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Drehtage
Filmarbeiten sind uns ja nicht ganz neu. Fast jedes Jahr ist vor der Ausstellung ein Team vom ORF Salzburg oder von Salzburg TV zu Besuch, um Aufnahmen für die Veranstaltungskalender zu machen. Diesmal war aber alles anders: Im Auftrag der VOEST sollten einige Szenen für einen Werbespot gedreht werden, als "Location" wurde unsere Anlage ausgewählt. Den fertigen Film werden wir natürlich auch auf unserer Homepage präsentieren.
Insgesamt 22 Stunden wurde gedreht, für ca. 2 Minuten fertigen Film. Der Aufwand war riesig (sofern wir als Laien das beurteilen können), und es erforderte einiges an Geduld, bis die letzte Szene im Kasten war.
Fast wie in Hollywood: Regie, Assistenz, Kamera, Beleuchtungstechniker, Maske und Darsteller. Insgesamt 10 Personen waren vom Filmteam Zierhut & Partner an den Drehtagen bei uns im Haus.
In der Bildmitte sind die beiden Darsteller (als Opa und Enkerl) zu sehen, rechts der Kameramann. Mit einer speziellen Kamera wurde in HDTV (High Definition Television - das zukünftige Fernsehformat) aufgenommen. Die enorme Datenmenge (1,2 Gigabyte pro Sekunde) werden auf einem Magnetband gespeichert. Die gesamte Postproduktion (Nachbearbeitung, Schnitt, Vertonung) erfolgt dann ausschließlich in digitaler Form am Computer.
Allein die Lichttechnik ist beeindruckend: 3 Scheinwerfer mit einer elektrischen Anschlussleistung von insgesamt 7500 Watt sorgten für eine Lichtausbeute von 30000 Watt - notwendig für die indirekte Beleuchtung! Durch die beeindruckenden Lichtverhältnisse ergab sich für uns die Gelegenheit, einige Schnappschüsse unserer Anlage zu schießen...
... die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Altburg: Noch existiert er in seiner bekannten Form, kommendes Jahr, spätestens jedoch in zwei Jahren wird hier alles anders ausschauen....
Die Ursulinenkirche in den letzten (künstlichen) Sonnenstrahlen des Tages.
Nachmittagsstimmung: Die italienische E412 wird in kürze Altburg Richtung Schönblick verlassen.
Leider förderte das starke Licht auch einiges Negatives zu Tage. Die gesamte Fahrleitungsanlage ist mit Staub überzogen. auf gut österreichisch, da ist der Lurch drauf.... Putzen erweist sich leider als Sysiphus-Arbeit.
Im Bahnhof Zell wartet unterdessen einer der Hauptdarsteller des Films auf seinen nächsten Einsatz.
Neben stationären Kameras sorgte auch eine eigene Kamera auf Schienen für ganz spezielle Aufnahmen.
Das Filmteam hatte es zwar nicht leicht in unseren engen Gängen, aber die Szenen, die wir auf den Kontrollmonitoren sahen, waren beeindruckend!
Natürlich durfte auch hier der ICE nicht fehlen. Unzählige Aufnahmen wurden gemacht, bis der Zug perfekt in Szene gesetzt war. Leider hat der ICE das nicht ganz unbeschadet überstanden.... beide Stromabnehmer sind jetzt, naja, sagen wir mal so: unbenützbar....
Unglaublich ist der Aufwand, der für derartige Filme getrieben wird: Beinahe 200 Arbeitsstunden hat das Filmteam für die im Endeffekt 2 minütige Sequenz alleine auf unserer Anlage gearbeitet. Neben den Aufnahmen auf unserer Modellbahnanlage werden auch noch Realaufnahmen sowie Computeranimationen im endgültigen Film zu sehen sein.

Nach getaner Arbeit hies es spät in der Nacht: DREHSCHLUSS...
Autor: Michael SchleifenbaumErstellt am: 19.03.2007Zuletzt bearbeitet: 22.09.2007