Javascript ist nicht aktiviert! Um den vollen Funktionsumfang zu nützen, bitte Java Script aktivieren!
share on google+  share on facebook  share on Twitter
Arbeitseinsätze
Normalerweise beginnt in diesen Wochen die Modellbahnerei. Der Sommer ist entgültig vorbei, die Tage werden immer kürzer, und man beschäftigt sich erneut mit dem Hobby, das den Sommer über ein Schattendasein gefristet hat.
Die Euphorie, schon im September fast ganz fertig zu sein, ist schnell verflogen. Im Keller spielten sich fast dramatische Szenen ab, als das eine oder andere "Schmuckstück" partout nicht entsorgt werden wollte, auf der Anlage begannen wieder diverse Arbeiten, denn schließlich soll uns ja nicht lanweilig werden in den verbleibenden Wochen bis zur Ausstellung.
So präsentierte sich ein Teil des Kellers vor der Aufräumaktion. Felix und Pepi machen angesichts des Saustalls einen verzweifelten Eindruck.
Die Heizung funktioniert zur vollsten Zufriedenheit. Ein paar letzte Handgriffe sind noch notwendig, dann ist der Raum fertig.
Unterdessen wird der Eingangsbereich umgestaltet. Die neue Kellertür muss noch verputzt werden und die Stiege wird noch gefliest.
Auf der Anlage tut sich auch einiges: Die Lokalbahnstrecke wurde nach langer Diskussion und diversen ßberredungsversuchen des "Beirats für Rollendes Material" deelektrifiziert. Der anfangs skeptische Landschaftsbau ließ sich aber nach Vollendung der "Rodung" davon überzeugen, dass der Gesamteindruck gewonnen hat.
Kaum war der Satz "Ok, macht's es..." ausgesprochen, wurden die Fahrdrähte abgezwickt und die Masten ausgebaut. Mit sichtlicher Freude sind hier die beiden ßbeltäter am Werk.
Die Entscheidung fiel nicht leicht. Die Lokalbahnstrecke sollte doch ein wenig an die Salzburger Lokalbahn erinnern, und nachdem es mittlerweile auch einige Fahrzeuge zu dem Thema gibt, bot sich die Umsetzung geradezu an.
Doch genau die Fahrzeuge waren der Grund, weshalb wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben: Abgesehen von den ex V100 von Roco hatten alle anderen Fahrzeuge ein fürchterliches Fahrverhalten. Die E61 hatte keine Zugkraft und war zu langsam, die E11 war schnell, aber ebenfalls ohne Zugkraft und sehr anfällig fürs Hängenbleiben auf Weichenherzen, die Triebwagen machten da leider keine Ausnahme.
Fürs Erste werden also wieder ßBB Dieseltriebwagen Einzug halten; die "Re-Privatisierung" der Strecke ist aber vorgesehen.
Währenddessen begannen die Elektrifizierungsarbeiten an der Schmalspurstrecke im Bahnhof Zell. Der Bahnhof erhält die moderne Fahrleitung mit Quertragwerken und Betonmasten.
Hier hat sich auch wieder die Tatsache gerächt, dass seinerzeit beim Bau des Bahnhofs und der Strecke kein Gedanke an eine zukünftige Elektrifizierung verschwendet wurde.
Mittlerweile sind die Fahrdrähte eingezogen, als nächstes kommt das Tragseil und anschließend die Hänger. Bis zur Ausstellung wird der Bereich fertig sein - hoffentlich.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 10.11.2008Zuletzt bearbeitet: 10.11.2008