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Bahnhofsoffensive | Ausstellung 2012/13 | 28.12.2012
Der letzte Betriebstag bei der Ausstellung 2009/10.
Ausstellung 2012/13 - 28.12.2012
Ein erstes Fazit nach drei Tagen Ausstellung: Wir sind mit dem Fahrplan recht zurfrieden. Hier und da stecken wohl noch ein paar Kinderkrankheiten drin, aber nichts, was man nicht ausbessern könnte. Ein Fahrplan in dem Sinne ist es auch gar nicht, sondern vielmehr eine zeitliche Abfolge von Zugfahrten verschiedener Zuggattungen. Es gibt also keinen Railjet 163, der um 11:07 den Schattenbahnhof Altburg verlässt, sondern einen beliebigen Zug der Kategorie "Eurocity/Schnellzug". So richtig vorbildgerecht ist das nicht, aber es ist halbwegs unkompliziert und praktikabel.
Probleme traten bisher in erster Linie im "mechanischen" Teil auf: Also Weichen, die nicht richtig anliegen, Kupplungen, die sich von selbst lösen... Das Bild nebenbei gehört in erstere Gruppe. Zugegeben, da war auch noch ein wenig menschliches Versagen beteiligt, weil unser Elektroniker nach Ausstellungsschluss nicht gesagt hatte, dass Weichenmodule deaktiviert wären. Und eine entsprechende Anzeige bietet die Steuerung leider nicht. Jedenfalls zeigt es sehr schön, was passiert, wenn der Erzzug mit einem 1142 Tandem in ein mit einem Kühlzug besetztes Gleis - mit unverminderter Geschwindigkeit - einfährt. Der Erzzug war nicht mal entgleist...
Unfälle dieser Art geschehen zum Glück sehr selten. Passiert ist ausser einer abgebrochenen Kupplung zum Glück nichts...
Komplettierung - 16.12.2012
Holz arbeitet. Diese etwas leidvolle Erfahrung mussten wir machen, als wir die mittlere Wartungsöffnung in Altburg wieder einbauen wollten. Durch die Lagerung in Haizungsnähe hat sich der Holzkasten trotz seiner massiven Bauweise ein wenig verzogen. Das Resultat war dann nicht so berauschend: Die Mechanik klemmt, das ganze Ding sitzt jetzt irgendwie schief drinnen. Damit wäre eine Baustelle für das kommende Jahr eröffnet. Damit die Wartungsöffnung ihrem Namen gerecht wird, sollte sie sich leicht öffnen und schliessen lassen. Das ist zur Zeit nicht der Fall.
Aber es hilft ohnehin nichts, das wird bis nach der Ausstellung warten müssen.
Was sich sonst noch getan hat: Die Begrünung im Bereich der Müllner Kirche wurde ein wenig aufgefrischt, die Straßen ein wenig gealtert und mit Bodenmarkierungen versehen. Figuren wurden "gepflanzt" und Autos aufgestellt. Fertig ist es natürlich noch lange nicht (soll ja bei einer Modellbahn bekanntlich auch nicht so sein), es wird noch viele kleine Details zu gestalten geben, aber da jetzt die großen Brocken erledigt sind, kann man sich in nächster Zeit diesen Dingen widmen.
Endspurt - 05.12.2012
In knapp drei Wochen ist es wieder soweit! Am 26. Dezember beginnt die Weihnachtsausstellung, und wir sind guter Dinge. Der Bahnhof Altburg ist fertig, einige Details fehlen, aber nächstes Jahr brauchen wir ja auch ein wenig Arbeit. Die Fahrleitung ist fertiggestellt (Hunderte Lötstellen, man mags gar nicht zählen...), die Bahnsteige sind bevölkert worden, das Bahnhofsgebäude wurde noch saniert und die Straßenbahn in Betrieb genommen. Apropos: Ein zweiter C1/c1 Zug von Halling wurde in Betrieb gesetzt. Die Fahreigenschaften sind wirklich hervorragend. Die Straßenbahnoberleitung wird wahrscheinlich auch noch fertig, und das CarSystem wird in den kommenden Tagen in diesem Bereich auch wieder aktiviert.
Elektrifizierung Teil ? - 18.11.2012
Bald wird es vollbracht sein! Seit heute ist auch die Bahnhofsausfahrt Richtung Winterlandschaft soweit fertig, dass nur noch ein paar kleine Details fehlen. Ein Ende ist also langsam in Sicht. Einspeisungen und Schaltgerüst werden aber erst im kommenden Jahr montiert, dazu ist heuer einfach keine Zeit mehr. Immerhin müssen die Teile neu gebaut werden, vom alten Bahnhof Altburg ist leider nichts mehr verwendbar.
Als nächstes wird die Straßenbahn in diesem Bereich elektrifiziert, um die Arbeitsöffnung mit der Ursulinenkirche wieder einbauen zu können.

Apropos: Im letzten Beitrag war vom Staub auf der Anlage die Rede. Dazu gibt es mittlerweile auch ein gute Lösung: Sprühflasche mit Wasser! Erstaunlich, wie solcherart behandelte Bäume und Büsche, aber auch Wiesen wieder zu Farbe kommen! Mit dem Staubsauger würde man das nie schaffen...
Gut Ding braucht Weile... - 02.11.2012
Vorweg: Nein, der Blog und unsere anderen Aktivitäten sind nicht eingeschlafen oder gar eingestellt worden. Es fand sich schlichtweg in den letzten Wochen nicht die Zeit und auch nicht die Lust, sich darum zu kümmern...

Es geht aber doch was weiter: Die Fahrleitung wächst und wächst, die Chancen stehen gut, dass die Oberleitung bis zur Ausstellung (bis auf Details) fertig sein wird.
Nebenbei werden die Aussteiger überarbeitet (siehe Bild). Das lässt sich ganz besonders gut in der Werkstatt erledigen, wo man rundherum überall dazu kommt. Die Ursulinenkirche hat mittlerweile ja auch schon 20 Jahre am Buckel, und diese Zeit ist nicht spurlos vorüber gegangen. Einige fehlende Teile müssen noch ersetzt werden (Dachrinnen, etc...) aber zuerst wurde dem Staub auf den Leib gerückt. Erstaunlich, was ein wenig Wasser und Farbe bewirken. Dann wurde die Straße etwas aufgepeppt, und zuletzt mit Figuren und Autos belebt.
Die Gebäude erhielten überdies noch eine Beleuchtung.
Eingebaut wird das Ganze, sobald die Fahrleitung fertig ist. Das sollte, wie gesagt, nicht ewig dauern...
Elektrifizierung - 22.04.2012
Altburg wird elektrifiziert. Die Masten stehen ja schon einige Zeit, jetzt ist es soweit: Die Fahrdrähte werden gespannt und mit dem fertigen Abschnitt bei der anderen Bahnhofsausfahrt verbunden. Zuerst sind die Gleise am Anlagenrand dran. Nach dem Fahrdraht wird das Tragseil eingezogen, und anschließend werden die Hänger eingelötet. Zuletzt kommen die Details an die Reihe: Trenner, Einspeisungen, Fahrleitungssignale.
Eisenbahnbetrieb ist gefährlich. Das kommt davon, wenn man die Gleise ohne Warnweste überqueren will...
Mal wieder was Neues.... - 09.04.2012
Seit dem letzten Eintrag ist ein bisschen Zeit vergangen. Nicht, dass wir untätig gewesen wären, aber es gab nicht allzuviel zu berichten.
Aktuell wird am Anlagenrand der Einbau der Bahn-Express Halle vorbereitet. Die Halle ist zusammengebaut und gealtert, der Vorplatz und die Zufahrt sind in Arbeit.
In der Stadt wird daran gearbeitet, die sichtbaren Ritzen der Aussteiger zu kaschieren. Das Ergebnis werden wir sehen, sobald die Aussteiger wieder eingebaut sind. Ausgebaut sind sie für die Montage der Fahrleitung. Und das ist jetzt auch schon der größte Brocken Arbeit zur Zeit: Nach der Ausfahrt Richtung Schönblick ist jetzt der Rest des Bahnhofs an der Arbeit.
Über den Baufortschritt werden wir demnächst berichten.
Arbeitsbeginn - 16.02.2012
Bevor es zum aktuellen Arbeitsfortschritt geht, eine kurze Rückblende auf die vergangene Ausstellung:
Die elektronischen Probleme haben wir mittlerweile in Griff bekommen. Die Züge sind automatisch unterwegs, ein Eingreifen ist nur mehr bei Betriebsstörungen nötig. Das CarSystem hat leider weit mehr Kopfzerbrechen bereitet, aber auch hier haben wir in den letzten Wochen eine Lösung gefunden: Die Software wurde umgeschrieben. Was war passiert? Wir hatten die Software mit unserer Homepage verknüpft, um im Betrieb die jeweils aktuellen Daten der Fahrzeuge darstellen zu können. Dadurch entstand eine Flut von Daten, und der PC hat ständig versucht, diese Daten an das Internet zu senden, was aber nicht funktioniert hat. Relativ schnell war dann die CPU mit 100% ausgelastet, und dadurch war die Steuerung nicht mehr in der Lage, die Impulse und Befehle der Weichen, Stoppstellen und Reedkontakte rechtzeitig zu senden. Dazu kamen viele Fehlermeldungen wegen vermeintlich ausgelöster bzw. nicht ausgelöster Kontakte. Das hatte zur Folge, dass der PC "gedacht" hat, die Fahrzeuge wären falsch gefahren, und sie mit Warnblinkanlage stehen gelassen hat. Jetzt funktioniert das wieder, die Fehler beschränken sich auf ein Minimum, und der Betrieb läuft wieder viel sicherer ab.

