreuzt die Gleise im Vordergrund. Dort wird auch eine Ausweiche eingebaut.
Der Draht ist verlegt, Parkplätze und Weiche sind eingebaut und die Strassenoberfläche verspachtelt.
Gute Dienste dabei leisten die Fräse von Faller (für den Führungsdraht des CarSystems) und ein kleiner Schwingschleifer für die Oberflächenbearbeitung.
Das Obus Modell nimmt auch schon langsam Gestalt an. Passend zu unserer Heimatstadt Salzburg wird der Prototyp der bekannte Uerdinger Obus 123 werden, der beim Vorbild als Museumsfahrzeug eingesetzt wird.
Das Modell erhält ein Fahrwerk von Faller, das aus einem ausgeschlachteten Bus stammt, und hierfür nur ein wenig angepasst werden muss.
Die CarSystem Steuerung wird vorerst nicht eingebaut, wichtiger ist erst einmal, dass das Fahrzeug auf seine Funktionsfähigkeit getestet wird.
Die Stromabnehmerstangen entstanden nach eigenen Ideen. Der Schleifschuh, der beim Vorbild sowohl horizontal als vertikal beweglich ist, muss im Modell auf seine vertikale Beweglichkeit verzichten. Die Oberleitung wird in einer fixen Höhe installiert werden.
Die Stangen sind hier erste Testmuster, die mit Sicherheit noch verbessert werden müssen.
... wird fortgesetzt...
Erstellt am: 19.07.2009Zuletzt bearbeitet: 15.08.2009