Bahnhofsoffensive | Stadterneuerung | 20.08.2010
![]() | ||
| Stadterneuerung - 20.08.2010 | ||
![]() | ||
| Nachdem die "besten Plätze" belegt sind, hat mansich entschlossen, den ersten Teil der neuen Stadt landschaftlich zu gestalten. Noch ist die Detaillierung dürftig, aber man kann sich schon ein bisschen was drunter vorstellen. Dieser Teil wird herausnehmbar sein, anders haben wir keine Möglichkleit, Teile der Strecke und der Stadt zu erreichen. Problematisch wird der Übergang dieses Moduls, weil er genau mittig über den Platz vor dem Linzer Tor verlaufen wird. Man darf gespannt sein, was den Kollegen dazu noch einfallen wird. Übrigens, einen Bericht über die oben angesprochenen "besten Plätze" gibt es, man höre und staune, nach längerer Zeit mal wieder unter "Aktuelles". | ||
| Sommerloch - 04.08.2010 | ||
![]() | ||
| Das Sommerloch.... ja, auch das gibt es hier. Sommerzeit ist Urlaubszeit und ganz nebenbei ist es nicht immer sehr erträglich bei brütend heissen Temperaturen an, in und unter der Anlage zu arbeiten. Zugegeben, die Elektronik-Abteilung dürfte da ein wenig resistenter sein, da war von leicht zurückgehendem Arbeitseifer nicht viel zu bemerken. Immerhin scheint man jetzt die Probleme mit der Software in den Griff bekommen zu haben. Wie? Ganz einfach: Man nehme eine andere Software, in dem Fall die mit dem klingenden Namen "Train Controller" (oder so ähnlich, das sollte ich wohl nochmal nachfragen). Dazu wird es aber demnächst einen gesonderten Bericht geben. Während also unter der Anlage brav gearbeitet wurde, ist der größte Fortschritt im Landschaftsbau zur Zeit die sichtbare Einschotterung der Gleise in Altburg. Auch hier wieder das Problem: Die Korkunterlage saugt das Wasser-Leim-Gemisch sehr stark auf, dass ein zweiter Klebevorgang nötig ist. Dass das Einschottern eine sehr aufregende Arbeit ist, sei nur nebenbei erwähnt. Der aufmerksame Leser wird möglicherweise die Signale bzw. die Löcher dafür vermissen. Das hat einen einfachen Grund: Unser Signalsortiment setzt sich aus verschiedenen Herstellern zusammen, die eines gemein haben: Jeweils unterschiedliche Bohrungen für die Sockel der Signale. Der Bestand wird zur Zeit aufgearbeitet, noch kann nicht genau gesagt werden, wo welches Fabrikat eingebaut werden wird. | ||
![]() | ||
| Gute Dienste leistet uns der Schotter-Boy. Er wurde vor knapp 10 Jahren angeschafft, um das Einschottern beim Umbau des Bahnhofs Zell zu erleichtern. Natürlich kam er damals nicht rechtzeitig, und so ist jetzt seine eigentliche Premiere gekommen. Auf Weichenstrassen ist das Gerät nicht verwendbar, aber dafür ist es auf den durchgehenden Bahnhofsgleise mehr als praktisch. Nach dem Verteilen des losen Schotters muss nur noch ein wenig mit dem Pinsel nachgearbeitet werden. Das spart wirklich eine Menge Zeit. | ||
| Willkommen in der Sauna - 05.07.2010 | ||
![]() | ||
| Es grünt übrigens noch immer. Allerdings ein wenig langsamer, mittlerweile ist es fast unerträglich heiss. Umso bewundernswerter sind die Aktivitäten der Elektronik-Abteilung. Übrigens ist jetzt alles fertig verkabelt und vermessen, der nächste Schritt sind ausgiebige Testfahrten. An der Oberfläche wird an der Begrünung gearbeitet, das Einschottern der Gleise wird als nächstes folgen. | ||
| Es grünt so grün - 23.06.2010 | ||
![]() | ||
