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In diesem Bericht zeigen wir Ihnen an Hand einiger Bilder den Eigenbau eines Car-System Fahrzeuges. In unserer Fahzreugübersicht finden Sie den Fahrzeugschein dieses Fahrzeuges.
Die Feuerwehr - zerlegt in alle Einzelteile. Vor Baubeginn ist dies immer der erste Schritt. Wichtig: Nichts verlieren!
Zu aller erst wird die Motorhalterung und die Antriebseinheit eingebaut. Dabei muss vor allem darauf geachtet werden, dass der Abstand zu den Kotflögeln stimmt und das Fahrzeug auch gerade auf der Hinterachse steht.
Anschließend wird die Lenkung eingebaut - dies ist der anspruchvollste Teil beim Fahrzeugtuning. Präzises Arbeiten im 1/10 mm Bereich ist hier gefragt. Die Lenkung muss von der Höhe passen und auch direkt im Zentrum sitzen, ansonsten klemmen nachher die Räder an den Kotflügeln
Anschließend werden die Kotflügel an der Lenkung innen noch ausgefräßt, um zusätzlichen Platz für eine freie Lenkbewegung zu erhalten.
Ein Kontrollzusammenbau soll die Fahrtüchtigkeit (im Trocknen) bestätigen.
Auch ein Fahrer darf nicht fehlen!
Nachdem das Fahrzeug fahrfähig ist, geht es nun darum, die Beleuchtung einzubauen. Als Basis verwenden wir nur LED's, da deren Lebensdauer (fast) unbegrenzt ist.
Im Konkreten Fall haben wir die LED's zuerst hinter die entsprechenden Scheinwerfer und Blinkerpartien geklebt und anschließend dünne Kupferlackdrähte angelötet. Für diese Arbeiten ist natürlich das richtige Werkzeug notwendig: Feine Pinzetten, gute Lötkolbenspitze - aber vor allem eine ruhige Hand!
Die Blaulichter wurden ausgefräst und unterbei wurden blaue LED's der Bauform 0805 eingesetzt.
Die meisten Drähte werden bereits vorverdrahtet. So werden z.B. die gemeinsamen Plus-Leitungen bereits im Fürherhaus verbunden.
Trotzdem werden am Ende knapp 40 Drähte zusammenkommen und müssen an die Steuerungsplatine angeschlossen werden.
Wichtig hierbei: Nicht den ßberblick verlieren: Dazu markieren wir die verschiedenen Kabel durch Farbmarkierungen und kleine Knoten.
Auf der Frontseite des Fahrzeuges haben wir mittlerweile 2 Schenwerfer, 4 Blinker, 2 Kühlergrill-Blaulicht-Blitzer sowie 2 Blauchlichter eingebaut.
Die Rückseite wird mit 4 Blinkern, 2 Rück/Bremslichtern sowie 2 Blaulichtern ausgestattet.
Der Kabelsalat im ßberblick.
Eine besondere Herausforderung sind die LED's der Bauform 0402 (Staubkorngröße). Es erfordert besonders viel Geduld, an diese winzigen LED's die Kupferlackdrähte anzulöten.
Gleich 10 Stk. dieser LED's werden für die Seitenbegrenzung benötigt...
... und anschließend im Fahrzeug auf der Forder- und...
... auf der Rückseite eingebaut.
Bei 10 LED's kommen gleich nochmals 20 Drähte zusammen. Hier werden wieder alle Plus- wie auch Minus-Pole miteinander verbunden, sodass letztendlich nur 2 Kabel in den Innenraum des Fahrzeuges führen.
Die unbestückte Steuerungsplatine. Natürlich ebenfalls eine Eigenentwicklung ;-)

Die Platine sorgt für die Motorregelung (inkl. Lastregelung), den Infrarot-Datenempfang und die Steuerung aller Lichter sowie verschiedener Lichteffekte. Mehr Details zur Technik finden Sie hier.
Mittlerweile kennt man die Position aller Bauteile schon fast auswendig. Nicht verwunderlich nach knapp 40 bestückten Platinen...
Einbau der Akkus. Bei diesem Modell ausnahmsweise einmal kein großes Problem.
Als Akkus verwenden wir nun ausschließlich Zellen von GP. Anfänglich hatten wir ca. 6 verschiedene Hersteller zum Testen, es hat sich jedoch herausgestellt, dass diese Zellen die zuverlässigsten sind!
Die Platine wird huckepack auf die Akkus montiert.
Zuallererst wird die Stromversorgung, der Motor und der Reedkontakt an der Platine angeschlossen.
Danach folgen die gemeinsamen Plus-Pole, der Infrarot sender und dann...
die einzelnen LED's, wobei für jede Gruppe ein individueller Widerstand bestückt wird, um den optimalen Beleuchtungseffekt zu erreich.
Nach getaner Arbeit wird noch die Lenkung überarbeitet (entfernen der Gräte), das Getriebe geschmiert und das Fahrzeug in der Datenbank unserer Software registriert.
Manche halten mich zwar für verrückt, dass ich bei diesen Arbeiten entspannen kann, aber das Bauen solcher Fahrzeuge macht mir persönlich sehr viel Spass!
Aber am schönsten sind immer die ersten Tests, wenn alles fertig ist und auch so funktioniert wie geplant!
Autor: Andreas KönigErstellt am: 02.11.2007Zuletzt bearbeitet: 23.12.2010