So, jetzt aber zu den aktuellen Baufortschritten in Altburg: Nach einer kurzen Schaffenspause steht jetzt der Fahrleitungsbau am Programm. Bei früheren Elektrifizierungen haben wir die Fahrdrähte und Tragseile immer von Spannwerk zu Festpunkt durchgehend verlegt. Hier in Altburg wird ein anderer weg beschritten: Der Bahnhof wird abschnittsweise elektrifiziert, die einzelnen Fahrleitungen werden dann "zusammengestückelt". Zuerst ist jetzt die Ausfahrt Richtung Schönblick dran. Wenn dieser Teil fertig ist, kommt die Ausfahrt Richtung Winter und zum Schluß der bereich der Bahnsteige. Wieso das alles? Ganz einfach: Dadurch wird nicht der ganze Bahnhofsbereich lehmgelegt und durch die Fahrleitungsbauerei blockiert. Sobald ein Abschnitt fertig ist, können dort die nächsten Arbeiten beginnen.
Bis auf zwei Weichenstraßen ist die Ausfahrt Richtung Schönblick fast fertig. Die Details (Spannwerke, Trenner, Verbindungsleitungen, etc... )werden zum Schluß eingebaut.
Wieder schlauer geworden... - 03.01.2012
Die Probleme mit dem Überfahren der Halteabschnitte sind gelöst. Woran es lag? Wie vermutet, haben die Decoder den Befehl zum Abbremsen nicht rechtzeitig erhalten. Bei 70 Garnituren, die am Weg sind, offenbar ein Problem. Abhilfe wurde dadurch geschaffen, dass die Züge, die in den Schattenbahnhöfen stehen, erst dann wieder Befehle erhalten, wenn der betreffende Zug abfahren soll. Dadurch hält sich auch die Zahl der zu schickenden Datenpakete in Grenzen.
Die Störungen, die jetzt noch auftreten, sind meist Zugrisse (zugegeben lästig, aber Kupplungen halten auch nicht ewig) und Verschmutzungen an Gleisen und Rädern.
Erfahrungssuche - 29.12.2011
Das Problem mit den bremsunwilligen Zügen hat sich nicht geändert. Der Unterschied ist der, dass diese Probleme nicht regelmäßig auftreten. Beobachtungen haben gezeigt, dass es nicht spezielle Garnituren sind, oder bestimmte Gleise, das Phänomen tritt mehr oder weniger zufällig auf. Die Fehlersuche bei unserer Hard- und Software brachte kein Ergebnis, es schaut vielmehr so aus, als ob der Befehl zum Anhalten mit einer gewissen Verzögerung im Triebfahrzeug ankommt. Zusammenhänge mit etwaigen anderen Fehlern oder Problemen konnten wir noch nicht entdecken, genausowenig liegt es am PC selbst, dessen CPU und RAM Auslastung im untersten Bereich liegt.
Man darf gespannt sein, ob die Kollegen aus den einschlägigen Internetforen dazu eine Idee haben.
Erfahrungen - 27.12.2011
Der zweite Ausstellungstag ist vorbei, Zeit also, die ersten Erfahrungen mit der digitalen Steuerung (Automatikbetrieb) loszuwerden.
Gleich vorweg: Der Fahrbetrieb mit dem Train Controller ist vom Betrachter aus weit schöner als vorher mit der analogen Steuerung. Was die Qualitäten des alten, selbst entwickelten Systems keinesfalls in den Schatten stellen soll! Es gibt hier halt weit mehr Möglichkeiten, und die Tatsache, dass man jedem Triebfahrzeug bzw. Zug die "perfekte" Einstellung verpassen kann, lässt das Fahren um einiges harmomischer wirken. Es gibt keine Probleme mehr mit zu schnellen / zu langsamen Zügen, die Personenzügen bleiben bahnsteiggerecht stehen, auch die Haltestellen an der Strecke, die früher oft übersehen wurden, werden jetzt bedient.
Aber: Bis der erste Zug wirklich so fährt, wie man es sich wünscht, vergeht viel Zeit beim richtigen Programmieren, bei den Feinjustierungen der Steuerung. Man definiert, was der einzelne Zug darf, und was nicht. Es ist nicht mehr so ohne weiteres möglich, mit Elloks auf nicht elektrifizierten Gleisen zu fahren (auch wenn Altburg jetzt noch "oben ohne" ist), und die Gleislängen werden ebenfalls berücksichtigt. Probleme im Betrieb bereitet die Software allemal. Entgleisungen und Zugtrennungen zu beheben ist manchmal kein leichtes Unterfangen.
Das interessanteste Problem ist aber heute erst aufgetreten: Im Analogbetrieb bedeutete die Besetztmeldung der Signaltrennschiene (min. 10 cm vor dem Haltepunkt), dass der Strom, vereinfacht gesagt, ausgeschaltet wurde, und der Zug wirklich gestanden ist. Hier im Digitalbetrieb bedeutet es lediglich, dass der Zug jetzt bis zum Stillstand bremsen muss. Und das ist dann abhängig von der Verzögerung der Fahrzeuge und den eingegebenen Daten. Weshalb auch immer, neuerdings kommen die Züge in den Schattenbahnhöfen, wo die Blockabschnitte sehr knapp bemessen sind, nicht mehr rechtzeitig vor der Ausfahrtsweiche zum Stehen, und verursachen Besetztmeldungen und Flankenfahrten. Ob es daran liegt, dass die Fahrzeuge jetzt warmgelaufen sind, oder ob es ein elektronisches Problem ist, wollen wir erst herausfinden. Fürs Erste wurden die Einstellungen der betreffenden Blöcke geändert, man darf gespannt sein, ob es Wirkung zeigt.
Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass einige den Spielfaktor vermissen. Man hat als Bediener nur mehr eine überwachende Funktion, nur bei Problemen darf man noch eingreifen. Wobei das aber auch andere Möglichkeiten bietet: ein zukünftiger Verschubbetrieb wird dadurch erheblich erleichtert.
Zwischenstand - 12.12.2011
Sollte nicht noch irgendwas Spektakuläres passieren, ist das hier für heuer der letzte Blogeintrag. In zwei Wochen geht's mit der Ausstellung los, und deswegen sind die Arbeiten am Bahnhof Altburg eigentlich abgeschlossen. Und wir liegen gut im Plan. Auch wenn heuer mehrmals die Rede davon war, dass die Fahrleitungsanlage eventuell fertiggestellt sein würde, sind wir trotzdem zufrieden. Die Bahnsteige sind für die kommende Detailierung vorbereitet, die Gleisanlagen zum größten Teil gealtert, Fahrleitungsmasten und Signale sind gesetzt, letztere schon in Betrieb.
Die Strassenbahn läuft, sämtliche Gebäude sind aufgestellt, die Strassen soweit fertig, dass im kommenden Jahr an der Fertigstellung des CarSystems gearbeitet werden kann (wobei es auch hier gute Nachrichten zu vermelden gibt: das massive technische Problem mit der Steuerung konnte gefunden und beseitigt werden!).
Was im Grunde nichts anderes bedeutet, als dass wir uns im kommenden Jahr ausführlich Zeit für die Detailierung der Stadt und des Bahnhofs, für die Beleuchtung derselbigen und für viele kleine Sachen nebenbei nehmen können.

Inwieweit die neue, verfeinerte Steuerung ihre Bewährungsprobe bestehen wird in den kommenden zwölf Tagen, wird sich spätestens am 6. Jänner zeigen... Aber wir sind ja bekanntermassen optimistisch.
Zugunglück in Altburg - 26.11.2011
"Am Freitag, den 25. November 2011, kam es im Bereich des Hauptbahnhofs Altburg zu einem schweren Zugunglück.
Aus bislang ungeklärter Ursache entgleiste der Intercity 612 "Friedrich Lugmair" bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof. Der gleichzeitig ausfahrende Güterzug auf dem Nebengleis konnte nicht mehr rechtzeitig halten und kollidierte mit einem der Personenwagen. Dabei entgleiste die Lok des Güterzuges.
Als Ursache wird eine defekte Weiche vermutet, menschliches Versagen dürfte auszuschliessen sein."


So, oder so ähnlich könnte ein kurzer Bericht in einer Tageszeitung aussehen... Spaß beiseite: Natürlich gibt es auch auf unserer Anlage immer wieder teils mehr, teils weniger spekatuläre Unfälle, leider ist in den seltensten Fällen eine Kamera zur Hand. In diesem Fall dürfte es sich tatsächlich um eine kaputte Weiche handeln. Man wird sich das noch genau anschauen.
Man sieht auch sehr gut, welche Spuren der Staub hinterlässt: Die feine graue Schicht am 4010 wird aber bald einer Reinigungsaktion zum Opfer fallen müssen.