| Seit dem letzten Eintrag ist genug Zeit vergangen (ja ich weiß, es hat wirklich gedauert). Es hat sich aber auch einiges getan: Die Bahnhofsausfahrt Richtung Schönblick kommt als erste dran zum Einschottern. Wir haben uns für den feinen hellgrauen Schotter von Noch/Woodlands entschieden, der kommt der Dimension des Vorbilds schon recht nahe. Leider ist das auch sein Nachteil. Weil die Körner so klein sind, schwimmen sie mit Vorliebe auf dem Wasser-Leim-Gemisch auf, egal, wieviel Pril man hineingetan hat. Versuche, den Schotter zuerst mit der Blumenspritze anzufeuchten, sind ebenfalls gescheitert. Das Schotterkorn an sich ist viel zu leicht. Da kann man gleich in den frischen Schotter hineinblasen. Das nächste Problem ist der Korkuntergrund. Der Kork saugt sich derart mit dem Leimwasser voll, dass der Schotter nicht wirklich klebt, und man ein zweites Mal "nachkleben" muß. Die Färbelung der Gleise ist noch nicht fertig, die verwendete braune Trockenfarbe ist noch viel zu rötlich. | ||
| Hochbau - 23.06.2010 | ||
![]() | ||
| Die neue Straßenbahnremise nimmt Gestalt an. Vorbild hat das Gebäude, wie berichtet, keines, es basiert auf einer Zeichung in einem MIBA Heft. Die Wände wurden as verschiedenen Polystyrolplatten gefräst (von Hand, ohne PC), Gesimse und sonstige Verzierungen ebenso. Die Dachplatten stammen von Auhagen, ebenso die Fenster, die noch zu montieren sind. Trotz der Größe wirkt das Gebäude nicht zu wuchtig und fügt sich gut in die Umgebung ein. | ||
| Die Elektronik - 27.05.2010 | ||
![]() | ||
| Unter der Rubrik Die Elektronik erfahren Sie alles über die alte und die neue Steuerungselektronik. Natürlich erhalten Sie auch einen Überblick über zukünftige Entwicklungen. | ||
| Die Remise - 26.05.2010 | ||
![]() | ||
| In dem neuen Stadtteil soll auch die Remise für die Straßenbahn entstehen. Die Platzverhältnisse sind recht beengt, aber es geht sich zum Glück aus. Das Gebäude, hier im Rohzustand nach dem Fräsen der Fenster, hat kein Vorbild. Es entsteht nach Anregungen aus einer Eisenbahnzeitschrift im kompletten Eigenbau. Im Hintergrund sind die restlichen Häuser des alten Altburg gelandet. Auf dem Platz wird ein kleiner Markt entstehen. | ||
| Nachtrag 2 - 17.05.2010 | ||
![]() | ||
| Im Hintergrund sieht man die begonnene Färbelung der Mauer und des Berges. Daneben wird mit der Farbgebung der Gleise begonnen. Die Schwellen der Roco Gleise wirken sehr plastikhaft, wenn sie nicht vor dem Einschottern mit schwarzbrauner Farbe behandelt werden. | ||
| Nachtrag 1 - 10.05.2010 | ||
![]() | ||
| Was bisher geschah: Dieter übt sich gerade im Mauer-Ritzen. Die Straßenbahntrasse ist unterirdisch soweit verlegt, dass die Oberfläche modelliert werden kann. Ein erster Versuch mit handelsüblichen Mauerplatten scheitert, die gebogene Form der Stützmauer eignet sich nicht wirklich dazu. Also bleibt nur eines: Ritzen! | ||
| Konturen - 25.04.2010 | ||
![]() | ||
| Gleich vorweg: Es wird zwischenzeitlich schon immer wieder mal aufgeräumt. Das Gelände nimmt langsam Form an. Jetzt ist die Gipserei in vollem Gange. Hierbei verfahren wir ähnlich wie bei unseren anderen Umbauten: Der Hartschaum, bzw. der PU Schaum erhält dort, wo später einmal Bäume und Büsche wachsen sollen, einen dünnen Überzug aus Gips. Dünn deswegen, weil es dann viel einfacher geht, mit dem Schraubenziehen Löcher für die Vegetation in den Untergrund zu stechen. Die Partien, die später dann Felsen oder Mauern sein werden, erhalten einen entsprechend dickeren Auftrag aus Gips, damit sich das dann auch noch gut modellieren, schleifen und gravieren läßt. Einige Stellen sind schon soweit fertig, dass wir mit verdünnter braun-grauer Farbe den Untergrund grundieren können. | ||
| Zwischenstand - 16.04.2010 | ||
![]() | ||
