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Faszination Gotthardbahn
Unser diesjähriger Clubausflug führte uns nach Rothenburg ob der Tauber. In erster Linie stand natürlich die malerische, zeitweise fast kitschige Altstadt am Programm, aber ein paar Kilometer ausserhalb gab es eine nicht minder beeindruckende Modellbahnanlage zu besichtigen.

Kleine Anmerkung: Der Bericht hätte eigentlich schon vor knapp 2 Wochen online sein sollen, leider ist es sich nicht früher ausgegangen. Ausserdem wird unsere Homepage gerade von unserm Kollegen Florian überarbeitet, Die Berichte können jetzt direkt übers Internet erstellt werden. Das "Ding" heisst CMS... Ich weiss zwar nicht, was das ist, aber es funktioniert mittlerweile ausgezeichnet.
Berichte über die Anlage wird's demnächst wieder geben, es hat sich auch da einiges getan.
Obwohl wir dieses Mal ausnahmsweise alle pünktlich waren, machte uns die Bahn einen Strich durch die Rechnung. Der ICE aus Wien hatte fast eine Stunde Verspätung, damit waren natürlich unsere Anschlüsse und Platzreservierungen hinfällig.
Wir haben dann den nächstmöglichen Zug Richtung München genommen, nicht ahnend, dass der IC "Königsee" eine fast direkte Alternative gewesen wäre.
In München war gerade noch genug Zeit um ein bisschen zu jausnen, bei der Gelegenheit kam uns die 1042 des Eisenbahn Kurier unter Augen.
Rothenburg ob der Tauber: nicht umsonst wird diese Stadt von Touristenmassen heimgesucht. Als Salzburger sind wir mit diesem "Schicksal" vertraut, auch den Weihnachtsrummel, der das ganze Jahr über herrscht, ist nichts Neues. (Was es mit jener Käthe Wohlfahrt auf sich hat, das hat sich der Autor dieser Zeilen erspart, nachzufragen)
Salzburger Nockerl vs. Rothenburger Schneebälle: Die Punkte gehen eindeutig an die Salzburger Spezialität. Diese sog. Schneebälle bestehen aus einem trockenen Teig mit Schoko-ßberzug. Alles in Allem eine trockene Baustelle...
Das Wetter war traumhaft. Fast schon kitschig, wie Rothenburg in der Nachmittagssonne erstrahlt.
Neugierig wird jedes Detail angeschaut. Angesichts dieser Kulisse wundert es einen nicht, dass sich viele Modellbahner die Epoche 3 inklusive eines kleinen mittelalterlichen Städtchens zum Vorbild genommen haben.
Der Burggarten. Der Name täuscht, eine Burg gibt es hier gar nicht, es sind vielmehr die ßberreste einer alten Befestigungsanlage, auf denen sich dieser Park befindet.
Am Samstag stand dann der Besuch des Kriminalmuseums am Programm. Nach einem informativen Rundgang durch alle Arten von Foltermethoden hatten wir uns ein Bier verdient. Bei der Gelegenheit hat unser Obmann festgestellt, dass sich Sonnenlicht mit einer Brille bündeln lässt, und, man glaubt es nicht, ein wenig schmerzhaft sein kann.
Vor der Abfahrt zur Modellbahnanlage haben wir uns dann noch einen kleinen Umtrunk gegönnt. Wie praktisch, dass man sich dabei gleich das "Auto-im-Kreis-herumfahren" anschauen konnte. Keine Ahnung, wer schliesslich gewonnen hat...
Die Gotthardbahn: In einer alten Scheune entstand in den letzten Jahren eine imposante Modelleisenbahnanlage. Die gesamte Gotthard Nordrampe wurde nachgebaut, die Besucher überwinden dabei einen Höhenunterschied von fast 3 Meter. Imposant auch, dass das alles ein Familienbetrieb ist: Vater, Mutter und Tochter arbeiten an der Anlage.
An dieser Stelle entsteht eine beeindruckendes Kraftwerk. Modelle in dieser Größenordnung kann man sich nur wünschen. ßberhaupt sind viele Modelle Eigenbauten, deren Ausführung nicht zu bemängeln ist.
Das kleine Kirchlein bei Wassen ist auch ein Eigenbau. Wenn in ein paar Jahren die gesamte Anlage in dieser Qualität fertiggestellt ist, kann man nur sagen "Hut ab!"
Vieles befindet sich noch im Rohbau, die Landschaft und die Gleise warten noch auf den letzten Feinschliff.
Nach der Ausstellung gings nochmal in die Stadt zum Abendessen. Vorher aber noch ein kleines Gruppenfoto auf der Stadtmauer.
Ein Blick sagt mehr als tausend Worte... Naja, soo gut war der Schnapss dann auch wieder nicht.
Fazit: Ein wunderbarer Ausflug bei herrlichstem Wetter. Kein Wunder auch, dass Rothenburg von Touristen überrannt wird (das kennen wir ja aus Salzburg), den Weihnachtsrummel, der in Rothenburg das ganze Jahr über herrscht, rund um die Käthe Wohlfahrt haben wir aber trotzdem gemieden.
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 01.10.2007Zuletzt bearbeitet: 08.10.2007