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Messe Sinsheim
Kein großer Clubausflug, sondern nur eine spontane Fahrt im kleinen Rahmen stand am 14. und 15. März am Programm. Vor zwei Jahren haben wir schon einmal die Messe Sinsheim und das dortige Technikmuseum besucht. Damals, und bei unserem allerersten Besuch vor 7 Jahren, war die Begeisterung groß. Grund genug also, um sich die knapp 1000 Kilometer Fahrt nochmals anzutun.
Obwohl es Freitag war, ging es ganz schön zu. Die Anreise war ob des schlechten Wetters extrem mühsam, dafür gab's den Parkplatz gratis, inklusive eines Fussmarsches von knapp 1 Kilometer bei strömendem Regen.
In den Hallen war die Luft stickig, aber getreu dem Motto "nur die Harten kommen durch" haben wir uns ins Getümmel geschmissen...
Die IVk in Spur G war eines der (wenigen) Highlights auf der Messe.
Besonders gut gefallen hat diese Kleinstanlage. Auf knapp einem halben Quadratmeter enstand eine herrliche Feldbahnszenerie, perfekt durchgestaltet bis ins kleinste Detail. Sicherlich eine lohnende Alternative zu größenwahnsinnigen Heimanlagenprojekten.
Die Messe selbst stand im Zeichen der amerikanischen Modellbahnen. Beeindruckend hier die Größe der Anlagen.
Eine kompakte kleine N-Anlage gab es auch zu sehen. Erstaunlich, was sich auf so einer Fläche alles realisieren lässt.
Das Thema Schweiz durfte auch nicht fehlen.
Besonders nett gestaltet war diese kleine Diorama mit dem Thema Radrennen in den Bergen. Man sieht, dass sich der Erbauer offensichtlich sehr intensiv damit auseinandergesetzt hat.
Wie beim letzten Mal, waren auch heuer wieder aus Streichhölzern gebaute Schiffsmodelle zu sehen.
Leider war die Messe, was den Modellbahnsektor betrifft, eher enttäuschend. Darüber konnten auch nicht die wenigen, oben gezeigten Anlagen und Dioramen hinwegtäuschen. Viele Kleinserienhersteller waren nicht vertreten, bei den "Großen" gabs auch nichts Neues. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass derartige Messen immer mehr zu einem "Jahrmarkt für jedermann" werden.
Nichtsdestotrotz gab's ein gutes, aber dafür entsprechend teures Mittagessen. Die "technischen Beiräte" (vorn Landschaftsbau, hinten Fahrzeuge) haben sich das Essen auch redlich verdient...
... genauso wie Präsident und Ex-Vizepräsident.
ßbrigens haben wir uns heuer nicht verfahren... auf die navigatorischen Fähigkeiten des Präsidenten haben wir diesmal gern verzichtet...

;-)
Am Samstag war ursprünglich ein Besuch im Museum Sinsheim geplant. Kurzfristig haben wir uns aber entschlossen, diesmal nach Speyer zu fahren.
Der kleine Umweg hat sich ausgezahlt. Unzählige Autos, Feuerwehrfahrzeuge, Loks und Flugzeuge konnten besichtigt werden. Unter anderem gab es auch eine kleine Sonderausstellung zum Thema "Bulliparade". Schliesslich sind wir ja auch mit dem Ur-Ur-Enkel dieses Busses unterwegs gewesen.
Diese Loks hatten noch einen unverwechselbaren Charakter, ganz im Gegensatz zu den gegenwärtigen "roten Ziegelsteinen": Die ehemaligen Drehstromloks der Italienischen Staatsbahn. Bis 1976 hielt sich dieser Betrieb rund um die norditalienische Stadt Alessandria. Die hier ausgestellte E431.037 hat aber auch schon bessere Zeiten gesehen.
Wenn man das jetzt noch wüsste....


.... ein graues Flugzeug im Freien....

(Anmerkung: Eine McDonnell Douglas F-15 Eagle)
Was in Sinsheim die Concorde ist, ist in Speyer ein Jumbo der Lufthansa.
Im Inneren teilweise entkernt hat man die Gelegenheit, den Aufbau eines solchen Fliegers zu bestaunen.
Am Nachmittag fuhren wir noch kurz in die Stadt. Nicht, dass jemand behaupten könnte, wir hätten den berühmten Dom von Speyer nicht gesehen.
Et voilá: Der Krönungsdom von Speyer. Das Wetter meinte es am Samstag gut mit uns. Auch die Heimfahrt gestaltete sich durchwegs angenehm. Allerdings ist von der "freien Fahrt für freie Bürger" auf Deutschlands Autobahnen angesichts unzähliger Tempolimits und horrender Spritpreise auch nicht viel zu bemerken.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 17.03.2008Zuletzt bearbeitet: 20.03.2008