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Magistrat oder Bahn?
Diese Frage scheint berechtigt zu sein. Beide, sowohl das Magistrat der Stadt Salzburg als auch die Bundesbahn, haben schließlich den Ruf, dass einer arbeitet und 5 andere zuschauen. Ob das jetzt begründet ist oder nicht, sei dahingestellt.
Beim Umbau der Winterlandschaft kommt man sich trotzdem manchmal vor, als wäre man auf einer der angesprochenen Baustellen...
Aber es geht auch an den anderen Projekten weiter.
Die Elektrifizierung der Schmalspurstrecke hinter dem ehemaligen Rummelplatz ist noch nicht abgeschlossen. Die Böschung hinter Strecke und Straße wartet schon darauf, begrünt und "bewaldet" zu werden.
In dem Bereich haben wir erstmal die fertigen Fahrleitungselemente der Sommerfeldt-Fahrleitung verwendet. Nicht weil das besser ausschaut, sondern weil der Bau der Fahrleitung schon im letzten Jahr geplant war, und man derartig schlecht zu der Strecke kam, dass nur fertige Teile sinnvoll schienen.
Die Montage derselben ist aber sehr gewöhnungsbedürftig.
(Ehrlichgesagt freue ich mich schon wieder auf den Bau "unserer" Fahrleitung, das hier kostete Nerven und dauerte am Ende genau so lang...)
Der Winter: Zuerst einmal der eine Kollege, der hauptsächlich auf dieser Baustelle arbeitet: Gerhard Tecza. Letztlich meinte er sogar, es wäre besser gewesen, die ganze Winterlandschaft in Einem abzureissen und neu zu bauen. Na das wollen wir nicht gehört haben....
Die "Zuschauer": (wobei man aber ehrlich sagen muss, dass sonst jeder sehr fleissig an seiner eigenen Bustelle arbeitet!)
Kurt Ludwig kümmert sich um die kleinen Details rund um die Anlage.
Patrick, ein Teil unseres Nachwuchses, ...
... und Max Schaden und Hans Strasser. Ersterer erstaunt uns immer wieder mit seinem Einfallsreichtum und seinem Bastelgeschick, zweiterer ist Ehrenobmann und ein wandelndes Lexikon der Eisenbahn. Und er baut Modelle im Massstab 1:43.
Im Inneren entstand der Rohbau des Gleiswendels der Nebenbahn. Um im kommenden Jahr beim Umbau des Bahnhofs Altburg die Nebenbahn einbinden zu können, musste die Trasse mittels eines Wendels um knapp 8 cm gesenkt werden.
Im Stiegenhaus wurde der alte Bücherschrank "gesprengt". Die richtige Arbeit für den Nachwuchs.
Mittlerweile ist das gesamte Haus mit einer grauen Staubschicht überzogen. Der Aufwand wird sich lohnen, am Ende wird auch dieses Stiegenhaus in neuem Glanz erscheinen.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 15.04.2009Zuletzt bearbeitet: 19.04.2009