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Besuch in Kärnten und im Lungau
Heutzutage ist es nicht leicht, ein passendes Clubheim für einen Modelleisenbahnverin zu finden. Umso mehr hat uns die Nachricht gefreut, dass unsere Kollegen aus Kärnten, die "Modelleisenbahn Kärnten", diese Hürde gemeistert haben. Deren vorheriges Domizil war nämlich im wahrsten Sinn des Wortes ein Saustall: Im Winter saukalt, im Sommer eingehüllt von gut riechenden Dämpfen und Gerüchen der ehemaligen Nutzung...
Die neuen Räumlichkeiten waren einst eine Tischlerei, die nach entsprechenden Verhandlungen angemietet werden konnte. Die Fläche, die zur Verfügung steht, kann sich sehen lassen, davon träumt wohl so mancher Verein.
Die Anlage ist eine mittlerweile stationär aufgebaute Modulanlage nach österreichischem Vorbild. Für die neuen Räumlichkeiten wurden einige neue Module angefertigt, die noch nicht fertiggestellt sind.
Die Modelle der Trisannabrücke und der Angerschluchtbrücke, beide über ßsterreichs Grenzen hinaus bekannt, beeindrucken durch ihre Größe.
Die gesamte Anlage kommt ohne Steigungen aus. Daher kann man auch nicht mit den Zügen einfach "in den Keller" in den Schattenbahnhof fahren. Dieser Anlagenbereich soll noch um einige Abstellmöglichkeiten erweitert werden.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die Einladung, die Gastfreundschaft und die Vorführung der Anlage bedanken! Wir wünschen den Freunden aus Kärnten in Zukunft viel Erfolg und auch viel Spaß beim Weiterbauen und Betreiben der Anlage!
Auf der Rückfahrt, die uns auch diesmal wieder über den Berg führte (nicht um Maut zu sparen, sondernum dem Reiseverkehr auf der A10 zu entgehen), machten wir einen Stop beim Club 760 in Mauterndorf. Dort fanden an diesem Wochenende einige Veranstaltungen statt, leider durch das wirklich furchtbare Wetter fast unter Ausschluss der ßffentlichkeit...
Die 2091.01 präsentierte sich mustergültig aufgearbeitet...
... ebenso die 699.01 vor dem ebenso schön renovierten Bahnhofsgebäude in Mauterndorf.
Auf der Drehscheibe stand eine alte Salzburgerin: Die Lok 12 der Salzkammergut Lokalbahn, die 1957, als diese bekannte Bahnstrecke viel zu kurzsichtig eingestellt wurde, den Abschiedszug zog.
Trotz des Wetters liessen wir es uns nicht nehmen, mit dem Sonderzug eine kleine Spritztour bis Mariapfarr zu machen. Bei der Rückfahrt, die selbstverständlich auf der ersten Plattform hinter der Lok genossen wurde, gab es auch einige regenlose Abschnitte der kurzen Strecke.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 07.06.2009Zuletzt bearbeitet: 07.06.2009