| Ein wenig hat es gedauert, dafür gibt es jetzt quasi druckfrisch etwas Aktuelles vom Umbau: Während diese Zeilen geschrieben werden, wird oben an der Anlage fliessig daran gewerkelt, den Bahnhof Altburg zu verkabeln. Wenn alles paßt, dann wird heute die erste Probefahrt im neuen Bahnhof stattfinden. Vom Schattenbahnhof herauf kann man schon fahren, bis auf ein kurzes Stück in der Kehrschleife, und den eigentlichen Schattenbahnhof, sogar im Gleiswechselberieb. Geht alles gut, wird im nächsten Schritt der Rest der Anlage angeschlossen, zuerst die Hauptstrecke nach Zell, dann die Nebenbahn und zuletzt die neue Straßenbahn. Apropos: Die ursprünglich geplante Trasse mit dem kleinen Gleiswendel wurde - noch bevor sie richtig fertiggestellt war - wieder umgeplant. Jetzt wendet die Tram im Bereich unter Schönblick. Ein Zugeständnis an die Straßenbauabteilung... | ||
| Geländebau - 05.04.2010 | ||
![]() | ||
| Mal wieder was vom Geländebau: Der Unterbau ist jetzt eigentlich soweit abgeschlossen. Jetzt ist es dann soweit, dass die Landschaft erste Konturen erhält, und langsam kann man sich auch schon ein wenig mehr vorstellen, wie es einmal aussehen soll. Auch hier ist Resteverwertung angesagt. Alte Styrodurplatten, die in ihrem früheren Leben als Isloierung eines Swimmingpools dienten, werden nun entsprechend zurechtgeschnitten. Ob das jetzt in Lagen übereinander oder in Scheiben nebeneinander geschieht, ist eigentlich egal. Das Material wird so eingesetzt, wie wir uns beim Arbeiten leicher tun. Bessere, oder anders gesagt, schnellere Baufortschritte wären zu sehen, wenn es nicht die 5 cm starken Platten, sondern 10 cm starke Platten wären. Warum hier die dünnen verwendet werden, hat einen einfachen Grund: Die Dekupiersäge lässt nicht mehr zu. Und ohne dieser Säge lassen sich die Platten nur sehr mühsam zuschneiden. Also: Das grobe Relief wird herausgeschnitten, die Platten werden dann mit Montagekleber aufgeklebt, und nachdem der ausgehärtet ist, wird die zukünftige Landschaftsform mit Messer und Raspel herausgearbeitet. An Stellen, an denen die Platten wenig Sinn machen, wird PU-Schaum eingesetzt. Aus eigener Erfahrung: Vorsicht bei Patzern mit dem Zeugs: Aushärten lassen und dann wegbrechen. Keinesfalls versuchen, irgendwas wegzuwischen, das macht alles nur noch schlimmer! Und Vorsicht mit den Fingern. Das Zeugs klebt wie die Hölle! | ||
![]() | ||
| Übrigens tut sich auch einiges an einer anderen Front: Die ersten Fahrversuche finden statt! Statt der Pulte gibt es jetzt drei Monitore zur Überwachung der Zugfahrten. Genaueres zur Steuerung wird es in einem eigenen Bericht geben, das zu erklären sollte unser Elektroniker übernehmen. Nur soviel: Natürlich gibt es Startschwierigkeiten. Platinen reinstecken, anschliessen und losfahren spielt es leider nicht. Dazu ist die Anlage zu komplex, und zuviele Einflüsse können eine Rolle spielen. Bei den ersten Versuchen vor einer Woche gab es z.B. das Phänomen, dass Anschlußkabel, die noch nicht mal am Gleis montiert waren, geschweige denn dass ein Fahrzeug am Gleis gestanden hätte, eine Besetztmeldung verursacht haben... Beim Einbau der alten Steuerung vor 15 Jahren hatten wir z.B. das Problem, daß Loks, die vor dem Clubgebäude abgebügelt oder den Hauptschalter betätigt hatten, die Pultausleuchtung discomäßig durcheinander gebracht haben... Aber das ist Geschichte. Weitere Fortschritte wird's natürlich hier zu lesen geben, in 3 bis 4 Wochen soll der erste Zug (ok, die Versuchslok, aber Zug klingt halt besser) nach Altburg fahren. | ||
| Spurensuche Teil 2 - 26.03.2010 | ||
![]() | ||
