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Vereinschronik
Kinder, wie die Zeit vergeht!
Über 65 Jahre ist es schon her, dass sich eine Hand voll Modellbahnbegeisterter zusammengetan, und einen Verein gegründet hat. Mussten wir anfangs noch mit einer ausgedienten Baracke der US Army auskommen, so konnten wir, nachdem eben diese Baracke baufällig geworden war, im Jahre 1978 in unser jetziges Domizil übersiedeln.

Von der Bundesbahn als Ruine und für abbruchreif erklärt, war an eine Nutzung des alten Parscher Stellwerks als Clubhaus und Ausstellungsraum für eine Modelleisenbahn erst nach aufwändigen Renovierungsarbeiten zu denken. Einige Zwischenwände fielen der Spitzhacke zum Opfer, der große Raum im ersten Stock hatte keinen richtigen Fußboden mehr, von den meisten Fenstern waren nur noch Scherben übrig, und im jetzigen Kinoraum klaffte sowohl in der Decke als auch im Boden ein riesiges Loch, wo einst die Seilzüge und Spannwerke für die Weichen untergebracht waren.

Geschichtsträchtig ist der Ort allemal, die Umgebung hatte früher einiges zu bieten: schließlich fuhren hier die Züge der Zahnradbahn auf den Gaisberg ab, und auf der anderen Straßenseite konnte man in die Garnituren der Lokalbahn, der "Roten Elktrischen" einsteigen und in die Stadt fahren. Doch es hat sich viel geändert: Die beiden Bahnen gibt es längst nicht mehr, und das Schicksal des Haltepunkts der Bundesbahn ist auch besiegelt, ein paar Hundert Meter weiter Richtung Aigen entstand eine neue S-Bahn Station - als letzte Attraktion sind wohl wir geblieben...

Unser Vereinsheim wurde indes innen und außen renoviert, adaptiert und beherbergt nun eine der größten fertiggestellten Modellbahnanlagen Österreichs.
An die 90 Mitglieder zählen wir heute, und die Zahl steigt erfreulicherweise. 1998 feierten wir unser 50. Jubiläum im stilvollen Ambiente des Salzburger Bahnhofsrestaurants.

Was die Zukunft bringen wird, werden wir sehen. Leider lässt sich die Anlage nicht mehr erweitern, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Modelleisenbahn zu erhalten, zu verfeinern und wo es geht, zu verbessern.

Aktuelle Berichte rund um unser Clubleben gibt es hier.
So präsentiert sich unser Stellwerk im Jahr 2005. Wie alles begann kann man sich auf den unteren Bildern anschauen...
Dieser Anblick bot sich im Jahre 1978, als der Club das Stellwerk 7 in Salzburg-Parsch von der ÖBB übernommen hat.
So sah der Anlagenraum damals aus: In der Mitte stand eine Wand, die den eigentlichen Stellwerksraum abtrennte, zur Bahn hin sieht man noch die alten Fenster.
Dieselbe Ansicht wie oben, diesmal nach Abriss der Wand. Im Dachstuhl erkannt man die Isolierung, und wo der Schutthaufen liegt, befindet sich heute unsere Winterlandschaft.
Sämtliche elektrische Arbeiten wurden von den Mitgliedern selbst erledigt. Laut Aufschrift auf dem Foto ist der ehemalige Kollege Schmitzberger hier aber auf der Suche nach einem verlorenen Kabel...

Im Hintergrund an der Aufschrift "Parsch" noch gut zu erkennen, der alte Endbahnhof der ehemaligen Lokalbahnstrecke. Hinten links, ungefähr bei den Bäumen, lagen einst die Gleise der Zahnradbahn auf den Gaisberg.

Beides gibt es nicht mehr, das sichtbare Gebäude wurde 2003 abgerissen...
Schon damals legte der Obmann selbst mit Hand an bei den Arbeiten. Adolf Schwaighofer war immer tatkräftig dabei, leider ist er viel zu früh verstorben.
Einen Anlagenteil konnten wir "retten". Mit vereinten Kräften, und laut Foto-Kommentar, mit ca. 100 verschiedenen Meinungen sollte der Teil beim Fenster hineingehoben werden.
An dem Bild hat sich bis heute nicht viel geändert: Einer arbeitet, und der Rest steht rum...
Dieser Teil beherbergt noch heute den Bahnhof Zell, den Rummelplatz, den Zirkus und einen Teil der Nebenbahn. Obwohl vielfach umgebaut, ist noch viel der ursprünglichen Substanz übrig.
Die erste Ausstellung naht! Letzte Details werden verfeinert, unter den schon damals kritischen Augen des heutigen Kassiers Stefan Kunze.
Die ÖBB ließ sich auch nicht lumpen, und organisierte eine kleine Fahrzeugparade. Außer der 1042 sind alle anderen Baureihen heute leider schon ausgemustert (1010, 1020, 1161)
Im Juni 1979 musste die alte Baracke, eine ehemalige Kirche der US. Army, endgültig geräumt werden. Dementsprechend "wild" sah es dort auch aus.
Aber ohne LKW ging es auch nicht.
Geschäftiges Treiben: Der Obmann hatte zuvor per Brief die Mitglieder aufgefordert, zu erscheinen, und beim Räumen mitzuhelfen.
Schließlich sollte auch der Hauptbahnhof gerettet werden.
Noch präsentiert sich der Anlagenraum ziemlich leer.
Ein weiterer Teil der alten Anlage. Der Bahnhof Schönblick. Heute existiert an derselben Stelle auf der Anlage die gleichnamige Haltestelle.
Mit vereinten Kräften wird der Bahnhof Altburg eingebaut. Mit dabei auch unser langjähriger Schriftführer, Heinz Eisl (links).
Und schon wieder wird diskutiert...
Der Plan war fertig, die ersten Trassen wurden montiert. Die Streckenführung hat sich seither nicht allzu viel geändert.
Wenn man heute die Anlage aus diesem Blickwinkel betrachtet, schaut man vorne auf die Straßenbahnremise, den Bahnhof Altburg und in Anlagenmitte auf die Stadt Altburg.