Übrigens: Personen kamen in dem chronisch unterbesetzten Intercity nicht zu Schaden :-)
Leben einhauchen - 17.11.2011
Jetzt geht es an die Detaillierung. Während der Bereich rund um die Straßenbahnkehre schon "belebt" wurde, wurde die andere Bahnhofsausfahrt ein wenig vernachlässigt. Die groben Arbeiten sind mit dem nachträglichen Verkabeln der Weichenzungen (Kontaktprobleme durch das Altern der Gleise) abgeschlossen. Jetzt können wir uns mit den Details an den Gleisen und rund um den Bahnhof befassen: Autos, Figuren, Verkehrszeichen und natürlich auch die Vegetation werden nach und nach verfeinert. Das geht nicht innerhalb eines Monats: Wir waren uns zu Beginn der Arbeiten am Bahnhof schon bewusst, dass die Ausgestaltung wahrscheinlich auch noch einmal ein ganzes Jahr dauern wird.
Nebenbei wird auch noch das Fahrpersonal an der neuen Steuerung eingeschult, das macht eine gewisse Koordination notwendig, will man sich nicht im Weg stehen.
Das CarSystem hingegen bereitet nach wie vor Kopfschmerzen, einen Lösungsansatz gibt es, man wird sehen, ob der richtige Weg gefunden wurde.
Vogelperspektive - 14.11.2011
Der Blick aus luftiger Höh' zeigt den aktuellen Stand der Dinge:
Im Bahnhof werden gerade die Bahnsteige detailliert, der Bahnhofsvorplatz hat erste Bodenmarkierungen erhalten. In Bildmitte ist eine geöffnete Wartungsöffnung gut zu erkennen, da wird im Moment noch an der Reparatur der Fahrleitung im Bereich der S-Bahn-Station gearbeitet. Zu diesem Zweck sind auch die Häuser abgebaut.
Die freie Fläche am Anlagenrand soll bis zur Ausstellung noch verbaut werden (jetzt dient sie erst einmal als Ablage für alles mögliche...). Die große Öffnung oben wird als nächstes gestaltet, der Stadtteil ist ausgebaut, um den Zugang zum Bahnhof zu erleichtern.
Am Bahnhof selbst deuten die Züge auf regen Fahrbetrieb hin. Immer wieder tauchen neue Probleme mit der Steuerung auf, die natürlich gelöst werden wollen.
Entgegen früheren Hoffnungen wird die Fahrleitung im Bahnhof heuer nicht mehr fertig. Es sind genug andere Dinge noch zu erledigen. In erster Linie bereitet hier das CarSystem noch viel Kopfzerbrechen: Wie es ausschaut, dürfte ein defektes Netzteil dafür verantworlich sein, dass ein größerer Teil der Steuerplatinen abgeschossen wurde. Es wird einigen Aufwand erfordern, dieses Problem zu beheben. Aber man ist optimistisch...
Strassenbahnbetrieb und andere Kleinigkeiten - 04.11.2011
Dass wir uns, wie letztes Mal erwähnt, etwas intensiver mit der Strassenbahn beschäftigt haben, zeigt Wirkung: Der 8-Achser läuft jetzt einwandfrei, sein kleiner Bruder mittlerweile ebenso. Dazu passend wurde gerade erst der Wiener C1 von Halling digitalisiert. Auf der Testanlage läuft der Triebwagen erstaunlich gut, ob er dem im täglichen Einsatz dann auch gerecht werden wird, wird sich zeigen. Immerhin ist der Einbau eines Sounddecoders nicht notwendig, der Antrieb ist nicht zu überhören.
Die Elektronikabteilung ist natürlich auch nicht untätig gewesen. Nachdem man sich die längste Zeit den Kopf darüber zerbrochen hatte, was die Ursache für die eine oder andere Unzulänglichkeit des CarSystems sein könnte, und leider zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen war, hat man sich dazu hinreissen lassen, die neue "Leitstelle" in Betrieb zu nehmen:
Im Dachboden, von wo aus früher der Bahnhof Altburg gesteuert wurde, entsteht zur Zeit ein Leitstand für die gesamte Anlage. Acht LCD Monitore werden es ermöglichen, die ganze Anlage zu steuern und zu überwachen. Etwas problematisch sind die 15 Meter langen HDMI Kabel für die Monitore (der PC bleibt unter der Anlage, ebenso der bestehende Leitstand beim Bahnhof Zell), aber auch das konnte mittlerweile gelöst werden.
Noch schaut der Raum ein wenig provisorisch aus, sobald alles funktioniert, wird wohl auch der Kabelsalat verschwinden.
Auf dem Laufenden bleiben - 23.10.2011
Seit dem letzten Eintrag hier ist jetzt einige Zeit vergangen. In dieser Zeit waren wir nicht untätig, aber es gab nicht soo viel, worüber es wert wäre zu berichten.
Die Steuerung der Bahn erfreut uns immer wieder mit ganz neuen "Macken", so 100 prozentig funktioniert es noch nicht. Aber da müssen wir wohl stark bleiben...
In Altburg wird jetzt nach und nach mit der Detailgestaltung begonnen, das wird sich aber mit Sicherheit noch bis ins nächste Jahr hinziehen. Inwieweit die Fahrleitung fertiggestellt sein wird, wird sich zeigen, es ist doch ein großer Brocken Arbeit.
Zwischendurch haben wir die Zeit gefunden, uns einmal etwas intensiver mit der Strassenbahn zu befassen: Die nocht ganz unerheblichen Steigungen haben vor allem bei den 8 achsigen Gelenktriebwagen Probleme verursacht. Um das zu lösen, wurde ein Triebwagen mit zwei Antrieben ausgestattet. Das Fahrzeug bewährt sich nach den ersten Probefahrten gut.
Nachdem es aber zwischenzeitlich ein wunderschönes Modell des Wiener E1 von Halling gibt, werden unser Augenmerk auf diese Triebwagen richten, immerhin haben die ein österreichisches Vorbild, und den Altersunterschied zum Roco DÜWAG GT6 bzw. GT8 kann man auch nicht wegleugnen.
Kit Bashing - 03.09.2011
Unter Kit Bashing versteht man hinlänglich das Um- und neu-zusammen-Bauen von Gebäudemodellen. Ganz so neu sind die Gebäude hier nicht, im Gegenteil: Es handelt sich durchwegs um Material aus der "Restekiste", Modelle, die schon seit Jahren im Keller gelagert wurden.
Der Platz, auf dem anfangs der Rummelplatz geplant war, wird, wie schon öfters erwähnt, anders gestaltet: Eine alte Fabrikanlage, die hier neu genutzt wird, entsteht. Dazu eignen sich die bekannten Modelle der Farbenfabrik von Kibri sehr gut. Nebenbei wurden auch drei Stadthäuser (hier nicht zu sehen) renoviert, und in der Mitte des Ensembles ist ein Motorradshop im Entstehen.
Praktischerweise wird dieser Teil auf einem "Aussteiger" aufgebaut, dadurch lässt sich alles bequem in der Werkstatt aufbauen.
Nachdem die Gebäude fast fertig sein, wird im nächsten Schritt die Detailgestaltung und Begrünung erfolgen.

Was tut sich sonst?
Die Fahrleitungsmasten sind fertig, im Bahnhof gibt es zur Zeit noch einige Nacharbeiten an den Weichen. Sobald das erledigt ist, wird mit der Montage der Fahrleitung begonnen. Dazu aber später dann mehr.
Update - 22.08.2011
Zugegeben, es ist seit dem letzten Eintrag viel Zeit vergangen. Das bedeutet aber nicht, dass beim Umbau nichts weitergegangen ist, im Gegenteil: Ein großer Schritt ist erledigt:
Die Fahrleitungsmasten für den Bahnhof sind fertig. Jetzt kann es mit der eigentlichen Fahrleitung weitergehen!
Nebenbei werden dann noch die Masten für die Strassenbahnoberleitung gefertigt, hier gibt es noch einiges zu tun.
Für die Steuerung wurde ein neuer PC angeschafft, die Signale sind mittlerweile im Bahnhof in Betrieb, und die Bahnsteige wurden farblich noch behandelt.
Elektrifizierung - 08.07.2011
Im Bereich der Ausfahrt Richtung Zell und zur Nebenbahn werden im Moment die Quertragwerke der Fahrleitung zusammengebaut und montiert. In Bezug auf die Fahrleitung selbst werden wir in Altburg von unserer bewährten Methode, Fahrdraht und Tragseil von Abspannung zu Abspannung zu spannen, abkommen, und stattdessen die einzelnen Fahrleitungselemente in der Werkstatt vorbereiten, und vor Ort einhängen. Das wird prinzipiell so funktionieren, wie die bekannten Fahrleitungen von Sommerfeldt und Viessmann. Da hier aber eine Vielzahl verschieden langer Fahrleitungsstücke gebraucht wird, wird Eigenbau angesagt sein.
Wieso das jetzt so gemacht wird? Es hat sich gezeigt (und das haben wir im Laufe der letzten Jahre oft genug verflucht), dass man sich ziemlich verrenken muss, um an gewisse Stellen zu kommen, und das Ergebnis oft auch nicht zufriedenstellend war. Gerade das Einlöten der Unzahl an Hänger zwischen Fahrdraht und Tragseil erfordert viel Geduld und eine ruhige Hand.
Ob es so funktionieren wird, wie wir es uns vorstellen wird man sehen.
Übrigens wurden auch die Signale zu Leben erweckt. Die Programmierung ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber in nächster Zeit wird es dazu einen eigenen Bericht geben.
Neues von der Baustelle - 13.06.2011
Im Bahnhof sind fast die Hälfte der Quertragwerke fertig, Zeit, um sich der Straßenbahn ein wenig zu widmen. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, wollen wir die Straßenbahn mit unterschiedlichen Oberleitungstypen ausstatten, um die beim Vorbild häufigsten Masttypen ein bisschen vorstellen zu können. Im Bereich der Remise und der Kehre rund um die alte Fabrik wird die typische Einfachfahrleitung montiert werden. Masten mit entsprechenden Auslegern gibt es zwar bei Sommerfeldt, die Ausleger wirken aber ein wenig grob, und für gewisse Situationen sind sie auch nicht geeignet. Und nachdem Löten ja bekanntlich Spaß macht, soll hier Vieles im Eigenbau entstehen.
Die gebogenen Ausleger der Masten im Hintergrund enstanden aus T-Profilen aus der Restekiste. Die Profile lassen sich auch ohne großes technisches Gerät leicht runden, und so ein Mast ist in wenigen Minuten zusammengebaut.
Der Mast mit dem Doppelausleger im Vordergrund zeigt die schon etwas "modernere" Version. Der rechte Ausleger ist noch zu lang, da hat man sich wohl vermessen...
Vor dem entgültigen Einbau werden die Masten aber nch lackiert.
Die Bahnsteigdächer sind lackiert. Jetzt schaut der ganze Bahnhof schon nciht mehr so "nackert" aus. Einige Signale mussten wieder zurück in die Werkstatt, leider waren einige LEDs dabei, die viel zu hell geleuchtet haben, diese werden jetzt gegen andere getauscht. Ansonsten fehlen nur mehr einige Verschubsignale, die aber auch schon in Arbeit sind.
Bei Wind und Wetter... - 28.05.2011
... sollen Bahnsteigdächer den Reisenden ein wenig Schutz bieten. Soweit die Theorie beim Vorbild. In unserem Fall ist das mit Sicherheit nicht der Hauptgrund, aber auch unsere Preiserlein wollen ein Dach überm Kopf, wenn sie auf den Zug warten.
Die Bahnsteigdächer wurden vom alten Bahnhof übernommen. Sie entstanden vor sicher bald 25 Jahren im Eigenbau, Wegwerfen war zu Schade, deshalb haben wir uns entschlossen, die Konstruktionen zu überarbeiten, und wieder einzubauen.
Auf die richtige Länge haben wir sie schon vor einiger Zeit gebracht, auch in der Höhe sind die Maße jetzt stimmiger. Zur Zeit werden sie gereinigt, entfettet und für die Lackierung in dunkelgrau vorbereitet. Die alten Dachplatten werden wir auch wieder verwenden, ergänzt wird alles mit einer zeitgemäßen LED Beleuchtung.

Nebenbei wurden wieder einige Fahrleitungsteile fertig, die Signale sind fast komplett aufgestellt (bis auf ein paar Verschubsignale). Die Masten für die Straßenbahn sind in Arbeit, hier wird viel Selbstbau angesagt sein.
Aktuelles - 18.04.2011
Die Quertragwerke in der Bahnhofsausfahrt Richtung Schönblick sind fertig. Parallel dazu wird auch an den Signalen gearbeitet. Die alten Signale wurden komplett überarbeitet, neu mit LEDs bestückt und neu lackiert.

