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Zeitreise
Die Zeit vergeht... Am besten kann man das anhand alter Fotos feststellen. Unser Kollege Dr. Ebner (Dr. Joe) hat nach und nach viele alte Fotos, die vor einiger Zeit beim Aufräumen aufgetaucht sind, eingescannt. Auf den Fotos läßt sich schön die Entwicklung einer Anlage nachvollziehen, und das wollen wir natürlich auch niemandem vorenthalten.

Bevor hier an dieser Stelle demnächst wieder über den Baufortschritt berichtet wird, ein paar Schmankerl aus der Vergangenheit, eine historische Reise über die Anlage.
Beginnen wir unsere Reise im Bahnhof Zell. Schon damals war Zell der Mittelpunkt der Anlage, ein wichtiger Bahnhof für Haupt-, Neben- und Schmalspurbahn. Der Eigenbau-Fussgängersteg wartet heute auf eine neuerliche Verwendung, als 1998 dieser Bahnhof umgebaut wurde, war leider kein Platz mehr vorhanden.
In Buchheide war damals noch die alte Schweizer Fahrleitung montiert, am Gleisplan hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Haltestelle der Haupt- und Schmalspurbahn wurde ausgebaut, und auf den Strassen herrscht dank des Car-Systems reger Verkehr. Die hier noch sichtbaren Weinberge sind dem heurigen Umbau zum Opfer gefallen.
Auch diese Situation bei der Ausfahrt von Buchheide Richtung Falkenstein (heutige Lokalbahnstrecke) ist heute kaum noch vorstellbar. Beide Strecken befinden sich in einem Tunnel.
Schönblick wurde damals von dieser Kirche dominiert. Rund um das Giotteshaus fand ein Jahrmarkt mit Umzügen und Musikkapellen statt.
Im Winter gab es zu dieser Zeit noch einen kleinen Bahnhof abseits der Hauptstrecke, von dem lange Zeit gerätselt wurde, welchem Zweck er denn dienen würde. Die Antwort ist einfach: Also um 1984 zum ersten Mal Altburg umgebaut wurde, blieben die Reste der Einfahrt, die damals im Winter begann, liegen. In einem uralten Roco Katalog müsste noch ein entsprechendes Foto zu finden sein, auf dem man das erkennen kann.
An Altburg selbst hat sich bis heute nicht viel geändert. Derart stimmungsvolle Aufnahmen sind leider während der Ausstellung nicht möglich.
Bevor die "Maxglaner Zeugstätte" entstand, gab es an dieser Stelle schon einmal eine Feuerwehr. Wie man sehen kann, gab es damals auch schon Bestrebungen, das Car-System zu integrieren, leider waren diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Bis wieder einmal Autos durch die Stadt fahren werden, wird noch ein wenig Zeit vergehen.
Es gab zu dieser Zeit auch unzählige Rettungsversuche für das alte Bahnbetriebswerk. Leider waren die Gleise aber schon derart desolat und zugeschottert, dass eine Reparatur nicht in Frage kam. In den Müll ist das gute Stück aber dennoch nicht gewandert, unser Dr. Joe hat es zuhause (nach einem etwas umständlichen Transport über den Balkon im 2. Stock) liebevoll als Schaustück wieder in Stand gesetzt.
Im Mai 1984 wurde unser damaliger Obmann, Adolf Schwaighofer, von der Stadt Salzburg für "Verdienste um das Eisenbahn-Modellbauwesen" geehrt. Anwesend damals: rechts unser ehem. Obmann, Bürgermeister Reschen, Frau Rössler und Herr Tschinkl von Roco und ein weiteres, momentan nicht zuordenbares Gesicht.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 11.08.2007Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007