| Angespornt durch das positive Erlebnis mit der vorhergehenden Kreuzung, hat sich unsere Straßenbauabteilung, genauer gesagt der Präsident und sein Vize, ein neues Betätigungsfeld gesucht. Das Modell der ehemaligen Maxglaner Feuerwache sollte schon von Anfang an für das CarSystem befahrbar sein. Das wurde aber nie gebaut. Jetzt, wo wir die Möglichkeit haben, soll natürlich auch in der Feuerwache ein wenig Leben einkehren. Auf dem Foto sieht man gut die Zufahrt hinter dem Gebäude: Oben die beiden Fahrtrichtungen der Hauptstraße, die Altburg mit dem Rest der Anlage verbindet, links aus dem Tor kommen die Spuren aus der Müllner Hauptstraße, vorne rechts die einspurige Verbindung mit der Kreuzung aus dem letzten Beitrag. Und mittendrin die Zufahrt zur Feuerwehr. Soweit es geht, sollen alle Richtungen befahrbar sein. Wir werden sehen, in wie weit sich das alles realisieren lässt.... | ||
| Spurensuche - 23.03.2010 | ||
![]() | ||
| Nein, keine Angst. Es geht nicht um archäologische Ausgrabungen. Strassenbau ist zur Zeit angesagt! Und der hat es wirklich in sich. Der Kreisverkehr war ja schon eine Herausforderung, aber hier kommt noch eine weitere Dimension hinzu: Die Straßenbahn. Bisher haben wir eigentlich keinerlei Erfahrungen, wie sich diese beiden Verkehrsmittel vertragen. Man läßt es einfach darauf ankommen, und siehe da, es funktioniert! Insgesamt 10 Weichen werden eingebaut. Die Schwierigkeit dabei: Eigentlich sind nur Rechtsweichen betriebssicher, Linksweichen neigen dazu, mit ihrem Magneten den Reed-Kontakt des Fahrzeuges beim Überfahren auszuschalten. Das Ergebnis ist dasselbe wie bei einer Stoppstelle, nur eben ungewollt... Ein weiterer Knackpunkt sind die die Kreuzungen mit den Gleisen. Je flacher der Winkel ist, desto weniger betriebssicher. Dass es nicht möglich ist, alle Kreuzungen im Rechten Winkel auszuführen, liegt auf der Hand. Auch mit den Straßenbahnen selbst haben wir wenig Erfahrung. Wie eng dürfen die Spurrillen sein? Erzeugen die Führungsdrähte zwischen den Schienen über die Spurkränze Kurzschlüsse? Fallen die Busse und LKWs in die Spurrillen hinein beim Überfahren? Zum Glück funktioniert alles wie geplant. | ||
![]() | ||
| Und es funktioniert! Übrigens waren es nicht die Drähte zwischen den Schienen, die einen Kurzschluss machen, sondern die zwischen den Gleisen... Wie es ausschaut, müssen wir unsere Busflotte ein wenig aufrüsten, um hier auch wirklich Betrieb machen zu können. Sobald alle Weichen eingebaut sind, und alles soweit läuft, werden die Stoppstellen eingebaut werden. | ||
| Stellprobe - 13.03.2010 | ||
![]() | ||
| Die Sache nimmt langsam Gestalt an. Mittlerweile sind die gröbsten Holzarbeiten abgeschlossen. Jetzt ist es an der Zeit, sich Gedanken über die zukünftige Gestaltung der Stadt zu machen. Dass einige Häuser einen neuen Platz bekommen würden, stand eigentlich schon von Anfang an fest. Auch die Idee, die Ursulinenkirche zu versetzen, ist nicht wirklich neu. An ihrem alten Platz hat die Wirkung des Ensembles nicht gepasst. Es ist nicht "stimmig", wie man in der Modellbauszene so schön sagt. Was bleibt also anderes übrig, als mit der Kirche auf Wanderschaft zu gehen. Auf der neuen Wartungsöffnung vor der Mönchsbergwand macht das Gebäude jedenfalls einen guten Eindruck. Die Größe des Berges und die Größe der Kirche harmonieren recht gut, die Gstättengasse wird zwar ein wenig verdeckt, aber es ergeben sich so ganz neue Blickwinkel, die durchaus spannend sein können. Hinter dem Bahnhofsgebäude entsteht ein Vorplatz für Strassenbahn und Bus, die restlichen freien Flächen werden mit den noch vorhandenen Gebäuden aufgefüllt. Der Bereich links unter der Brückenbaustelle erhält eine kleine Ausweiche für dei Strassenbahn, davor entsteht neben einer Buskehre ein kleines Eck mit Stadthäusern. | ||