Übrigens haben wir mittlerweile auch Fahrversuche mit einer umgebauten Straßenbahn (siehe Eintrag vom 28. 3.) unternommen. Wie zu erwarten war, hat die Tram nach dem Umbau auf nur eine Achse mit Haftreifen nicht mehr genug Zugkraft, um die unterirdischen Steigungen zu bewältigen. Also: Zurück zum Anfang, und eine andere Lösung suchen. Wobei zwei mögliche Lösungen schon in den Köpfen herumschwirren: entweder die umgebaute Tram mit zusätzlichem Ballastgewicht ausstatten, oder das Fahrwerk "umdrehen", d.h. mit Antrieb hinten.
Detail am Rande: Langer Ausleger der alten Bauform.
Arbeitsgeist - 04.04.2011
Keine Ahnung, ob das schlechte Wetter daran Schuld ist, jedenfalls scheint der Arbeitsgeist ausgebrochen zu sein. An mehreren Baustellen wird gleichzeitig gearbeitet.
Hier unser Ehrenobmann Hans Strasser, der gleich eingeteilt wurde, die ziemlich in Mitleidenschaft gezogene Fahrleitungsanlage im Bereich der S-Bahnstation zu reparieren. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, aber bis zur Ausstellung sind ja noch ein paar Monate Zeit...
Am anderen Ende des Bahnhofs Altburg ist Max Schaden damit beschäftigt, die fertig renovierten Signale einzubauen. Die Anschlüsse sind jetzt genormt, unter der Anlage wurden schon einige Signalmodule montiert.
Währenddessen wird der Bereich der Straßenbahnhaltestelle am Bahnhofsvorplatz eingeschottert. Gerhard Tecza hat sich dieser Fleissaufgabe angenommen.
Und die ersten Quertragwerke der neuen Fahrleitungsanlage sind auch schon fertig. Bewusst wurde eine etwas stabilere Bauweise gewählt, allzu filigrane Fahrleitungsanlagen leiden oft sehr stark unter der Putz- und Reinigungswut einzelner Kollegen. Noch sind die Masten nicht verschraubt und ausgerichtet. Der Zusammenbau in der Werkstatt statt direkt auf der Anlage hat sich bestens bewährt.
Mastenwald - 29.03.2011
Die ersten Masten sind fertig. Als Kontrast zur eher modernen Fahrleitung im Bereich Zell werden wir in Altburg die klassische ÖBB Fahrleitung der 50er und 60er Jahre nachbilden. Der Bahnhof wird mit Betonmasten ausgestattet, die bereits ein wenig nachgearbeitet worden sind und mittlerweile lackiert wurden.
Die Einfahrt von der Nebenbahn wird mit Doppel-T Masten (von Sommerfeldt) ausgestattet: Hier passen auch die Mastschellen der Betonmaste recht gut, ergänzt durch selbstgebaute Ausleger mit Schirmisolatoren ebenfalls von Sommerfeldt. Die Masten haben eine grüne Lackierung inklusive Alterung erhalten.
... und provisorisch eingebaut. Der Platz vor dem Tunnelportal ist ein bisschen knapp, aber die obligate Lufttrennung (=Trennung zwischen Strecke und Bahnhof) der Fahrleitung geht sich aus.
... und sie bewegt sich doch! - 28.03.2011
Wir sind wieder einen kleinen Schritt weiter gekommen: Die Straßenbahn fährt! in den vergangenen Tagen wurde die Strecke vermessen und die Software entsprechend eingestellt. Bisher gab es nur erste kleine Probefahrten mit einem alten Kleinbahn Trafo, ob das alles so funktioniert, wie wir uns das gedacht haben, hat sich erst jetzt herausgestellt.
Und was soll man sagen: Die Überraschung - nach den Erfahrungen mit der Software bisher - war groß: Das Ding fährt, und das nicht schlecht. An der Strecke waren noch einige kleine Korrekturen notwendig, die eine oder andere Trennstelle musste noch geschnitten werden.
Allerdings haben die Roco Straßenbahnen einen entschiedenden Nachteil: Das erste Drehgestell, das als Antrieb verwendet wird, ist komplett mit Haftreifen ausgestattet. Das hat den Nachteil, dass die Signaltrennungen nicht richtig "funktionieren", d.h. die Tram fährt soweit, bis die erste stromabnehmende Achse den Halteabschnitt, also die Signaltrennung erreicht. Und das sollte eigentlich fast milimetergenau erfolgen. Mit den Haftreifen geht das nicht. Also: Umbauen. Man wird sehen, was die Fahrzeugabteilung da für Ideen hat...
Elektrifizierung - 22.03.2011
Es ist wieder mal an der Zeit, etwas über den großen Umbau zu berichten: Nachdem die letzte Zeit dafür verwendet wurde, die Software neu einzustellen und nebenbei der Kinoraum in eine Werkstatt umfunktioniert wurde, hielten sich die Arbeiten in Altburg in Grenzen.
In der Zwischenzeit ist die Lieferung von Sommerfeldt eingetroffen. Ein guter Grund, sich mal wieder ein wenig dem Anlagenbau zu widmen.
Die Maststandorte wurden schon länger festgelegt, jetzt werden die Masten anhand der Liste nach und nach bestückt und gesupert. Zuerst müssen dazu die Aluminium-Masten von den Graten befreit werden, bei dieser Gelegenheit werden sie auch ein wenig kantiger geschliffen. Der nächste Schritt wird sein, einen Prototypen zu bauen, der komplett mit allen nötigen Mastschellen und versuchsweise mit den charakteristischen Aufstiegstritten versehen sein wird. Sollte sich dieser Aufwand in überschaubaren Grenzen halten, dann heisst es erst einmal für alle Turmmasten bohren!
Anschließend werden wir die Masten lackieren, um ihnen eine etwas realistischere Farbe zu geben.
Neu wird auch sein, dass wir die Quertragwerke vorfertigen, also nicht mehr direkt auf der Anlage zusammen löten. Das spart viel Arbeit.
Dazu aber dann mehr wenn es soweit ist.
Nebenbei ist noch anzumerken, dass die Entscheidung, auf den Kinoraum unterm Jahr zu verzichten, sicher nicht die schlechteste war...
Und so unbequem ist es da unten jetzt auch nicht mehr :-)
A bissl was geht immer - 08.02.2011
Steuerungsmässig sind wir jetzt wieder auf dem Stand vom Dezember: Nach der Ausstellung wurden alle Einstellungen neu gemacht, und Überflüssiges rausgeworfen. Beim Bahnhofsumbau beginnt sich ein Ende der Winterpause abzuzeichnen. Als erstes wurde die Brücke über den Bahnhof fertig. Die Bögen haben in Salzburg durchaus ein Vorbild, die Karolinenbrücke (über die einst die Südlinie der Lokalbahn gefahren ist) erhielt vor einigen Jahren solche Bögen als Verstärkung. Freilich als "Übergangslösung", aber man weiss ja, wie es mit Provisorien bestellt ist: Sie halten ewig.
Im Bahnhof selbst fiel mittlerweile die Entscheidung zugunsten von Betonmasten. Wieso? Die Gittermasten, die zwar an sich schöner wären, sind entweder zu wenig stabil (Viessmann) oder zu klobig (Sommerfeldt). Sobald das Material da ist, wird begonnen, die Masten zu setzen und das eine oder andere "Spezialteil" anzufertigen.
Bis dahin darf sich die Elektronikabteilung austoben, und die Steuerung verfeinern.
Planung 2011 - 21.01.2011
Die Ausstellung ist vorüber. Nach ein paar Ruhetagen soll es demnächst wieder weitergehen. Wir liegen gut im Plan, das, was für 2010 vorgenommen war, wurde soweit erledigt. Der Betrieb während der Ausstellung verlief eigentlich relativ gut, leider hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Roco Line Weichen nicht so störungsfrei funktionieren, wie sie sollten. Vor allem im Bereich der Weichenzungen gab es immer wieder Kontaktprobleme. Nun ist es nicht so, dass es das nicht schon früher gegeben hätte, aber wir waren da einfach zu blauäugig, und dachten wohl, dass neues Gleismaterial problemlos funktionieren würde. Daher werden wir wohl oder übel Drahtbrücken in die Weichen einlöten müssen, um dieses Problem zu beheben. Was bei normalen Weichen noch ganz einfach zu bewerkstelligen ist, ist bei Kreuzungsweichen schon schwieriger. Hinzu kommt noch, dass diese drahtbrücken nicht zu steif sein dürfen, weil sonst der Antrieb die Weiche zu schwach ist.
Weitere große Brocken werden die Signale sein, die heuer eingebaut und angeschlossen werden sollen, und natürlich die Fahrleitung. Wobei hier noch nicht ganz fest steht, welche Masten verwendet werden. Der Bahnhof soll optisch die 1990er Jahre widerspiegeln, da bieten sich sowohl Beton- als auch Gittermasten an. Letztere würden den Charme der guten alten Eisenbahn versprühen.
Und natürlich die Detaillierung: Bahnsteige, Strassen, Plätze und Gebäude müssen fertig gemacht werden. Am Anlagenrand entsteht eine Verladeszene mit CarSystem und Eisenbahn, der für den Rummelplatz vorgesehene Platz wird möglicherweise anderweitig genutzt werden.
Wozu man sich auch immer entscheiden wird, wir werden an dieser Stelle auf jeden Fall weiter über den Bahnhofsumbau berichten.
Viel Spaß beim Mitlesen!
Zwischenstand - 21.12.2010
Zuerst einmal: Sorry, es hat ein wenig gedauert, bis an dieser Stelle mal wieder etwas Aktuelles zu sehen ist, aber die letzten Wochen waren durchaus stressig, und es gab noch viel zu tun.
Vorweg: Die Züge sind aufgestellt und fahren. Nur am "wie" wird noch gefeilt. Man hat nämlich feststellen müssen, dass eine digitale Steuerung einer Anlage dieser Größenordnung mehr ist, als nur zwei Kabel an die Gleise zu schliessen und mit der Lokmaus zu spielen. Was nach wie vor nicht zu unterschätzende Probleme bereitet, ist die Software. Zitat unseres Elektronikers: "Das ist was zum Basteln, wenn man Jahre Zeit hat". Das sagt eigentlich schon alles. Immer wieder gehen Einstellungen verloren, das Programm reagiert zum Teil sehr, sehr langsam. (Und das trotz eines nagelneuen PC) Dazu kommen aus unserer Sicht unlogische Einstellungen und Bedienungen.
Aktuellestes Problem: In den Schattenbahnhöfen haben sich die gespeicherten Fahrtrichtungen der Züge "verabschiedet". Soll heissen: Bei jedem Zug nachsehen, ob er eh in die richtige Richtung fährt, falls nötig die Einstellungen verändern. Dazu kommen plötzliche Halte mitten auf Weichenstrassen, die offensichtlich dadurch bedingt sind, dass die Besetztmeldung, also die Ausleuchtung am Gleisplan, aktiviert wurde. Niemand weiss so recht, woher das kommt. Und all diese Einstellungen sind sehr, sehr zeitraubend.
Keine Frage, das kriegt man auch in den Griff, aber man ist auch ein wenig verwöhnt von der alten, analogen Steuerung, die wirklich kinderleicht zu bedienen war.
Bisher einziges großes Plus: Die Züge fahren schöner, die Geschwindigkeiten sind abgestimmt, und Beschleunigung und Verzögerung schauen sehr vorbildgerecht aus.
Noch haben wir ein paar Tage...

