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Trenini della domenica
Am Samstag, gleich nach unserer 60 Jahr Feier, haben sich einige auf den Weg nach Italien gemacht. Ziel war die Ausstellung des Triester Clubs "Fermodellisti Mitteleuropa", mit dem wir seit einiger Zeit einen guten Kontakt haben.
Auf dem Weg dorthin statteten wir dem Udineser Club einen Besuch ab, auch hier hat sich ein sehr netter Kontakt im Laufe des letzten Jahres aufgebaut.
Am Samstag, den 17. September 2008 ging es in aller Früh Richtung Udine. Ab der Grenze fuhren wir auf der Bundesstrasse weiter. Böse Zungen mögen behaupten, es wäre wegen der Maut gewesen, aber die Strasse durchs Kanaltal ist entspannter zu fahren, und man kann den einen oder anderen Blick auf die alte Bahnstrecke erhaschen. Dort wird übrigens zur Zeit ein Radweg errichtet...
Am Bahnhof in Udine gab es anfangs böse Blicke wegen unserer Fotografiererei. Weshalb, konnte allerdings auch niemand erklären. Unser Kollege aus Udine, seins Zeichens Polizist, hat das aber schnell geklärt.
Am Führerstand eines fast neuen Stadler-GTW fuhren wir dann nach Cividale. Die Strecke ist nur ein paar Kilometer lang, aber komplett erneuert und am besten Weg in die Zukunft. Betreiber ist die "Ferrovia Udine Cividale", kurz FUC.
In Cividale konnten wir ein hervorragendes Mittagessen geniessen, und nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt gings auch schon wieder zurück nach Udine.
Neben den Stadler-Triebwagen sind noch ältere Fahrzeuge der Reihe Aln663 in Betrieb.
Anschließend stand ein Besuch beim Club "Sezione Appassionati Trasporti DLF Udine" am Programm. Als Clubheim dienen mehrere ältere Waggons, die direkt am Bahnsteig abgestellt sind. Der äussere Zustand darf nicht täuschen: enorme bürokratische Hindernisse und Auflagen sind der Grund, weshalb die Fahrzeuge noch nicht saniert wurden.
Im Inneren befindet sich eine kleine Anlage, die den Bahnhof Chiusaforte der alten Pontebbana zeigt. Eine wunderbare Anregung für die eigenen vier Wände. Leider gab die Energieversorgung der Kamera ihren Geist auf, deshalb vorerst mal nur ein Foto von der Anlage.
Am Sonntag stand die Ausstellung in Triest am Programm. Das bedeutete früh aufstehen, schließlich haben wir unser Quartier in Grado aufgeschlagen (in der naiven Hoffnung, vielleicht noch mal ins Meer hüpfen zu können).
Der Triester Club ist in einer alten Volksschule untergebracht.
Unsere Beteiligung an der Ausstellung war eine kleine H0e Anlage, die unserm Kollegen Alfred Egger gehört. Die Fahrzeuge stellte Ischlerbahn-Spezialist Peter Panuschka zur Verfügung.
Vor der Schule drehten diverse LGB Fahrzeuge ihre Runden, mitgebracht bzw ausgestellt vom Laibacher Club.
Der Empfang war sehr herzlich, Vetreter der Stadt Triest und des Fernsehens waren anwesend.
Der Mondseer Triebwagen der SKGLB unterwegs auf der kleinen Anlage.
Daneben gab es noch eine Anlage nach Motiven der Rhätischen Bahn und eine große italienische Anlage, auf der ein selbstlackierter Slowenischer Taurus zu sehen war.
Kontakte wurden geknüpft: Zuerst mit Laibach,...
... dann mit Klagenfurt...
... und natürlich durfte ein gemeisames Mittagessen nicht fehlen! Was da alles aufgetischt wurde... herrlich!
Nachdem der Versuch, in der Nähe des Triester Stadtzentrums einen Parkplatz zu finden, gescheitert war, sind wir in Villa Opicina gelandet. Die von uns gewählte Strasse hinauf war mehr als "gewagt", beim ßberqueren der Standseilbahn musste man aufpassen, dass der Wagen nicht aufsitzt...
Die Fahrt mit der Triester Straßenbahn war uns beim letzten Besuch leider versagt. Diesmal hat's geklappt, und wir haben es genossen, mit diesem technischen Kleinod fahren zu können.
Um den Höhenunterschied zu überwinden, ist der mittlere Abschnitt der Strecke als Standseilbahn gebaut, bei der die Straßenbahntriebwagen den Berg hinauf geschoben werden. Die Oberleitung wurde mittlerweile auf diesem Teilstück abgebaut, und so kann man, ganz modellbahngerecht, aufgebügelte Fahrzeuge ohne Fahrdraht im Betrieb sehen.
Italien und Pizza gehören zusammen wie Salzburg und die Mozartkugel. Auf der Suche nach der besten Pizza sind wir aber erst beim Heimfahren fündig geworden.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei den beiden Clubs in Udine und Triest für die Gastfreundschaft bedanken, und wir würden uns freuen, wenn diese Kontakte auch in Zukunft gepflegt werden!
Ein kleiner Hinweis in eigener Sache:
Anläßlich unseres Jubiläums haben wir eine kleine Festschrift herausgegeben. Auf 60 Seiten gibt es alles Wissenswerte über uns selbst und unsere Anlage zu lesen. Eine ausführliche Vorstellung der Mitglieder und eine Beschreibung der Anlage und ihrer Technik.
Für einen Unkostenbeitrag von ? 5,-- (zzgl Versand) kann man diese Festschrift erwerben.
Einfach per Mail an: club@smec.at
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 02.10.2008Zuletzt bearbeitet: 04.10.2008