| Der Messwagen - 03.03.2010 | ||
![]() | ||
| Hier gibts einen neuen Bericht zu unserem Messwagen! | ||
| Verkabelung - 26.02.2010 | ||
![]() | ||
| Die aktuellen Arbeiten beschränken sich in erster Linie auf die Verkabelung des neuen Bahnhofs. Im Gegensatz zu früher verwenden wir diesmal Kabel mit einem Querschnitt von 0.75 mm². Das klingt auf den ersten Blick vielleicht viel, und es schaut auch anfangs ein wenig überdimensioniert aus, aber nachdem sowohl Doppeltraktionen als auch Wagenbeleuchtungen geplant sind, soll die Verkabelung auch entsprechend vorbereitet sein. Laut unserer Elektronikabteilung ist das notwendig. Die Lötstellen sind zwar nicht ganz so unauffällig wie bei herkömmlichen Kabeln, aber nach der Alterung der Gleise wird das nicht mehr ins Auge stechen... | ||
![]() | ||
| Ok, das war anfangs anders geplant. Zuerst wollten wir den Bahnhof im Kinoraum soweit fertigbauen, dass man nur noch die "Platten" in die Anlage legen muss. Wer den Kinoraum aber zur Zeit kennt, weiss, dass dort sowas wie Arbeiten nicht möglich ist. Berge von ausgebauten Kabeln, das alte Heizhaus und sämtliche Stadthäuser werden da gelagert. Deshalb also diese Notlösung: Die beiden Platten werden aufgestellt, die Verkabelung soweit es geht fertiggestellt, und anschließend wird alles wieder eingebaut. Erst dann kann mit der Gestaltung der Stadt und der Landschaft begonnen werden. | ||
| Strassenbahn - 20.02.2010 | ||
![]() | ||
| Rund um den zukünftigen Rummelplatz wird die Strassenbahn wenden. Die drei Gleise links führen in die kleine Remise, das vierte ist das Streckengleis Richtung Bahnhof. Vorne entsteht eine Buskehre und eine umfangreiche Kreuzung für das CarSystem. Gar nicht so leicht war die Wahl der passenden Weichen. Zuerst war der Gedanke, Kleinbahn Weichen, wegen ihren "Kürze" mit neuen Schienenprofilen auszustatten. Die entstandene Weiche ist aber von der Geometrie einer Roco 15° Weiche sehr ähnlich. Man glaubt es kaum... Dann haben wir von der Firma Hof (über unseren Händler) entsprechende Tramgleise zum Testen bekommen. Dabei handelt es sich um filigrane Schienenprofile in Kunststoff oder Harz eingegossen. Optisch recht vorbildgerecht, betrieblich aber fragwürdig. Vor allem die Weichen machen einen derart filigranen und wenig betriebssicheren Eindruck. Die Weichenzungen sind viel zu instabil, deren Lagerung schaut nach Bastelei aus. Schade, ein Tramgleis, das optisch passt und betriebssicher ist, scheint Mangelware zu sein. Fazit: Es werden Roco Weichen eingebaut. Die Bogenweichen 2/3 haben ohnehin sehr enge Radien, die 15° Weichen sind natürlich zu lang, aber dafür funktionieren sie. Inwieweit die Strassenbahngleise dann direkt in die Strasse verlegt werden, entscheidet sich noch. Vielmehr wird es wohl in erster Linie ein eigenständiger Gleiskörper werden. | ||
| Gleisbau - 19.02.2010 | ||
![]() | ||
| Die Gleise sind jetzt aufgeklebt. Die Weichenstrassen haben wir bewusst nicht geklebt, sondern genagelt, damit im Falle eines Falles eine Weiche unkompliziert augetauscht werden kann. Die Kabel für die Polarisierungen der Herzstücke sind auch schon angeschlossen, wie sich gezeigt hat, eine Arbeit, die erstmal umsonst war, weil zu den Antrieben hin jeweils ca. 10 cm fehlen... Naja, jetzt wissen wir auch, dass die mitgelieferten Kabel für Unterflurantriebe zu kruz sind. Das äusserst linke Gleis ist noch nicht fixiert, in diesem Bereich steht noch nicht genau fest, welche Gebäude und Gleisanschlüsse eingebaut werden. Entgegen dem ursprünglichen Plan gibt es jetzt neben dem Empfangsgebäude nur jeweils ein Stutzgleis, der Platz reicht einfach nicht für ein zweites. | ||
