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Ein besonderes Steckenpferd hat sich unser Peter 5 (wir haben alle unsere Peter einfach der Reihe nach durchnummeriert) zugelegt: Seit Jahren baut er Modelle nach dem Vorbild jener legendären Bahnstrecke, die einst Salzburg mit dem Kurort Bad Ischl verband. Nachdem der Bau der Lok 31 nun auch fotografisch dokumentiert ist, wollen wir das natürlich niemandem vorenthalten, und damit vielleicht den einen oder anderen anregen, sich selbst einmal über so ein Modell herzumachen...
Das Vorbild: Die beiden Dampfloks 30 und 31 (Bauart Cn2t, Baujahr 1940, Vmax 25 km/h) kamen im jahr 1942 zur legendären Salzkammergut Lokalbahn (SKGLB). Die beiden Dampfloks waren hauptsächlich im Verschub- und Güterzugsdienst eingesetzt, nach dem Ausscheiden der Lok 2 dann in erster Linie auf der Teilstrecke St. Lorenz - Mondsee im Schülerzugsdienst. Die Lok 30 war bis 1956, die Lok 31 bis 1957 im Einsatz, beide wurden nach der Einstellung der Strecke (1957) im Jahr 1958 verschrottet.
Das Modell: Von der SKGLB gibt es, mit Ausnahme ettlicher exclusiver Kleinserien, kaum maßstäbliche und vor allem stimmige Modelle. Zu der Vielfalt von original SKGLB Lokomotiven und Waggons, kamen Loks und Wagen z.B. von der KuK Heeresbahn, Industrie- und Waldbahnen und auch der Heeresfeldbahn. Insgesamt also ein überschaubares und vor allem lohnendes Gebiet für Modellbauer.
Grundlage für die Lok 31 ist das Spur-N-Modell der BR 80 der DB von Roco. Dieses Modell entspricht sowohl optisch als auch in den Grundabmessungen (Laufwerk, Heusinger Steuerung) weitestgehend der Lok 31 für den Maßstab HOe.
Das Modell besteht aus drei Baugruppen:
1. Das modifizierte Fahrwerk der BR 80 mit höhergelegtem Motor mit Schwungmasse und Zylinderblock aus Blei;
2. Der Kessel, Eigenbau aus Messing und Blei;
3. Das Führerhaus, im Eigenbau aus Polystyrolplatten, Epoxydharzabgüssen anderer Modelle, Bronzeblech und Blei.
Die Zubehörteile sind mit Ausnahme der Schaufeln für den Heizer und der Handläufe "aus aller Welt" und vielfach für den Einsatz zweckentfremdet.
Einen richtigen Bauplan gibt es nicht, das Modell ist hauptsächlich nach bemaßten Handskizzen entstanden.
Der Kessel entstand komplett im Eigenbau aus Messing, Blei und Epoxydharz (Rauchkammertür).
Der Kessel von unten. Gut zu erkennen die Bleifüllung als Ballastgewicht und das Umlaufblech aus 0,5 mm Messing.
Das fertige Führerhaus. Die Fensterrahmen entsanden aus 1x0,3 mm Polystyrolstreifen.
Das Führerhaus von hinten. Gut zu erkennen ist die Schwungmasse, die den Platz so gut es geht ausnützt.
Das modifizierte Laufwerk der ehemaligen Spur-N-80er von Roco.
Die drei, im obigen Text beschriebenen Baugruppen: Führerhaus, Fahrwerk, Kessel mit den dazugehörigen Schrauben.
Die drei, im obigen Text beschriebenen Baugruppen: Führerhaus, Fahrwerk, Kessel mit den dazugehörigen Schrauben.
Die noch unlackierte Lok von der Lokführerseite aus gesehen...
... und hier die Heizerseite.
Baugruppe Führerhaus mit Zubehörteilen ...
... und die Baugruppe Fahrwerk ...
... und die Baugruppe Kessel.
Nochmal, in alle Einzelteile zerlegt.
Zusammenbau nach erfolgter Grundierung (im Fotoanstrich).
Und hier die "Werkstatt" in aufgeräumten Zustand.
Autor: Peter PanuschkaErstellt am: 22.05.2007Zuletzt bearbeitet: 05.10.2007