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Jahresrückblick - Die Anlage
Wieder geht ein ereignisreiches Jahr seinem Ende entgegen. Viel ist heuer geschehen, es wurde Eisenbahn gespielt, Ausflüge wurden gemacht und Feste gefeiert.
Im ersten Teil des Rückblicks steht die Anlage im Mittelpunkt. Die guten Vorsätze, nicht so viel zu tun, wurden sehr schnell über Bord geworfen, und eine Baustelle beinahe ungeahnten Ausmaßes wurde geschaffen. Knapp eine Woche vor Beginn der Ausstellung ist fast alles fertig, nur noch ein paar Kleinigkeiten müssen erledigt werden.
Baustelle 1:
Angefangen hat alles mit der Idee, im Bahnhof Falkenstein statt der Baustelleneinrichtung ein kleines Heizhaus einzubauen. Der gesamte Bereich war ohnehin stark renovierungsbedürftig, und so dauerte es nicht lange, bis das Abrisskommando anrückte. Max und Klaus macht es sichtlich Spaß, die groben Arbeiten auszuführen.
Baustelle 2:
Gleich nach Beginn der Arbeiten in Falkenstein kam die Idee, eine Verbindungsstrasse nach Schönblick einzubauen. Die Strassenbaumannschaft ließ sich das natürlich nicht zweimal sagen.
Baustelle 3:
Damit nicht genug: Unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Plain gab es seit viel Jahren einen Tunnel, der anfangs als Verbindung der Faller-Car-System Strecken von Altburg zur Landstraße diente. Nach der Stillegung der Autostrecken in Altburg war er bedeutungslos, und sollte schon längst abgetragen werden.
Die darunterliegende Hauptstrecke gefiel uns auch schon länger nicht mehr. Die Schmalspurstrecke mit dem Bahnhof Holzapfel ging optisch fast unter, die Landschaft machte insgesamt keinen besonders harmonischen Eindruck.
Genug Gründe, die Trasse der Hauptstrecke zu verschwenken und in einen Tunnel zu legen.
Baustelle 4:
Das Modell der Itzlinger Westbahnbrücke sollte ebenfalls in diesem Zusammenhang saniert werden.
Im Vordergrund sieht man die bereits eingebaute neue Straße und die modellierte Landschaft.
Die alte Trasse wurde in die Landschaft integriert und begrünt.
Baustelle 5:
Zwischen dem Kreisverkehr und dem ehemaligen Tunnel (siehe oben) wurde die Landstraße neu verlegt. Der tiefe Einschnitt wurde verschlossen und die Strße in einem weiten Bogen um den Hügel geführt. Erstaunlich stabil ist die alte Trasse der Hauptstrecke, anders ist dieser Anlagenteil für Hermann nicht zu erreichen gewesen.
Immer mit von der Partie und verantworlich für die Renovierung der Itzlinger Brücke ist Friedl. Hier beim Grundieren der Felspartien entlang der neuen Straße nach Schönblick.
Baustelle 6:
Nach und nach haben wir neue Bäume auf der Anlage aufgestellt. Die Wirkung ist verblüffend, und macht den hohen Anschaffungspreis mehr als wett. Natürlich kann man keine ganzen Wälder auf die Art gestalten, aber markante Bäume lockern das Bild der Landschaft sehr angenehm auf.
Baustelle 7:
Nach einiger ßberzeugungsarbeit stimmte der Landschaftsbau schließlich zu, die Lokalbahnstrecke zu de-elektrifizieren. Die Entscheidung war nicht leicht, die Fahrzeuge der Salzburger Lokalbahn passten thematisch wunderbar zu unserer Anlage, aber leider liessen die Fahreigenschaften der Kleinserienfahrzeuge sehr stark zu wünschen übrig. Zur Zeit wird der Betrieb mit ßBB Fahrzeugen durchgeführt, eine Privatisierung ist aber geplant.
Baustelle 8:
Die Elektrifizieung der Schmalspurbahn nach Vorbild der Mariazellerbahn. Während der Bahnhof Buchheide mit Fahrleitungsmasten nach dem alten Mariazeller Vorbild ausgestattet wurde, wird Zell mit einer modernen Fahrleitung überspannt.
Und zu guter Letzt stand die Reinigung der Fahrzeuge am Programm. Die aufgestellten 70 Garnituren der Normal- und Schmalspurbahn wurden komplett gereinigt, Loks zerlegt, geschmiert und repariert. Neue Putzzüge versehen ebenfalls sehr zuverlässig ihren Dienst.

In wenigen Tagen folgt dann Teil 2 des Jahresrückblicks: Das Clubleben
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 17.12.2008Zuletzt bearbeitet: 17.12.2008