![]() | ||
| Der linke Bahnhofskopf ist ebenfalls fertig verlegt. Links zum Anlagenrand hin wird ein kleines Heizhaus entstehen, dahinter, etwas erhöht, die Wendeschleife für den Bus und eine Ausweiche der Strassenbahn. Die wird übrigens nicht, wie geplant, an dieser Stele wenden, sondern unterhalb der Baustelle im Berg mittels Wendel in einem kleinen Schattenbahnhof enden. Das wird aber erst gebaut, wenn die Bahnhofsplatten fix eingebaut sind. Noch ist das nämlich nicht der Fall. Zur Verkabelung werden die beiden Platten nochmal aufgekippt. Das klingt nach viel Aufwand, aber anfangs wollten wir den Gleisbau im Kinoraum vornehmen, und dann die Platten nach oben befördern. Das wäre aber ein wenig umständlich gewesen, deswegen haben wir uns für diese, ein wenig weniger umständliche Lösung entschieden. | ||
| Es wird.... - 11.02.2010 | ||
![]() | ||
| Noch nicht ganz klar ist, wie der Anlagenrand verbaut wird. Fest steht, dass hier das CarSystem Platz finden wird, auch im Hinblick auf eine mögliche Obuslinie. Hinter dem Bahnhofsgebäude wird das Niveau bis auf Gleishöhe abgesenkt, der Bahnhofsvorplatz wird die "Stufe" zur Stadt hin auflockern. Die Gleise sind aufgelegt, Weichenstrassen fixiert, Antriebslöcher gebohrt und die Anschlüsse für die Herzstückpolarisierungen montiert. Im nächsten Schritt werden die Gleise aufgeklebt werden. | ||
| Baufortschritt - 05.02.2010 | ||
![]() | ||
| Beide Weichenstrassen sind aufgelegt, die durchgehenden Gleise sind provisorisch aufgelegt, um die Lage der Bahnsteige festzulegen. Nicht täuschen lassen: Die Brettchen zwischen den Gleisen sind nicht die Bahnsteige, sondern Abstandshalter. Im Vordergrund das Plateau für Rummelplatz und Strassenbahn. Zuerst wollten wir 10 mm Sperrholzplatten als Unterbau verwenden, der Stabilität wegen wurden aber auch hier 20 mm Tischlerplatten verbaut. Der Wagen gehörte einst zu unserm Videozug, nach Schäden durch einen abgebrannten Akku, oder einen Kurzschluß, wurde er kurzerhand zu einem Profilmessfahrzeug umgewidmet. | ||
![]() | ||
| Unterhalb der Müllner Kirche wird die Hauptstrecke verbreitert, um Platz für eine S-Bahn-Station zu erhalten. Ausserdem wird der Tunnel unter der Kirche ein wenig verlängert, um den weiteren Verlauf der Strecke zu kaschieren. Gleich neben der Trasse befindet sich die Zufahrt des CarSystems. Eine weitere Zufahrt wird möglicherweise im Bereich der Gstättengasse eingebaut. Das wird sich aber noch entscheiden. | ||
| Auslegungssache - 25.01.2010 | ||
![]() | ||
| Zuerst möchte ich mich für die Verzögerung entschuldigen. Die letzten Tage glichen einer Kapituation vor der Technik, nachdem mein "Blechtrottel" seinen Geist aufgegeben hatte... Deswegen an dieser Stelle die Aufarbeitung des bisherigen Umbaugeschehens: Der Unterbau ist großteils fertig. Die Bahnhofsplatten sind mit einer 2 mm Korkschicht versehen. Diese dient ein wenig der Geräuschdämmung. Die ersten Gleise werden aufgelegt, der Aufbau der Weichenstrassen erfordert einiges Tüfteln. Aber der Plan war ausreichend genau, und alles passt am Ende zusammen. Erst wenn die Weichenstrassen in ihrer Lage fixiert sind, kann mit dem Weiterbau der Landschaft entlang des Bahnhofs begonnen werden. Die Weichen erhalten die bekannten Unterflurantriebe von Roco, zum großen Teil wiederverwendet vom alten Bahnhof. Die Weichen werden genagelt (um sie im Falle eines Falles austauschen zu können), die Gleise mit Montagekleber aufgeklebt. | ||