Die Anlage selbst ist entsprechend der Planung fertiggestellt, die Bäume und Büsche von Mininatur sind zum größten Teil gepflanzt, für die Detailierung werden wir uns im kommenden Jahr ausgiebig Zeit nehmen.
Endphase - 26.11.2010
Aktuell wird mit vereinten Kräften am CarSystem gearbeitet. Die neuen Streckenabschnitte in Altburg sind zwar schon länger verkabelt, aber irgendwer muss ja dem PC noch klar machen, was wo ist, und wie was funktionieren soll bzw. darf. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand: Zuerst müssen die Strecken alle auf den Milimeter genau vermessen werden, alle Stoppstellen, Weichen, Kreuzungen und Kontakte, dann muss das alles noch in den Computer geklopft werden.
Wenn das erledigt ist (und das dürfte heute im Laufe des Abends der Fall sein), dann gibt es einen ausführlichen Testbetrieb. Tja, und das ist dann sozusagen die Stunde der Wahrheit.
Die neue Bebauung am Anlagenrand ist auch fast fertig. Ein Haus ist noch in Arbeit, dann stehen die Details am Programm.
Mittlerweile ist auch der bei Mininatur bestellte "Wald" abholbereit. Mit den gepflanzten Bäumen wird sich das Bild sicherlich nochmal drastisch ändern.
Parallel zu den Arbeiten am CarSystem bereitet selbstverständlich die neue Software noch immer einiges an Kopfzerbrechen. Das Einmessen der Loks nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, natürlich ist es nicht möglich, während der Messphase etwas anderes zu tun... Der Probebetrieb läuft auch noch sehr stockend, es passieren einfach noch zuviele Fehler, deren Ursache nicht offenstichtlich ist. Der Vergleich zu unserer alten, analogen Steuerung fällt zur Zeit ernüchternd aus. Die Loks bremsen schön ab, immer wieder fährt aber eine Lok einfach über den Halteabschnitt drüber oder macht sich sonstwie selbstständig. Das gabs so früher nicht, selbst wenn ein Zug übers Signal gerutscht ist und in den nächsten Block gekommen ist, ist der Zug sicher zum Stehen gekommen.
Aber das wird auch noch in den Griff zu bekommen sein, noch haben wir ja knapp einen Monat bis zur Ausstellung...
Recycling - 10.11.2010
Recycling - damit ist nicht gemeint, dass unser Abfall, pardon, unsere Wertstoffe, den richtigen Weg gehen sollen, sondern dass wir natürlich auch versuchen, verwendbare Teile bei Umbauten an der Anlage wieder einzubauen. Schließlich kann man ja nicht die ganze Stadt Altburg in den Müll werfen oder verkaufen. Genauso auch in dem Fall: Das Stellwerk gibt es schon lange, vermutlich bald 20 Jahre. Gebaut von unserem Kollegen Helmut Till, der auch für den größten Teil der anderen Eigenbauten verantwortlich ist.
Nachdem die groben Arbeiten im Bahnhofsbereich abgeschlossen sind - zumindest für heuer - geht es daran, die Landschaft zu gestalten. Dazu gehören natürlich auch die Gebäude.
Übrigens dient die sichtbare Schraube der Kennzeichnung eines zukünftigen Standortes eines Oberleitungsmasten. Das wird aber erst ein Thema für das Jahr 2011 werden...
Es grünt so grün - 05.11.2010
Ein bisserl was geht noch... Ganz nach diesem Motto wird nach und nach die Oberfläche gestaltet. Dass heuer alles fertig wird, ist ohnehin nicht angedacht, aber wenn es sich ergibt, dann wird da und dort ein bisserl Wiese geklebt, und der eine oder andere Baum gepflanzt.
Apropos Bäume: Mittlerweile wurde bei Mininatur eine Ladung Bäume bestellt, die sollen demnächst fertig sein, dann steht einer Aufforstung Altburgs nichts mehr im Wege.
Randthema - 19.10.2010
Diesen Beitrag hätte ich schon vor ein paar Tagen schreiben wollen. Aber ich habe gelernt, dass es möglichist, mit einer Taste(-nkombination?) die ganze Speicherkarte der Digicam ratzeputz und unaufhaltsam zu löschen...
Hier also der Nachtrag:
Das "Randthema" Altburgs wird zurzeit gestaltet. Das äusserste Gleis ist eingebaut, die Strecke des CarSystems ist fast fertiggestellt. Die Vorstellung, hier einige Gleisanschlüsse für regen Verschubbetrieb einzubauen, wurde schnell von der Realität eingeholt. Es ist einfach nicht genug Platz, um sich hier auszutoben. Links wird es ein Anschlußgleis geben, das in eine Halle führt. Gedacht ist der Einsatz der Teleskophaubenwagen von Roco (die, die digital auf- und zugehen). Ein Stück dahinter wird eine Ladestrasse entstehen, beides an das CarSystem angeschlossen. Der Rand der Anlage wurde auch schon passend zugeschnitten.
In Altburg selbst sind die ersten Strassen im fertigwerden, zwei große Brocken warten hier noch: Die S-Bahn-Haltestelle unter halb der Müllner Kirche und der Bereich um das neue Schloß Mönchsstein.
Gipserei - 08.10.2010
Die Bahnsteige werden langsam fertig. Die Holzleisten (Bahnsteigkanten) sind schon länger montiert, die Zwischenräume sind mit zurecht geschnittenen Holzresten aufgefüllt, der Rest wird jetzt gespachtelt. Dann mit einem Schwingschleifer geschliffen und nochmal gespachtelt. Ganz zum Schluss wird alles dann noch entsprechend eingefärbt.
Am Anlagenrand werden mittlerweile die letzten Gleise verlegt und die Strasse für das CarSystem eingebaut. Die Bebauung am Anlagenrand wird dann der nächste Schritt sein.
Testfahrten - 30.09.2010
Probeweise mal ein kurzes Video von unseren Testfahren mit dem Carsystem. Die Weichen sind noch nicht angeschlossen, sondern werden provisorisch mit einem Trafo eingeschaltet, um alle möglichen Fahrten zu simulieren. Auf die Art erkennt man schnell Fehler, und hat dann die Möglichkeit, Verbesserungen vorzunehmen.
Schotter - 22.09.2010
Die Zeit drängt. Natürlich hätte der Bahnhof schon längst eingeschottert sein können. Aber man schiebt eben lieber alles solange vor sich her, bis die Zeit knapp wird. Kommenden Freitag soll der Bahnhof Altburg komplett funktionieren, um notwendige Einstellungen an der Software vornehmen zu können.
Die Bahnsteigkanten sind montiert, die Füllungen werden gerade vorbereitet. Am Bahnhofsvorplatz wird zur Zeit am CarSystem gebaut. Optimismus ist angesagt. Noch steht es in den Sternen, ob die Stadt heuer schon befahren werden kann.
Workshop - 07.09.2010
Nein, das auf dem Bild ist nicht unser neuer Bahnhof. Das ist Lambach, der Hauptbahnhof der Modellbahnanlage im Lokpark Ampflwang. Wieso dieses Foto hier zu sehen ist? Ganz einfach: Am Samstag den 4. September fand eben dort ein Workshop zum Thema "Train Controller" statt. Nachdem wir unsere Anlage mittlerweile mit dieser Software steuern, lag es nahe, an diesem Treffen teilzunehmen. Unser zukünftiger Elektroniker Niki und meine Wenigkeit unterwegs im Auftrag des Clubs....
Zugegeben, man war anfangs skeptisch, ob man wirklich so viel Neues erfahren würde, als Landschaftsbauer fühlte man sich sogar ein wenig fehl am Platz. Aber die Bedenken wurden schnell zerstreut, der Vortrag war interessant, und es gab einige neue Aspekte, die den Umgang mit der Software leichter machen sollten.
Zuletzt gab es an oben genannter Modellbahnanlage noch eine Vorführung mit der vorher besprochenen Steuerung. Wirklich beeindruckend, was da alles möglich ist. Man darf gespannt sein, wie gut wir das umsetzen werden.

