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Baufortschritte und Aktivitäten
In den Wochen seit dem letzten Bericht hat sich allerhand getan. An der Anlage wurde weitergebaut, die Filmarbeiten fanden ihren vorläufigen Abschluss und zu guter Letzt ist unsere Achse wieder heimgekehrt.
Mit einer selbstgebauten "Seilbahn" haben wir versucht, interessante Aufnahmen für die DVD zu machen. Hier schwebt die Kamera gerade bei ihrem Hubschrauberflug über Altburg.
Entlang der Hauptstrecke zwischen Buchheide und Schönblick wollten wir auch ein paar Aufnahmen machen. Eindeutig unterschätzt haben wir das Gewicht der Kamera und den Durchhang des Seils...
... aber vereintem Gewicht von Ex-Vize, Landschaftsbau und Vizepräsident lässt sich sowas spielend erledigen.
Abschliessend gab es dann noch ein paar Aufnahmen unter der Anlage. Jetzt beginnt der nächste Abschnitt: das Material muss gesichtet werden, alles so halbwegs zusammen geschnitten werden, und Unbrauchbares ausgesiebt werden. Bis Anfang September jedenfalls sollte die neue DVD fertig sein.
Währenddessen wird natürlich auch an der Anlage gearbeitet. Die neue Strasse ist einbaufertig, mit dem Ausschäumen wurde bereits begonnen.
Noch kann man sich nicht allzu viel vorstellen, aber nachdem der PU-Schaum in Form gebracht und zugeschnitten wurde, erhält dieser Untergrund einen ßberzug aus Gips, in den dann Felsen und Mauern eingraviert werden.
Im Bereich des Bahnhofs Falkenstein wird die bestehende Car-System Strecke angepasst. Erste Probefahrten verliefen schon sehr vielversprechend.
Unter der Anlage gibt es auch noch viel zu tun. Ein kleines technisches Problem hat die Ladestation lahmgelegt. Nur gut, dass unser Elektroniker gerade noch genug Bauchfreiheit hat...
Am 29. April war es dann so weit: Die Achse, die jahrelang vor unserem Club aufgestellt war, und die seinerzeit an die Firma Roco in Rif verliehen wurde, um einen Kriesverkehr zu dekorieren, kam wieder nach Hause. Die Stadtgemeinde Hallein wollte den Kriesverkehr neu gestalten, und hat uns ersucht, unsere Achse wieder abzutransportieren. Auch wenn das eigentlich Aufgabe der alten Firma Roco gewesen wäre, auf ein ewiges Verfahren im Zuge des Konkurses wollten wir uns auch nicht einlassen.
Kurzerhand hat sich unser Kollege Ferry bereit erklärt, er könne die Sache über das Bundesheer regeln. Die Achse hat über 4 Tonnen, und schon beim Hintransport vor Jahren mussten wir feststellen, dass ein "normaler" Kran schnell am Ende war.
Wenn man jetzt aber denkt, es wäre so einfach, dass schnell mal zwei LKWs anrücken, und das erledigen, der hat nicht mit den Mühlen der Bürokratie gerechnet. Ohne dem Einverständnis der entsprechenden Abteilung der Wirtschaftskammer ging gar nichts. Schliesslich könnte sich ein Transportunternehmer um ein paar Euro "Leid sehen".
Erst nach intensiver Intervention unseres Kollegen Josef Späth, einst selbst Transportunternehmer, gelang es, dieses Schreiben "gnadenhalber" zu erhalten.
Für das Bundesheer war es ein Leichtes, die Achse zu transportieren. Die Militärpolizei hat den Verkehr geregelt (immerhin musste kurzfristig eine Bundesstrasse gesperrt werden), und bei uns wurde die Achse wieder abgelegt. Nach einer kleinen Jause war der ganze Spuk auch schon wieder vorbei.
An dieser Stelle nochmal ein herzlicher Dank an alle Beteiligten!
Achja: die Achse stammt von einer Dampflok der Reihe 52.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 01.05.2008Zuletzt bearbeitet: 01.05.2008