| Wiederaufbau - 23.01.2010 | ||
![]() | ||
| So schnell geht das. Gestern noch ein riesiges Loch, heute schon wieder (fast) zu. Nachdem der zweite Eisenrahmen, der beim Abriss erst richtig sichtbar geworden ist, herausgeschnitten ist, werden die neuen Spanten aufgebaut. Wir verwenden 20 mm Tischlerplatten, die sind gut zu verarbeiten und obendrein nicht mal so teuer (wenn man Ausschußware bekommt). Die Spanten haben alle die selbe Höhe, die entgültige Lage der Bahnhofsplatte wird dann jeweils aus dem Profil herausgeschnitten. Im Stadtbereich wird der Unterbau dann noch zusätzlich verstärkt werden. Jetzt ist es auch an der Zeit, die zukünftigen Wartungsöffnungen einzuplanen. Damit die dann möglichst schonend auf- und zugemacht werden können, bauen wir eine eigene Mechanik ein, ähnlich der von Aussenschwenktüren bei Bussen. | ||
| Ausschlachtung - 19.01.2010 | ||
![]() | ||
| Kabelsalat. Die Steuerung ist komplett abgebaut. Unzählige Meter Kabel, die die einzelnen Blöcke angespeist haben, sind jetzt überflüssig. Die Abrissarbeiten gehen indes zügig voran. Der Eisenrahmen unter Altburg ist freigelegt, die letzten Gebäude sind im Kinoraum deponiert. Der Unterbau wird aus 20 mm Tischlerplatten entstehen in bekannter Rahmebauweise. Die Grundplatte für den Bahnhof und für die Stadt entsteht aus demselben Material. Das Holz ist bestellt, und soll in den kommenden Tagen geliefert werden. Dann kann der Wiederaufbau beginnen! | ||
| Abbau - 12.01.2010 | ||
![]() | ||
| Jetzt geht's richtig los! Man kann jedem das Funkeln in den Augen ansehen, wenn es darum geht, den Bahnhof abzureissen. Nach einer kurzen Besprechung beginnen wir damit, den Bahnhof Altburg mehr oder weniger systematisch zu zerlegen. Die wenigen Figuren, die noch auf den Bahnsteigen montiert sind, werden entfernt, Oberleitungsmaste ausgebaut (sofern sich das bewerkstelligen ließ) und alles, was noch verwendet werden soll, wird im Kinoraum gelagert. Es dauert nicht lange, und es schaut aus, als ob eine Bombe eingeschlagen wäre. | ||
![]() | ||
| Unter Tage schaut es nicht besser aus. Ein gewaltiger Kabelsalat hängt herunter. Die Blöcke sind seinerzeit mit normalen Elektrokabeln angeschlossen worden, ein Luxus, den wir uns mit der neuen Steuerung zumindest zum Teil sparen wollen. Ziel ist es, diesen Bereich komplett zu "entkernen", damit wir die neue Verkabelung so platzsparend und sauber wie möglich verlegen können. Nachdem fast die Hälfte der Einschübe mit den Blockplatinen wegfallen (in Zukunft kann jede Platine zwei Blöcke ansteuern), werden auch die Seitenverkleidungen entfernt. | ||
![]() | ||
| Und was teilweise zum Vorschein kommt, ist nicht minder interessant. Der damalige Umbau auf Roco-Styroplast Gleisbettung, wo auch zeitgleich die große Brückenbaustelle errichtet wurde, läßt sich ziemlich genau auf Herbst 1987 datieren. Unzählige Zeitungsseiten, die als Unterbau für die Landschaft verwendet wurden, geben ein Zeugnis darüber ab. Archäologisch besonders interessant gestaltet sich die "Ausgrabung" der ehemaligen Nebenbahntrasse. Das ist notwendig, um die Bahnhofsplatte ausbauen zu können, und um gleichzeitig Platz für Carsystem und Strassenbahn zu schaffen. Offenbar hat man damals den PU-Schaum entdeckt, und gleich einen ganzen Karton davon in sämtliche Hohlräume gespritzt. Vielleicht auch um Müll zu entsorgen: Alte Schachteln von Roco genauso wie eine uralte Spraydose. Beim weiteren Vordringen kommt dann noch etwas wirklich altes zum Vorschein: Eine Kartusche Silikon mit Ablaufdatum 1980! Man darf gespannt sein, was da noch alles zum Vorschein kommen wird... | ||