p.s.: Nochmals ein Dank an die Initiatoren Rolf und Florian, wir werden uns freuen, den nächsten derartigen Workshop hier bei uns in Salzburg zu veranstalten.
Stadterneuerung - 20.08.2010
Nachdem die "besten Plätze" belegt sind, hat mansich entschlossen, den ersten Teil der neuen Stadt landschaftlich zu gestalten. Noch ist die Detaillierung dürftig, aber man kann sich schon ein bisschen was drunter vorstellen. Dieser Teil wird herausnehmbar sein, anders haben wir keine Möglichkleit, Teile der Strecke und der Stadt zu erreichen.
Problematisch wird der Übergang dieses Moduls, weil er genau mittig über den Platz vor dem Linzer Tor verlaufen wird. Man darf gespannt sein, was den Kollegen dazu noch einfallen wird.
Übrigens, einen Bericht über die oben angesprochenen "besten Plätze" gibt es, man höre und staune, nach längerer Zeit mal wieder unter "Aktuelles".
Sommerloch - 04.08.2010
Das Sommerloch.... ja, auch das gibt es hier. Sommerzeit ist Urlaubszeit und ganz nebenbei ist es nicht immer sehr erträglich bei brütend heissen Temperaturen an, in und unter der Anlage zu arbeiten. Zugegeben, die Elektronik-Abteilung dürfte da ein wenig resistenter sein, da war von leicht zurückgehendem Arbeitseifer nicht viel zu bemerken. Immerhin scheint man jetzt die Probleme mit der Software in den Griff bekommen zu haben. Wie? Ganz einfach: Man nehme eine andere Software, in dem Fall die mit dem klingenden Namen "Train Controller" (oder so ähnlich, das sollte ich wohl nochmal nachfragen).
Dazu wird es aber demnächst einen gesonderten Bericht geben.
Während also unter der Anlage brav gearbeitet wurde, ist der größte Fortschritt im Landschaftsbau zur Zeit die sichtbare Einschotterung der Gleise in Altburg. Auch hier wieder das Problem: Die Korkunterlage saugt das Wasser-Leim-Gemisch sehr stark auf, dass ein zweiter Klebevorgang nötig ist. Dass das Einschottern eine sehr aufregende Arbeit ist, sei nur nebenbei erwähnt.
Der aufmerksame Leser wird möglicherweise die Signale bzw. die Löcher dafür vermissen. Das hat einen einfachen Grund: Unser Signalsortiment setzt sich aus verschiedenen Herstellern zusammen, die eines gemein haben: Jeweils unterschiedliche Bohrungen für die Sockel der Signale. Der Bestand wird zur Zeit aufgearbeitet, noch kann nicht genau gesagt werden, wo welches Fabrikat eingebaut werden wird.
Gute Dienste leistet uns der Schotter-Boy. Er wurde vor knapp 10 Jahren angeschafft, um das Einschottern beim Umbau des Bahnhofs Zell zu erleichtern. Natürlich kam er damals nicht rechtzeitig, und so ist jetzt seine eigentliche Premiere gekommen. Auf Weichenstrassen ist das Gerät nicht verwendbar, aber dafür ist es auf den durchgehenden Bahnhofsgleise mehr als praktisch. Nach dem Verteilen des losen Schotters muss nur noch ein wenig mit dem Pinsel nachgearbeitet werden. Das spart wirklich eine Menge Zeit.
Willkommen in der Sauna - 05.07.2010
Es grünt übrigens noch immer. Allerdings ein wenig langsamer, mittlerweile ist es fast unerträglich heiss. Umso bewundernswerter sind die Aktivitäten der Elektronik-Abteilung. Übrigens ist jetzt alles fertig verkabelt und vermessen, der nächste Schritt sind ausgiebige Testfahrten.
An der Oberfläche wird an der Begrünung gearbeitet, das Einschottern der Gleise wird als nächstes folgen.
Es grünt so grün - 23.06.2010
Seit dem letzten Eintrag ist genug Zeit vergangen (ja ich weiß, es hat wirklich gedauert). Es hat sich aber auch einiges getan:
Die Bahnhofsausfahrt Richtung Schönblick kommt als erste dran zum Einschottern. Wir haben uns für den feinen hellgrauen Schotter von Noch/Woodlands entschieden, der kommt der Dimension des Vorbilds schon recht nahe. Leider ist das auch sein Nachteil. Weil die Körner so klein sind, schwimmen sie mit Vorliebe auf dem Wasser-Leim-Gemisch auf, egal, wieviel Pril man hineingetan hat. Versuche, den Schotter zuerst mit der Blumenspritze anzufeuchten, sind ebenfalls gescheitert. Das Schotterkorn an sich ist viel zu leicht. Da kann man gleich in den frischen Schotter hineinblasen.
Das nächste Problem ist der Korkuntergrund. Der Kork saugt sich derart mit dem Leimwasser voll, dass der Schotter nicht wirklich klebt, und man ein zweites Mal "nachkleben" muß.
Die Färbelung der Gleise ist noch nicht fertig, die verwendete braune Trockenfarbe ist noch viel zu rötlich.
Hochbau - 23.06.2010
Die neue Straßenbahnremise nimmt Gestalt an. Vorbild hat das Gebäude, wie berichtet, keines, es basiert auf einer Zeichung in einem MIBA Heft. Die Wände wurden as verschiedenen Polystyrolplatten gefräst (von Hand, ohne PC), Gesimse und sonstige Verzierungen ebenso. Die Dachplatten stammen von Auhagen, ebenso die Fenster, die noch zu montieren sind. Trotz der Größe wirkt das Gebäude nicht zu wuchtig und fügt sich gut in die Umgebung ein.
Die Elektronik - 27.05.2010
Unter der Rubrik Die Elektronik erfahren Sie alles über die alte und die neue Steuerungselektronik. Natürlich erhalten Sie auch einen Überblick über zukünftige Entwicklungen.
Die Remise - 26.05.2010
In dem neuen Stadtteil soll auch die Remise für die Straßenbahn entstehen. Die Platzverhältnisse sind recht beengt, aber es geht sich zum Glück aus. Das Gebäude, hier im Rohzustand nach dem Fräsen der Fenster, hat kein Vorbild. Es entsteht nach Anregungen aus einer Eisenbahnzeitschrift im kompletten Eigenbau. Im Hintergrund sind die restlichen Häuser des alten Altburg gelandet. Auf dem Platz wird ein kleiner Markt entstehen.
Nachtrag 2 - 17.05.2010
Im Hintergrund sieht man die begonnene Färbelung der Mauer und des Berges. Daneben wird mit der Farbgebung der Gleise begonnen. Die Schwellen der Roco Gleise wirken sehr plastikhaft, wenn sie nicht vor dem Einschottern mit schwarzbrauner Farbe behandelt werden.
Nachtrag 1 - 10.05.2010
Was bisher geschah:
Dieter übt sich gerade im Mauer-Ritzen. Die Straßenbahntrasse ist unterirdisch soweit verlegt, dass die Oberfläche modelliert werden kann. Ein erster Versuch mit handelsüblichen Mauerplatten scheitert, die gebogene Form der Stützmauer eignet sich nicht wirklich dazu. Also bleibt nur eines: Ritzen!
Konturen - 25.04.2010
Gleich vorweg: Es wird zwischenzeitlich schon immer wieder mal aufgeräumt.
Das Gelände nimmt langsam Form an. Jetzt ist die Gipserei in vollem Gange. Hierbei verfahren wir ähnlich wie bei unseren anderen Umbauten: Der Hartschaum, bzw. der PU Schaum erhält dort, wo später einmal Bäume und Büsche wachsen sollen, einen dünnen Überzug aus Gips. Dünn deswegen, weil es dann viel einfacher geht, mit dem Schraubenziehen Löcher für die Vegetation in den Untergrund zu stechen. Die Partien, die später dann Felsen oder Mauern sein werden, erhalten einen entsprechend dickeren Auftrag aus Gips, damit sich das dann auch noch gut modellieren, schleifen und gravieren läßt.
Einige Stellen sind schon soweit fertig, dass wir mit verdünnter braun-grauer Farbe den Untergrund grundieren können.
Zwischenstand - 16.04.2010
Ein wenig hat es gedauert, dafür gibt es jetzt quasi druckfrisch etwas Aktuelles vom Umbau:
Während diese Zeilen geschrieben werden, wird oben an der Anlage fliessig daran gewerkelt, den Bahnhof Altburg zu verkabeln. Wenn alles paßt, dann wird heute die erste Probefahrt im neuen Bahnhof stattfinden. Vom Schattenbahnhof herauf kann man schon fahren, bis auf ein kurzes Stück in der Kehrschleife, und den eigentlichen Schattenbahnhof, sogar im Gleiswechselberieb.
Geht alles gut, wird im nächsten Schritt der Rest der Anlage angeschlossen, zuerst die Hauptstrecke nach Zell, dann die Nebenbahn und zuletzt die neue Straßenbahn. Apropos: Die ursprünglich geplante Trasse mit dem kleinen Gleiswendel wurde - noch bevor sie richtig fertiggestellt war - wieder umgeplant. Jetzt wendet die Tram im Bereich unter Schönblick. Ein Zugeständnis an die Straßenbauabteilung...
Geländebau - 05.04.2010
Mal wieder was vom Geländebau:
Der Unterbau ist jetzt eigentlich soweit abgeschlossen. Jetzt ist es dann soweit, dass die Landschaft erste Konturen erhält, und langsam kann man sich auch schon ein wenig mehr vorstellen, wie es einmal aussehen soll. Auch hier ist Resteverwertung angesagt. Alte Styrodurplatten, die in ihrem früheren Leben als Isloierung eines Swimmingpools dienten, werden nun entsprechend zurechtgeschnitten. Ob das jetzt in Lagen übereinander oder in Scheiben nebeneinander geschieht, ist eigentlich egal. Das Material wird so eingesetzt, wie wir uns beim Arbeiten leicher tun. Bessere, oder anders gesagt, schnellere Baufortschritte wären zu sehen, wenn es nicht die 5 cm starken Platten, sondern 10 cm starke Platten wären. Warum hier die dünnen verwendet werden, hat einen einfachen Grund: Die Dekupiersäge lässt nicht mehr zu. Und ohne dieser Säge lassen sich die Platten nur sehr mühsam zuschneiden.
Also: Das grobe Relief wird herausgeschnitten, die Platten werden dann mit Montagekleber aufgeklebt, und nachdem der ausgehärtet ist, wird die zukünftige Landschaftsform mit Messer und Raspel herausgearbeitet. An Stellen, an denen die Platten wenig Sinn machen, wird PU-Schaum eingesetzt. Aus eigener Erfahrung: Vorsicht bei Patzern mit dem Zeugs: Aushärten lassen und dann wegbrechen. Keinesfalls versuchen, irgendwas wegzuwischen, das macht alles nur noch schlimmer! Und Vorsicht mit den Fingern. Das Zeugs klebt wie die Hölle!
Übrigens tut sich auch einiges an einer anderen Front: Die ersten Fahrversuche finden statt! Statt der Pulte gibt es jetzt drei Monitore zur Überwachung der Zugfahrten. Genaueres zur Steuerung wird es in einem eigenen Bericht geben, das zu erklären sollte unser Elektroniker übernehmen. Nur soviel: Natürlich gibt es Startschwierigkeiten. Platinen reinstecken, anschliessen und losfahren spielt es leider nicht. Dazu ist die Anlage zu komplex, und zuviele Einflüsse können eine Rolle spielen. Bei den ersten Versuchen vor einer Woche gab es z.B. das Phänomen, dass Anschlußkabel, die noch nicht mal am Gleis montiert waren, geschweige denn dass ein Fahrzeug am Gleis gestanden hätte, eine Besetztmeldung verursacht haben...
Beim Einbau der alten Steuerung vor 15 Jahren hatten wir z.B. das Problem, daß Loks, die vor dem Clubgebäude abgebügelt oder den Hauptschalter betätigt hatten, die Pultausleuchtung discomäßig durcheinander gebracht haben... Aber das ist Geschichte. Weitere Fortschritte wird's natürlich hier zu lesen geben, in 3 bis 4 Wochen soll der erste Zug (ok, die Versuchslok, aber Zug klingt halt besser) nach Altburg fahren.
Spurensuche Teil 2 - 26.03.2010
Angespornt durch das positive Erlebnis mit der vorhergehenden Kreuzung, hat sich unsere Straßenbauabteilung, genauer gesagt der Präsident und sein Vize, ein neues Betätigungsfeld gesucht. Das Modell der ehemaligen Maxglaner Feuerwache sollte schon von Anfang an für das CarSystem befahrbar sein. Das wurde aber nie gebaut. Jetzt, wo wir die Möglichkeit haben, soll natürlich auch in der Feuerwache ein wenig Leben einkehren.
Auf dem Foto sieht man gut die Zufahrt hinter dem Gebäude: Oben die beiden Fahrtrichtungen der Hauptstraße, die Altburg mit dem Rest der Anlage verbindet, links aus dem Tor kommen die Spuren aus der Müllner Hauptstraße, vorne rechts die einspurige Verbindung mit der Kreuzung aus dem letzten Beitrag. Und mittendrin die Zufahrt zur Feuerwehr. Soweit es geht, sollen alle Richtungen befahrbar sein. Wir werden sehen, in wie weit sich das alles realisieren lässt....
Spurensuche - 23.03.2010
Nein, keine Angst. Es geht nicht um archäologische Ausgrabungen. Strassenbau ist zur Zeit angesagt! Und der hat es wirklich in sich.
Der Kreisverkehr war ja schon eine Herausforderung, aber hier kommt noch eine weitere Dimension hinzu: Die Straßenbahn. Bisher haben wir eigentlich keinerlei Erfahrungen, wie sich diese beiden Verkehrsmittel vertragen. Man läßt es einfach darauf ankommen, und siehe da, es funktioniert!
Insgesamt 10 Weichen werden eingebaut. Die Schwierigkeit dabei: Eigentlich sind nur Rechtsweichen betriebssicher, Linksweichen neigen dazu, mit ihrem Magneten den Reed-Kontakt des Fahrzeuges beim Überfahren auszuschalten. Das Ergebnis ist dasselbe wie bei einer Stoppstelle, nur eben ungewollt... Ein weiterer Knackpunkt sind die die Kreuzungen mit den Gleisen. Je flacher der Winkel ist, desto weniger betriebssicher. Dass es nicht möglich ist, alle Kreuzungen im Rechten Winkel auszuführen, liegt auf der Hand. Auch mit den Straßenbahnen selbst haben wir wenig Erfahrung. Wie eng dürfen die Spurrillen sein? Erzeugen die Führungsdrähte zwischen den Schienen über die Spurkränze Kurzschlüsse? Fallen die Busse und LKWs in die Spurrillen hinein beim Überfahren?
Zum Glück funktioniert alles wie geplant.
Und es funktioniert! Übrigens waren es nicht die Drähte zwischen den Schienen, die einen Kurzschluss machen, sondern die zwischen den Gleisen...
Wie es ausschaut, müssen wir unsere Busflotte ein wenig aufrüsten, um hier auch wirklich Betrieb machen zu können.
Sobald alle Weichen eingebaut sind, und alles soweit läuft, werden die Stoppstellen eingebaut werden.
Stellprobe - 13.03.2010
Die Sache nimmt langsam Gestalt an. Mittlerweile sind die gröbsten Holzarbeiten abgeschlossen. Jetzt ist es an der Zeit, sich Gedanken über die zukünftige Gestaltung der Stadt zu machen. Dass einige Häuser einen neuen Platz bekommen würden, stand eigentlich schon von Anfang an fest. Auch die Idee, die Ursulinenkirche zu versetzen, ist nicht wirklich neu. An ihrem alten Platz hat die Wirkung des Ensembles nicht gepasst. Es ist nicht "stimmig", wie man in der Modellbauszene so schön sagt. Was bleibt also anderes übrig, als mit der Kirche auf Wanderschaft zu gehen. Auf der neuen Wartungsöffnung vor der Mönchsbergwand macht das Gebäude jedenfalls einen guten Eindruck. Die Größe des Berges und die Größe der Kirche harmonieren recht gut, die Gstättengasse wird zwar ein wenig verdeckt, aber es ergeben sich so ganz neue Blickwinkel, die durchaus spannend sein können.
Hinter dem Bahnhofsgebäude entsteht ein Vorplatz für Strassenbahn und Bus, die restlichen freien Flächen werden mit den noch vorhandenen Gebäuden aufgefüllt.
Der Bereich links unter der Brückenbaustelle erhält eine kleine Ausweiche für dei Strassenbahn, davor entsteht neben einer Buskehre ein kleines Eck mit Stadthäusern.
Der Messwagen - 03.03.2010
Hier gibts einen neuen Bericht zu unserem Messwagen!
Verkabelung - 26.02.2010
Die aktuellen Arbeiten beschränken sich in erster Linie auf die Verkabelung des neuen Bahnhofs. Im Gegensatz zu früher verwenden wir diesmal Kabel mit einem Querschnitt von 0.75 mm². Das klingt auf den ersten Blick vielleicht viel, und es schaut auch anfangs ein wenig überdimensioniert aus, aber nachdem sowohl Doppeltraktionen als auch Wagenbeleuchtungen geplant sind, soll die Verkabelung auch entsprechend vorbereitet sein. Laut unserer Elektronikabteilung ist das notwendig. Die Lötstellen sind zwar nicht ganz so unauffällig wie bei herkömmlichen Kabeln, aber nach der Alterung der Gleise wird das nicht mehr ins Auge stechen...
Ok, das war anfangs anders geplant.

Zuerst wollten wir den Bahnhof im Kinoraum soweit fertigbauen, dass man nur noch die "Platten" in die Anlage legen muss. Wer den Kinoraum aber zur Zeit kennt, weiss, dass dort sowas wie Arbeiten nicht möglich ist. Berge von ausgebauten Kabeln, das alte Heizhaus und sämtliche Stadthäuser werden da gelagert.
Deshalb also diese Notlösung: Die beiden Platten werden aufgestellt, die Verkabelung soweit es geht fertiggestellt, und anschließend wird alles wieder eingebaut.
Erst dann kann mit der Gestaltung der Stadt und der Landschaft begonnen werden.
Strassenbahn - 20.02.2010
Rund um den zukünftigen Rummelplatz wird die Strassenbahn wenden. Die drei Gleise links führen in die kleine Remise, das vierte ist das Streckengleis Richtung Bahnhof. Vorne entsteht eine Buskehre und eine umfangreiche Kreuzung für das CarSystem. Gar nicht so leicht war die Wahl der passenden Weichen. Zuerst war der Gedanke, Kleinbahn Weichen, wegen ihren "Kürze" mit neuen Schienenprofilen auszustatten. Die entstandene Weiche ist aber von der Geometrie einer Roco 15° Weiche sehr ähnlich. Man glaubt es kaum... Dann haben wir von der Firma Hof (über unseren Händler) entsprechende Tramgleise zum Testen bekommen. Dabei handelt es sich um filigrane Schienenprofile in Kunststoff oder Harz eingegossen. Optisch recht vorbildgerecht, betrieblich aber fragwürdig. Vor allem die Weichen machen einen derart filigranen und wenig betriebssicheren Eindruck. Die Weichenzungen sind viel zu instabil, deren Lagerung schaut nach Bastelei aus. Schade, ein Tramgleis, das optisch passt und betriebssicher ist, scheint Mangelware zu sein.
Fazit: Es werden Roco Weichen eingebaut. Die Bogenweichen 2/3 haben ohnehin sehr enge Radien, die 15° Weichen sind natürlich zu lang, aber dafür funktionieren sie. Inwieweit die Strassenbahngleise dann direkt in die Strasse verlegt werden, entscheidet sich noch. Vielmehr wird es wohl in erster Linie ein eigenständiger Gleiskörper werden.
Gleisbau - 19.02.2010
Die Gleise sind jetzt aufgeklebt. Die Weichenstrassen haben wir bewusst nicht geklebt, sondern genagelt, damit im Falle eines Falles eine Weiche unkompliziert augetauscht werden kann. Die Kabel für die Polarisierungen der Herzstücke sind auch schon angeschlossen, wie sich gezeigt hat, eine Arbeit, die erstmal umsonst war, weil zu den Antrieben hin jeweils ca. 10 cm fehlen... Naja, jetzt wissen wir auch, dass die mitgelieferten Kabel für Unterflurantriebe zu kruz sind.
Das äusserst linke Gleis ist noch nicht fixiert, in diesem Bereich steht noch nicht genau fest, welche Gebäude und Gleisanschlüsse eingebaut werden.
Entgegen dem ursprünglichen Plan gibt es jetzt neben dem Empfangsgebäude nur jeweils ein Stutzgleis, der Platz reicht einfach nicht für ein zweites.
Der linke Bahnhofskopf ist ebenfalls fertig verlegt. Links zum Anlagenrand hin wird ein kleines Heizhaus entstehen, dahinter, etwas erhöht, die Wendeschleife für den Bus und eine Ausweiche der Strassenbahn. Die wird übrigens nicht, wie geplant, an dieser Stele wenden, sondern unterhalb der Baustelle im Berg mittels Wendel in einem kleinen Schattenbahnhof enden. Das wird aber erst gebaut, wenn die Bahnhofsplatten fix eingebaut sind. Noch ist das nämlich nicht der Fall. Zur Verkabelung werden die beiden Platten nochmal aufgekippt. Das klingt nach viel Aufwand, aber anfangs wollten wir den Gleisbau im Kinoraum vornehmen, und dann die Platten nach oben befördern. Das wäre aber ein wenig umständlich gewesen, deswegen haben wir uns für diese, ein wenig weniger umständliche Lösung entschieden.
Es wird.... - 11.02.2010
Noch nicht ganz klar ist, wie der Anlagenrand verbaut wird. Fest steht, dass hier das CarSystem Platz finden wird, auch im Hinblick auf eine mögliche Obuslinie. Hinter dem Bahnhofsgebäude wird das Niveau bis auf Gleishöhe abgesenkt, der Bahnhofsvorplatz wird die "Stufe" zur Stadt hin auflockern.
Die Gleise sind aufgelegt, Weichenstrassen fixiert, Antriebslöcher gebohrt und die Anschlüsse für die Herzstückpolarisierungen montiert. Im nächsten Schritt werden die Gleise aufgeklebt werden.
Baufortschritt - 05.02.2010
Beide Weichenstrassen sind aufgelegt, die durchgehenden Gleise sind provisorisch aufgelegt, um die Lage der Bahnsteige festzulegen. Nicht täuschen lassen: Die Brettchen zwischen den Gleisen sind nicht die Bahnsteige, sondern Abstandshalter.