| Beginn - 08.01.2010 | ||
![]() | ||
| Bevor es richtig losgeht, müssen erst noch einige Vorarbeiten geleistet werden. Der Kinoraum wird zu einer Werkstatt umfunktioniert, dazu werden die Sesselreihen abmontiert und Arbeitstische aufgestellt. Auf der Anlage werden alle Züge abgeräumt und sicher gelagert. Das hat auch den Vorteil, dass sich unser Fahrzeugwart das ganze Jar über in Ruhe Gedanken über neue Garnituren machen kann, und die Möglichkeit hat, die Fahrzeuge mal wieder richtig durch zu checken. Dieser erste Schritt geht erstaunlich schnell. Am späten Freitag Nachmittag sind fast alle Züge weg, die Elektroniker-Partie beginnt schon fleissig mit dem Abzwicken der Kabel. Schattenbahnhof Altburg ist als erster stillegelgt, kurz darauf der Zeller Abstellbahnhof. Nur noch eine Handvoll Züge bleiben auf der Anlage, am kommenden Montag ist Besuch geplant. Und weil alle so richtig Freude am Abriss gefunden haben, wird auch gleich in Altburg begonnen, Fahrleitung und Bahnsteige zu demontieren. Erst jetzt sieht man wirklich, wie schlimm der ganze Bahnhof schon ausgeschaut hat. | ||
| Blog Beginn - 24.11.2009 | ||
| Bahnhofsoffensive: Unter diesem Namen sollten einst zahlreiche österreichische Bahnhöfe renoviert und revitalisiert werden. Da beides auch auf unseren Bahnhof Altburg zutrifft, ist die Bezeichnung recht passend. Es wird ein großes Projekt werden, deshalb möchten wir alle Interessierten daran teilhaben lassen, und natürlich auch für uns selbst die Planung und den Bau dokumentieren. Der Bahnhof Altburg ist der Hauptbahnhof unserer Anlage. In den letzten 30 Jahren, in denen wir diese Anlage aufgebaut und betrieben haben, hat Altburg mehrmals sein Gesicht geändert. Im Roco-Katalog von 1983/84 wurde über den ersten Umbau berichtet. Damals wurden die neuen Styroplast-Gleisbettungen verwendet. Ende der 1990er Jahre wurde das Heizhaus ausgewechselt, und bei dieser Gelegenheit die rechte Weichenstrasse erneuert. Weder das Heizhaus noch die neuen Weichen wurden jemals bestimmungsgemäß verwendet. Im Heizhaus gab es eine Testphase mit Soundloks der Mitglieder, die aber mangels Interesse und mangels Betriebssicherheit bald eingestellt wurde. Schon damals keimten erste Gedanken, den Bahnhof komplett neu zu bauen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Gleisanlagen sind zum Teil 25 Jahre alt, Gleisabstände lassen den Betrieb gewisser Züge nicht zu, die Styroplastbettung löst sich auf, die Bahnsteige geben ein jämmerliches Bild ab. Und dazu kommt die lange, hohe Stützmauer hinter dem Bahnhofsgebäude, die seit jeher eine optische Beeinträchtigung darstellte. Nachdem wir diese Maßnahmen schon seit Jahren vor uns herschieben, soll es nun 2010 losgehen. Zuerst wird das Heizhaus ausgebaut. An seiner Stelle wird die Stadt erweitert werden, der Rummelplatz wird einen neuen Platz finden, und die Stadt wird mit CarSystem und Strassenbahn zusätzlich belebt. Anstelle des Rummelplatzes beim Bahnhof Zell wurde eine kleine Zugförderung gebaut, die in erster Linie der Nebenbahn dienen wird. Altburg soll ebenfalls wieder einen Lokschuppen erhalten, aber an anderer Stelle und um einiges kleiner. Die weitere Planung: 2011 werden die Details fertiggestellt werden. Fahrleitung, Beleuchtung, Figuren, Bäume, alles, was dazugehört. Dieser Bericht soll, wie oben angesprochen, eine Dokumentation all dessen werden. Sozusagen unser Blog: | ||
| Autor: Michael Schleifenbaum | Erstellt am: 12.01.2010 | Zuletzt bearbeitet: 20.08.2010 |
|
|
|






