Im Vordergrund das Plateau für Rummelplatz und Strassenbahn. Zuerst wollten wir 10 mm Sperrholzplatten als Unterbau verwenden, der Stabilität wegen wurden aber auch hier 20 mm Tischlerplatten verbaut.

Der Wagen gehörte einst zu unserm Videozug, nach Schäden durch einen abgebrannten Akku, oder einen Kurzschluß, wurde er kurzerhand zu einem Profilmessfahrzeug umgewidmet.
Unterhalb der Müllner Kirche wird die Hauptstrecke verbreitert, um Platz für eine S-Bahn-Station zu erhalten. Ausserdem wird der Tunnel unter der Kirche ein wenig verlängert, um den weiteren Verlauf der Strecke zu kaschieren. Gleich neben der Trasse befindet sich die Zufahrt des CarSystems. Eine weitere Zufahrt wird möglicherweise im Bereich der Gstättengasse eingebaut. Das wird sich aber noch entscheiden.
Auslegungssache - 25.01.2010
Zuerst möchte ich mich für die Verzögerung entschuldigen. Die letzten Tage glichen einer Kapituation vor der Technik, nachdem mein "Blechtrottel" seinen Geist aufgegeben hatte...

Deswegen an dieser Stelle die Aufarbeitung des bisherigen Umbaugeschehens:





Der Unterbau ist großteils fertig. Die Bahnhofsplatten sind mit einer 2 mm Korkschicht versehen. Diese dient ein wenig der Geräuschdämmung. Die ersten Gleise werden aufgelegt, der Aufbau der Weichenstrassen erfordert einiges Tüfteln. Aber der Plan war ausreichend genau, und alles passt am Ende zusammen. Erst wenn die Weichenstrassen in ihrer Lage fixiert sind, kann mit dem Weiterbau der Landschaft entlang des Bahnhofs begonnen werden.

Die Weichen erhalten die bekannten Unterflurantriebe von Roco, zum großen Teil wiederverwendet vom alten Bahnhof. Die Weichen werden genagelt (um sie im Falle eines Falles austauschen zu können), die Gleise mit Montagekleber aufgeklebt.
Wiederaufbau - 23.01.2010
So schnell geht das. Gestern noch ein riesiges Loch, heute schon wieder (fast) zu.

Nachdem der zweite Eisenrahmen, der beim Abriss erst richtig sichtbar geworden ist, herausgeschnitten ist, werden die neuen Spanten aufgebaut. Wir verwenden 20 mm Tischlerplatten, die sind gut zu verarbeiten und obendrein nicht mal so teuer (wenn man Ausschußware bekommt). Die Spanten haben alle die selbe Höhe, die entgültige Lage der Bahnhofsplatte wird dann jeweils aus dem Profil herausgeschnitten. Im Stadtbereich wird der Unterbau dann noch zusätzlich verstärkt werden.

Jetzt ist es auch an der Zeit, die zukünftigen Wartungsöffnungen einzuplanen. Damit die dann möglichst schonend auf- und zugemacht werden können, bauen wir eine eigene Mechanik ein, ähnlich der von Aussenschwenktüren bei Bussen.
Ausschlachtung - 19.01.2010
Kabelsalat.

Die Steuerung ist komplett abgebaut. Unzählige Meter Kabel, die die einzelnen Blöcke angespeist haben, sind jetzt überflüssig. Die Abrissarbeiten gehen indes zügig voran. Der Eisenrahmen unter Altburg ist freigelegt, die letzten Gebäude sind im Kinoraum deponiert. Der Unterbau wird aus 20 mm Tischlerplatten entstehen in bekannter Rahmebauweise. Die Grundplatte für den Bahnhof und für die Stadt entsteht aus demselben Material. Das Holz ist bestellt, und soll in den kommenden Tagen geliefert werden. Dann kann der Wiederaufbau beginnen!
Abbau - 12.01.2010
Jetzt geht's richtig los! Man kann jedem das Funkeln in den Augen ansehen, wenn es darum geht, den Bahnhof abzureissen. Nach einer kurzen Besprechung beginnen wir damit, den Bahnhof Altburg mehr oder weniger systematisch zu zerlegen. Die wenigen Figuren, die noch auf den Bahnsteigen montiert sind, werden entfernt, Oberleitungsmaste ausgebaut (sofern sich das bewerkstelligen ließ) und alles, was noch verwendet werden soll, wird im Kinoraum gelagert.

Es dauert nicht lange, und es schaut aus, als ob eine Bombe eingeschlagen wäre.
Unter Tage schaut es nicht besser aus. Ein gewaltiger Kabelsalat hängt herunter. Die Blöcke sind seinerzeit mit normalen Elektrokabeln angeschlossen worden, ein Luxus, den wir uns mit der neuen Steuerung zumindest zum Teil sparen wollen. Ziel ist es, diesen Bereich komplett zu "entkernen", damit wir die neue Verkabelung so platzsparend und sauber wie möglich verlegen können. Nachdem fast die Hälfte der Einschübe mit den Blockplatinen wegfallen (in Zukunft kann jede Platine zwei Blöcke ansteuern), werden auch die Seitenverkleidungen entfernt.
Und was teilweise zum Vorschein kommt, ist nicht minder interessant. Der damalige Umbau auf Roco-Styroplast Gleisbettung, wo auch zeitgleich die große Brückenbaustelle errichtet wurde, läßt sich ziemlich genau auf Herbst 1987 datieren. Unzählige Zeitungsseiten, die als Unterbau für die Landschaft verwendet wurden, geben ein Zeugnis darüber ab. Archäologisch besonders interessant gestaltet sich die "Ausgrabung" der ehemaligen Nebenbahntrasse. Das ist notwendig, um die Bahnhofsplatte ausbauen zu können, und um gleichzeitig Platz für Carsystem und Strassenbahn zu schaffen. Offenbar hat man damals den PU-Schaum entdeckt, und gleich einen ganzen Karton davon in sämtliche Hohlräume gespritzt. Vielleicht auch um Müll zu entsorgen: Alte Schachteln von Roco genauso wie eine uralte Spraydose. Beim weiteren Vordringen kommt dann noch etwas wirklich altes zum Vorschein: Eine Kartusche Silikon mit Ablaufdatum 1980!

Man darf gespannt sein, was da noch alles zum Vorschein kommen wird...
Beginn - 08.01.2010
Bevor es richtig losgeht, müssen erst noch einige Vorarbeiten geleistet werden. Der Kinoraum wird zu einer Werkstatt umfunktioniert, dazu werden die Sesselreihen abmontiert und Arbeitstische aufgestellt.

Auf der Anlage werden alle Züge abgeräumt und sicher gelagert. Das hat auch den Vorteil, dass sich unser Fahrzeugwart das ganze Jar über in Ruhe Gedanken über neue Garnituren machen kann, und die Möglichkeit hat, die Fahrzeuge mal wieder richtig durch zu checken.

Dieser erste Schritt geht erstaunlich schnell. Am späten Freitag Nachmittag sind fast alle Züge weg, die Elektroniker-Partie beginnt schon fleissig mit dem Abzwicken der Kabel. Schattenbahnhof Altburg ist als erster stillegelgt, kurz darauf der Zeller Abstellbahnhof.

Nur noch eine Handvoll Züge bleiben auf der Anlage, am kommenden Montag ist Besuch geplant.

Und weil alle so richtig Freude am Abriss gefunden haben, wird auch gleich in Altburg begonnen, Fahrleitung und Bahnsteige zu demontieren. Erst jetzt sieht man wirklich, wie schlimm der ganze Bahnhof schon ausgeschaut hat.
Blog Beginn - 24.11.2009
Bahnhofsoffensive:

Unter diesem Namen sollten einst zahlreiche österreichische Bahnhöfe renoviert und revitalisiert werden. Da beides auch auf unseren Bahnhof Altburg zutrifft, ist die Bezeichnung recht passend.



Es wird ein großes Projekt werden, deshalb möchten wir alle Interessierten daran teilhaben lassen, und natürlich auch für uns selbst die Planung und den Bau dokumentieren.

Der Bahnhof Altburg ist der Hauptbahnhof unserer Anlage. In den letzten 30 Jahren, in denen wir diese Anlage aufgebaut und betrieben haben, hat Altburg mehrmals sein Gesicht geändert. Im Roco-Katalog von 1983/84 wurde über den ersten Umbau berichtet. Damals wurden die neuen Styroplast-Gleisbettungen verwendet. Ende der 1990er Jahre wurde das Heizhaus ausgewechselt, und bei dieser Gelegenheit die rechte Weichenstrasse erneuert. Weder das Heizhaus noch die neuen Weichen wurden jemals bestimmungsgemäß verwendet. Im Heizhaus gab es eine Testphase mit Soundloks der Mitglieder, die aber mangels Interesse und mangels Betriebssicherheit bald eingestellt wurde.

Schon damals keimten erste Gedanken, den Bahnhof komplett neu zu bauen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Gleisanlagen sind zum Teil 25 Jahre alt, Gleisabstände lassen den Betrieb gewisser Züge nicht zu, die Styroplastbettung löst sich auf, die Bahnsteige geben ein jämmerliches Bild ab. Und dazu kommt die lange, hohe Stützmauer hinter dem Bahnhofsgebäude, die seit jeher eine optische Beeinträchtigung darstellte.



Nachdem wir diese Maßnahmen schon seit Jahren vor uns herschieben, soll es nun 2010 losgehen. Zuerst wird das Heizhaus ausgebaut. An seiner Stelle wird die Stadt erweitert werden, der Rummelplatz wird einen neuen Platz finden, und die Stadt wird mit CarSystem und Strassenbahn zusätzlich belebt. Anstelle des Rummelplatzes beim Bahnhof Zell wurde eine kleine Zugförderung gebaut, die in erster Linie der Nebenbahn dienen wird. Altburg soll ebenfalls wieder einen Lokschuppen erhalten, aber an anderer Stelle und um einiges kleiner.



Die weitere Planung:

2011 werden die Details fertiggestellt werden. Fahrleitung, Beleuchtung, Figuren, Bäume, alles, was dazugehört.



Dieser Bericht soll, wie oben angesprochen, eine Dokumentation all dessen werden. Sozusagen unser Blog:
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 12.01.2010Zuletzt bearbeitet: 28.12.2012